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Handy ABO-Falle Mobile Minded GmbH

 Von 
Michel3011
Status:
Frischling
(35 Beiträge, 1x hilfreich)
Handy ABO-Falle Mobile Minded GmbH

Hallo,
ich bin in die Handy-ABO Falle geraten. Ich habe eine SMS bekommen mit "Herzlichen Glückwunsch dein ABO Karamblam für 4,99 € / 7 TAge wurde eingerichtet. Hilfe / Abmeldung? www.bill-info.com" hier habe ich nicht oder leider nicht darauf reagiert. Am Monatsende kam dann die Telefonabrechnung mit dem Posten des Drittanbieters und der Abrechnung vom 09.09.-30.09.15 mit 19,96 €. Ich habe dann die Firma Mobile Minded GmbH angeschrieben und mit Ihnen angeblichen geschlossenene Vertrag widerrufen. Um Rückerstattung der Summe gebeten und vorsorglich den Vertrag zum nächstmöglichen Zeitpunkt gekündigt. Dem ganzen hatte ich eine Frist bis zum 14.10.15 gesetzt. Aber bis heute habe ich keine Antwort erhalten.

Gestern habe ich dann im Internet die Seite www.bill-info.com aufgerufen und bin unter den Button "Auskunft zu Mobilfunkrechnungen" draufgegangen. Hier habe ich dann meine Handynummer incl. Tan-Nr. eingegeben, bin unter ABO-Verwaltung gegangen und habe das Abo gekündigt bzw. gestopt. "Ihr ABO Karamblam wurde erfolgreich gekündigt.

Nun meine Frage: Gibt es eine Möglichkeit, dass ich mein Geld wiederbekomme?

Vielen Dank für eine Antwort und einen schönen Abend noch.

LG
Michaela

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Nicht genau ihre Frage? Wir haben weitere Antworten zum Thema
Vertrag Widerrufsrecht Frage Widerruf


5 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
radfahrer999
Status:
Schlichter
(7502 Beiträge, 4463x hilfreich)

Zitat (von Michel3011):
und mit Ihnen angeblichen geschlossenene Vertrag widerrufen.

Taktischer Fehler. Du bist doch der Meinung keinen Vertrag geschlossen zu haben. dem widerspricht man und widerruft nicht, denn zu Widerruf müsste es erst einmal ein Widerrufsrecht geben, ansonsten ist dieser voll für die Hose.

Signatur:Wenn dir die Antwort nicht gefällt, solltest du die Frage nicht stellen... ;-)
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#2
 Von 
JenAn
Status:
Student
(2333 Beiträge, 2394x hilfreich)

Zitat:
Gibt es eine Möglichkeit, dass ich mein Geld wiederbekomme?

Du könntest gegenüber deinem Telefonanbieter dem Posten widersprechen und von diesem das Geld zurückfordern. Dein Telefonanbieter darf kein Inkasso für widersprochene Ansprüche von Drittanbietern spielen.

Zitat:
denn zu Widerruf (Widerruf ) müsste es erst einmal ein Widerrufsrecht geben

Das dürfte hier doch der Fall sein und erloschen dürfte es auch nicht sein, zumal der betrügerische Anbieter nicht mal im Ansatz beweisen könnte, über das Widerrufsrecht belehrt zu haben bzw. daß der TE ausdrücklich gesetzeskonform darauf verzichtet hätte.

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#3
 Von 
mgrasek100
Status:
Praktikant
(504 Beiträge, 170x hilfreich)

Nur mal der Vollständigkeit halber ganz allgemein ist das mit dem Widerruf nicht das schlimmste, denn das machen viele ja hilfsweise, viel schlimmer ist hier die Kündigung, dass ist fast ne Todsünde, weil man damit eig zugibt einen Vertrag auch gewollt zu haben.

Eig muss man wohl garnichts machen, korrigiert mich, wenn ich falsch liege , aber ein Widerspruch ist eig nicht nötig, es reicht einfach aus, den Betrag nicht zu bezahlen mit einem kurzen Schreiben vielleicht.
Ein Widerspruch ist nix offizielles, man erklärt halt nur, dass man dies aus diesen und jenen Gründen nicht bezahlen will und dss kann man eig auch noch auf dem Gericht.
Erst wenn ein gerichtlicher Mahnbescheid kommt, dann sollte man tätig werden, ein Widerruf an sich wäre sinnvoll, da muss man sich aber beeilen, bringen tut das aber auch nur was, wenn man wirklich einen Vertrag abgeschlossen hat.
Ansonsten gilt die freie richterliche Beweiswürdigung, man sollte vielleicht auch mal für Praxis der Mobilfunkanbieter hinterfragen, denn eig sind die zuständig, für Beschwerden, sn den Drittanbieter wendet man sich nicht, eine Telefongesellschaft ist nach einem Urteil des LG Potsdam ( LG Potsdam Az. 2 O 340/14 vom 26. November 2015 )nauch nicht verpflichtet für den Drittanbieter einfach abzurechnen, die Praxis fand ich schon immer seltsam, agbs in dieser Richtung sollten irreführend und unwirksam sein.

Und keine Angst, ein Festnetzanschluss dsrf eh nicht gekündigt werden, dass gehört zur Daseinsfürsorge und die Telekom hat noch Monopolstatus
Bei Mobilfunkanbieter müssen lt Gesetz übrigens mind 75 Euro im Verzug dein, bevor die einen kündigen dürfen usw usf

Das Thema ist umfangreich eine Pflicht gleich tätig zu werden hat man meist nix, meistens machen die Verbraucher selber die meisten Fehler, weil sie kündigen oder es laufen lassen, konkludentes verhalten reicht übrigens wohl nicht aus, wenn man nicht will, dass der Anbieter ein rauswirft muss man zur Not wohl zum Anwalt und seine Rechte wahrnehmen.

Trotzdem ist es fragwürdig, wieso überhaupt der Telefonanbieter hier den Kram mit der Abrechnung für do dubiose Typen übernimmt, denn sie dind Satz nicht verpflichtet auch wenn das gern behauptet wird
Außerdem ist der Widerspruch nicht an Fristen gebunden, den kann man immer stellen, wichtiger ist hier die Beweislast

-- Editiert von mgrasek100 am 25.06.2016 14:10

-- Editiert von mgrasek100 am 25.06.2016 14:13

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#4
 Von 
Michel3011
Status:
Frischling
(35 Beiträge, 1x hilfreich)

Vielen Dank für die Info!

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#5
 Von 
Xipolis
Status:
Lehrling
(1744 Beiträge, 795x hilfreich)

Zitat (von mgrasek100):
Trotzdem ist es fragwürdig, wieso überhaupt der Telefonanbieter hier den Kram mit der Abrechnung für do dubiose Typen übernimmt, denn sie dind Satz nicht verpflichtet auch wenn das gern behauptet wird

Weil der Telefonanbieter von den 4,99 € / Woche ca. 3,00 € mitverdient für seine Inkassotätigkeit.

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