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Eidesstattliche Versicherung - Auto wurde nicht von mir Bezahlt !

13.12.2016 Thema abonnieren
 Von 
JumperX3
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)
Eidesstattliche Versicherung - Auto wurde nicht von mir Bezahlt !

Hallo, muss leider eine Eidesstattliche Versicherung abgeben, da ich Arbeitslos geworden bin und nicht mehr alle kosten Decken konnte.

Ich habe noch ein auto ein BMW E36 316i Bj 98 180tsd km gelaufen.. Es müssen einige Reparaturen dran gemacht werden, wozu mir momentan aber das Geld fehlt..

Der Wagen ist auf meinen Namen Angemeldet und Versichert, jedoch habe ich das auto nicht Bezahlt sondern mein Onkel "Dieses wurde jedoch nicht Schriftlich festgehalten, da es ja in der Familie ist."

A) Muss ich das Auto in der EV angeben !? Obwohl es nicht Abbezahlt ist und es somit eigl meinem Onkel gehört !?

B) Kann das Auto gepfändet werden obwohl ich ihn nicht Abgezahlt habe !?


Hatte das Auto bzw das Geld für´s auto bekommen um einen neuen Job anzufangen, Über eine Zeitarbeitsfirma, welche jedoch nach 6 Wochen mich Kündigte und ich nun wieder weiter nach einem Job Suchen muss...

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9 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
fm89
Status:
Lehrling
(1520 Beiträge, 609x hilfreich)

Zitat:
Muss ich das Auto in der EV angeben !? Obwohl es nicht Abbezahlt ist und es somit eigl meinem Onkel gehört !?

Wer das Auto bezahlt ist für die Eigentumsverhältnisse nicht entscheidend. Es spricht hier einiges dafür dass du der Eigentümer bist und daher würde ich das Auto auch abgeben

Zitat:
Kann das Auto gepfändet werden obwohl ich ihn nicht Abgezahlt habe !?

Grundsätzlich ja, allerdings denke ich nicht dass das Fahrzeug gepfändet wird da der Wert zu gering ist.

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#2
 Von 
JumperX3
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

Okay, Eigentümer ist an sich noch mein Onkel, Ich darf es solange wie ich es nicht abbezahlt habe fahren.

Es ist nur auf mich Zugelassen und Versichert, da es günstiger ist als wenn er es anmelden Würde.

Wäre es sinnvoll, Dafür schriftlich was aufzusetzen.

An sich bin ich auf das Auto angewiesen, da wenn ich einen neuen Job finde im Nachbarort es mit ÖPNV nicht möglich ist Pünktlich um 6 Uhr da zu sein.

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#3
 Von 
charlyt4
Status:
Lehrling
(1774 Beiträge, 530x hilfreich)

.

Zitat (von JumperX3):
Wäre es sinnvoll, Dafür schriftlich was aufzusetzen.


Denkst du nicht, dass jeder Schuldner auf diese Idee kommt?

Die Gerichte und die Gerichtsvollzieher sind auch nicht dumm.



Zitat (von JumperX3):
Okay, Eigentümer ist an sich noch mein Onkel,



Das heisst, dein Onkel hat das Fahrzeug gekauft und steht im Kaufvertrag als Käufer !?


Zitat (von JumperX3):
Wäre es sinnvoll, Dafür schriftlich was aufzusetzen.



Na ja, sinnvoll wäre, wenn dein Onkel als Käufer im Kaufvertrag steht und wenn z.B. durch einen Kontoauszug
nachweisbar ist das er den Kaufpreis für das Fahrzeug von seinem Konto bei Kauf abgehoben hat.


Aber wie fm schon sagte, wird das Interesse an einer Verwertung aufgrund des Wertes eher gering sein.



Zitat (von JumperX3):
An sich bin ich auf das Auto angewiesen, da wenn ich einen neuen Job finde im Nachbarort es mit ÖPNV nicht möglich ist Pünktlich um 6 Uhr da zu sein.



Ein eventueller Job in der Zukunft wäre kein Argument.



gruß charly

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#4
 Von 
AltesHaus
Status:
Richter
(8064 Beiträge, 2435x hilfreich)

Ist doch Unsinn. Wegen eines 18 Jahre alten Autos mit 180tsd km solche Verrenkungen (die rechtlich ... zumindest fragwürdig sind) machen zu wollen.

Geben sie das Auto an, bei der Abgabe der EV sollte man die Wahrheit sagen, es könnte bös ausgehen zu lügen, und nur wegen eines fast toten Wagens straffällig zu werden, lohnt das? Eher nicht. Weder für Sie, noch für den Onkel.

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#5
 Von 
JumperX3
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

Das heisst, dein Onkel hat das Fahrzeug gekauft und steht im Kaufvertrag als Käufer !?


Zitat (von JumperX3):
Wäre es sinnvoll, Dafür schriftlich was aufzusetzen.



Na ja, sinnvoll wäre, wenn dein Onkel als Käufer im Kaufvertrag steht und wenn z.B. durch einen Kontoauszug
nachweisbar ist das er den Kaufpreis für das Fahrzeug von seinem Konto bei Kauf abgehoben hat.


Also einen Kaufvertrag gibt es weder auf meinen noch auf den Namen meines Onkels noch auf sonst wen.

Schriftlich haben wir nix festgehalten. Allerdings kann er nachweisen per Kontoauszug das er die Summe die ich von ihm dafür bekommen habe von seinem Konto abgeholt hat.



Und es geht mir nicht darum der GV anzulügen oder drum herum zu drucksen.

Es geht mir einfach nur darum das das Auto an sich nicht mir gehört nur Versicherung's mässig billiger und sinnvoller war auf mich anzumelden.

Zumal ich das Auto auch nicht alleine nutze sondern meine Schwester auch, es steht lediglich auf meinem Parkplatz Platz mässig.


Und wegen dem Job was ich geschrieben habe. Ohne Auto wäre ich ja nicht in der Lage mir einen Job zu suchen wodurch ich die Schulden abzahlen könnte.


Alles was man hier und näher Umgebung findet sind Jobs, wo mein Verdienst unter dem Freibetrag wäre, aber um die zu finden muss man hier echt Glück haben.

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#6
 Von 
fm89
Status:
Lehrling
(1520 Beiträge, 609x hilfreich)

Zitat:
Allerdings kann er nachweisen per Kontoauszug das er die Summe die ich von ihm dafür bekommen habe von seinem Konto abgeholt hat.

Das ist weder ein Nachweis dafür, dass das Geld genau diesen Zweck hatte und erst Recht kein Nachweis für die Eigentumsverhältnisse. Kann man vergessen.

Fakt ist: Du nutzt das Auto, sorgst für dessen Unterhalt, stehst in den Papieren und hast die Verfügungsgewalt. Daher spricht nach außen hin einiges dafür dass du der Eigentümer bist. Beweise, die dagegen sprechen, hast du nicht. Im übrigen können auch Sachen gepfändet werden die dir nicht gehören.

Gib das Auto an, es wird zu 99% nicht gepfändet da es praktisch wertlos ist.

-- Editiert von fm89 am 14.12.2016 14:21

-- Editiert von fm89 am 14.12.2016 14:22

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#7
 Von 
charlyt4
Status:
Lehrling
(1774 Beiträge, 530x hilfreich)

.

Zitat (von fm89):
Daher spricht nach außen hin einiges dafür dass du der Eigentümer bist.


Zitat (von fm89):
Das ist weder ein Nachweis dafür, dass das Geld genau diesen Zweck hatte




Das seh ich etwas anders. :)

Wenn der Onkel genau am Tag des Kaufes die Summe abgehoben hat, spricht einiges dafür dass das
Geld für den Kauf des Fahrzeuges bestimmt war.
Wenn der Onkel jetzt zur Sicherheit noch im Besitz der KFZ-Papiere wäre .....!?

Eine Sicherungsübereignung kann auch mündlich erfolgen.


Zitat (von fm89):
Fakt ist: Du nutzt das Auto, sorgst für dessen Unterhalt, stehst in den Papieren und hast die Verfügungsgewalt. Daher spricht nach außen hin einiges dafür dass du der Eigentümer bist.



Das dürfte z.B. bei allen Leasingfahrzeugen der Fall sein.



gruß charly

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#8
 Von 
charlyt4
Status:
Lehrling
(1774 Beiträge, 530x hilfreich)

.

Zitat (von fm89):
Gib das Auto an, es wird zu 99% nicht gepfändet da es praktisch wertlos ist.


@ JumperX3,


seh ich genauso wie fm.
Gib es einfach an. Du kannst ja in der Vermögensauskunft angeben, wenn es Sicherungsübereignet ist.

Eine Verwertung dürfte mehr kosten als bei einer Versteigerung raus kommt.



gruß charly

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#9
 Von 
JumperX3
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

Danke für eure Antworten, hat mich bisher schonmal ein bisschen weiter gebracht :)

Ich will ja niemanden belügen, aber ich wusste jetzt nicht ob ich das angeben muss oder nicht...

Wenn es sachen gibt die man nicht angeben muss, dann tut man dieses ja auch klar nicht, daher wollte ich hier erstmal nachfragen, bevor ich da falsch denke und interpretiere und hinterher ärger bekomme, weil ich es falsch gemacht habe..

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