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Rückruf vom Arbeitgeber bei Krankheit

8.1.2018 Thema abonnieren
 Von 
guest-12316.01.2018 22:20:57
Status:
Frischling
(22 Beiträge, 2x hilfreich)
Rückruf vom Arbeitgeber bei Krankheit

Hallo,

folgender Fall:

Arbeitnehmer versucht sich telefonisch wie vom Arbeitgeber vorgegeben krank zu melden. Nach den vorgegeben 2 Versuchen (der Mitarbeiter muss laut BV 2 Versuche unternehmen) ohne Erfolg gilt laut BV das als Krankmeldung.

Nun ruft der Arbeitgeber diese Rufnummer zurück.

Hat dies etwas mit dem Thema Datenschutz zu tun? Jemand hat behauptet der Arbeitgeber dürfe nicht zurückrufen und das hätte was mit dem Thema Datenschutz zu tun. Ich lese allerdings nur, dass er durchaus zurückrufen darf.

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4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
little-beagle
Status:
Student
(2034 Beiträge, 1144x hilfreich)

warum sollte der Arbeitgeber eine Nummer, die ihn offensichtlich erreichen wollte, nicht zurückrufen dürfen? Du musst nicht rangehen.

Mit dem Datenschutz hat das IMHO nichts zu tun; dem AG dürfte Deine Telefonnummer bekannt sein. Spätestens wenn er sie im Display seines Telefons sieht, kennt er sie - auch wenn er sie ggf. Dir (noch) nicht zuordnen kann.

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#2
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(63012 Beiträge, 30762x hilfreich)

Man hat die Nummer ja zum Zwecke des Rückrufs an den Angerufenen übermittelt. Also darf er sie auch dafür nutzen.



Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#3
 Von 
-Laie-
Status:
Gelehrter
(10402 Beiträge, 4673x hilfreich)

Zitat (von Sternenflieger):
Hat dies etwas mit dem Thema Datenschutz zu tun?
Nö.

Zitat (von Sternenflieger):
Jemand hat behauptet der Arbeitgeber dürfe nicht zurückrufen......
Dann sollte man "Jemanden" mal fragen warum man angeblich eine Nummer, von der aus man angerufen wurde, nicht zurückrufen darf.

Zitat (von Sternenflieger):
Ich lese allerdings nur, dass er durchaus zurückrufen darf.
Völlig korrekt.

Signatur: Folgende Nutzer werden von mir blockiert und ich kann deren Beiträge nicht lesen: Xipolis; Jule28
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#4
 Von 
Dezent
Status:
Schüler
(181 Beiträge, 80x hilfreich)

Für mich hat das auch nichts mit Datenschutz zu tun. Vor allen Dingen: Person X gibt ja quasi selbst AKTIV seine Rufnummer bekannt, in dem er sie nicht unterdrückt.

Viel befremdlicher finde ich den Gedanken, dass man sich über so einen - pardon - UNSINN Gedanken macht.

Jetzt bin ich einmal neugierig: Verspricht sich Person X hiervon etwas, wenn der AG gegen Datenschutzrichtlinien verstoßen würde oder ist die Frage hier ein Produkt von Langeweile?

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