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Auftrag kündigen wegen falschem Firmennamen oder ähnlichem ( Bei Betrugsfirmen )

1.1.2018 Thema abonnieren Zum Thema: Widerrufsrecht 14
 Von 
fb465766-50
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)
Auftrag kündigen wegen falschem Firmennamen oder ähnlichem ( Bei Betrugsfirmen )

Hallo Forum,

kurze Geschichte worum es geht. Mein Opa, Besitzer eines Sportwarenladens, ist auf den folgenden Trick reingefallen :
https://verbraucherdienst.blogspot.de/2017/03/medien-design-verlag-gmbh.html

In seinem Leichtsinn, weil er denkt das er klüger als der Rest der Welt ist, hat er den Auftrag unterschrieben und zurückgeschickt, da er mit der Rechnung viel zu spät zu mir gekommen ist, fällt das normale 14 Tägige Widerrufsrecht aus. Nun versuche ich verzweifelt irgendwelche Lücken zu finden, um ihn vor mehreren 100€ Rechnungen zu bewahren...
Als erstes fällt mir schonmal auf das unter Anzeigenauftrag von: Firma: Sportservice B*** anstatt Sportec B*** steht. Ich wäre sehr dankbar wenn jemand Ideen hat, wie ich ihn dort rausholen kann..

Auftragsbestätigung ist vom 19.10 Rechnungsdatum ist der 21.12

LG. Fabi

-- Editiert von fb465766-50 am 01.01.2018 22:17

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Widerrufsrecht 14


3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
hiphappy
Status:
Bachelor
(3517 Beiträge, 1958x hilfreich)

Zitat (von fb465766-50):
fällt das normale 14 Tägige Widerrufsrecht au

Welches Widerrufsrecht?

Dein Opa handelte nicht als Verbraucher.

Ich seh da auch keinen Trick, nur ein völlig überteuertes Angebot. Wenn er halt meint es annehmen zu müssen....

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#2
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(63012 Beiträge, 30762x hilfreich)

Zitat (von fb465766-50):
fällt das normale 14 Tägige Widerrufsrecht aus

Welches Widerrufsrecht? Wäre das erste mal das eine dieser unseriösen Firmen ein Widerufsrecht einräumen würde ...



Zitat (von fb465766-50):
Ich wäre sehr dankbar wenn jemand Ideen hat, wie ich ihn dort rausholen kann..

Ohne den Wortlaut des Vertragswerks zu kennen, wird man darüber nicht zielführend diskutieren können.


Problematisch wird es eh.

Pacta sunt servanda (Verträge sind einzuhalten)
Dieses alte römische Rechtsprizip hat es bis in unsere moderne Gesetzgebung und Rechtssprechung geschafft.

Insbesondere bei Gerwerbetreibenden gilt: erst denken und informieren und erst dann utnerschreiben. Denn da gelten strengere Regeln, das ganze "Verbraucherschutz-Gedöhns" gilt da nicht. Unternehmer dürfen durchaus auch sinnlose und sogar wirtschaftlich nachteilige Verträge abschließen.



Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#3
 Von 
Sir Berry
Status:
Junior-Partner
(5682 Beiträge, 2197x hilfreich)

Idee gibt es da schon, aber der Sachverhalt muss auch schon rechtlich zu den Ideen passen, und dass ergibt sich aus Deinem Sachverhalt nicht.

Zitat (von fb465766-50):
Als erstes fällt mir schonmal auf das unter Anzeigenauftrag von: Firma: Sportservice B*** anstatt Sportec B*** steht.

Wenn Dein Opa dass so unterschrieben hat, hat er diesen Mangel - der ja geheilt werden kann - mit zu vertreten.

Als erstes --- und was sonst noch? Am besten etwas, was nicht aus dem eigenen Baugefühl stammt, sondern rechtlich belastbar ist.

Ansonsten auch hier pacta sunt servanda.

Berry

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