Hilfe bei Abmahnung Sandhage Rechtsanwälte - Stecker Kabel Adapter UG - Verletzung der Marke Flytouch

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Wir helfen bei markenrechtlichen Abmahnungen

Im Namen der Stecker Kabel Adapter UG sprechen die Sandhage Rechtsanwälte aus Berlin aktuell markenrechtliche Abmahnungen aus. Inhaltlich geht es um Verletzungen der Marke „Flytouch“ , welche sich das vertretene Unternehmen insbesondere für Tablet-PC’s und Computer hat eintragen lassen.

Abgemahnt wird dabei die Bewerbung und der Verkauf von Tablet PC’s unter der Bezeichnung „Flytouch“ durch andere Anbieter als die Stecker Kabel Adapter UG, da diese insofern das ausschließliche Recht zur Benutzung der Marke zusteht.

Zum Ausgleich für die behauptete Rechtsverletzung werden gegenüber dem Abgemahnten mehrere Ansprüche geltend gemacht. Neben der Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung wird verlangt, die Kosten der anwaltlichen Inanspruchnahme zu übernehmen, was bei einem Streitwert von 50.000,00 EUR und einer 1,5 Geschäftsgebühr den Betrag von 1569,00 EUR macht.

Wichtig für Sie als Betroffenen:

Sollten auch Sie eine Abmahnung der Rechtsanwälte Sandhage erhalten haben, sollten Sie zunächst auf keinen Fall die Ihnen bereits vorformulierte strafbewehrte Unterlassungserklärung abgeben, ohne zuvor einen auf dem Gebiet des Markenrechts versierten Anwalt kontaktiert zu haben. Hiermit besteht nämlich die Gefahr dem Grunde nach bereits Ansprüche anzuerkennen, deren Umfang im Zeitpunkt der Unterzeichnung noch gar nicht absehbar ist. So dient etwa der Anspruch auf Auskunft über Art, Umfang und Nutzung der Marke vor allem dazu, einen späteren Schadensersatzanspruch zu beziffern, dessen Betrag u.U. weit über den geforderten 1569,00 EUR Rechtsanwaltskosten liegen kann.

Angesichts dieser finanziellen Risiken ist es Ihnen unbedingt zuraten, sich von Anfang an professionell vertreten zu lassen.

Leserkommentare
von Marloon am 06.12.2017 16:30:21# 1
Auch SEO-Marketing spielt für Anwälte derzeit eine immer bedeutendere Aufgabe: https://www.kanzleimarketing.de/marketing-online/seo/ Da leider kaum noch jemand einen Anwalt im Gelbe-Seiten-Buch sucht...
    
von axt-im-walde am 01.03.2019 07:14:22# 2
Das Thema Pfändungsschutzkonto ist in Deutschland weitgehend bekannt - kürzlich wurde ich im Telefonat mit einer deutschen Bank sogar aktiv darauf hingewiesen, obwohl ich keinen akuten Bedarf hatte. Viele Banken haben in ihren Onlineportalen sogar einen gut sichtbaren Button, um direkt zur Pfändungsschutzabteilung zu gelangen.

Wie sieht es aber in unseren europäischen Nachbarländern aus ? Soweit ich weiß, muss ein Schuldner bei Pfändungen den Pfändungsschutz und die Bewahrung eines zum Leben ausreichenden Geldeinganges für sich selbst (plus ggfs. Familie) im Einzelfall mit dem Gläubiger aushandeln.

So gibt es manche im Ausland lebende Personen, welche in Deutschland ein Girokonto unterhalten.

Mich würde interessieren, wonach sich im Pfändungsfall die Höhe des geschützten Betrages richtet: Nach der Rechtslage im Ausland bezogen auf den dort lebenden Bürger ? Oder nach den in Deutschland geltenden Regeln, als würde die Person in Deutschland leben ?
    
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