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Umgangston bei uns im Forum

25.1.2019 Thema abonnieren
 Von 
123recht.de
Status:
Praktikant
(595 Beiträge, 234x hilfreich)
Umgangston bei uns im Forum

Hallo Leute,

der Umgangston in einigen Foren, z.B. im Strafrecht, scheint merklich rauher geworden zu sein.

Wir würden uns freuen, wenn Threadstarter insbesondere im Strafrecht weniger lächerlich gemacht oder moralisch verurteilt werden. Eine sachliche Hilfe oder Einordnung ist unserer Meinung nach meist besser angebracht. Wir wollen niemandem seine Meinung und auch deutliche Worte verbieten, allerdings macht der Ton die Musik. Die meisten sind juristisch einfach unerfahren und unwissend, haben Fehler gemacht und Angst. ****storms und Empörungen gibt es im Internet schon genug. Lasst uns versuchen, es anders zu machen!

Euer 123recht.de Team

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17 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unbeschreiblich
(25638 Beiträge, 7120x hilfreich)

Zitat:
****storms und Empörungen gibt es im Internet schon genug. Lasst uns versuchen, es anders zu machen!

Sehe ich auch so ... Danke :)

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#2
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(27752 Beiträge, 11584x hilfreich)

Im Prinzip stimme ich zwar zu, aber bitte auch mal schauen, wie sich der Ton der Fragesteller verändert hat. Dass kriminelle Taten zu Dummheiten mutieren, okay, daran habe ich mich gewöhnt. Aber es gibt doch genug Beispiele, in denen seitens der Fragesteller letztlich provoziert wird, letztlich die Opfer verhöhnt werden. Und dann kommt eben so was von so was. Warum bezieht sich der Hinweis nur auf die Antworter, nicht auch auf die Fragesteller? Dafür hätte ich gerne eine Erklärung.

wirdwerden

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#3
 Von 
drkabo
Status:
Gelehrter
(10186 Beiträge, 7349x hilfreich)

Die meisten sind juristisch einfach unerfahren und unwissend, haben Fehler gemacht und Angst.
Dem stimme ich zu.

Es fällt aber auch auf, dass Fragesteller (m/w) schneller "eingeschnappt" reagieren, wenn die gegebenen Antworten nicht der Wunsch-Antwort entsprechen.

****storms und Empörungen gibt es im Internet schon genug. Lasst uns versuchen, es anders zu machen!
Man sollte aber fairerweise dazu sagen, dass die Empörungswelle meist erst dann einsetzt, wenn der Fragesteller zu erkennen gegeben hat, dass er/sie an einer sachlich-fachlichen Diskussion nicht (mehr) interessiert ist.
Z.B. weil der Fragesteller erkennbar nur Wunsch-Antworten lesen will oder der Fragesteller die sachlichen Antworten ignoriert ("Beratungsresistenz").

Signatur:Für alle meine Beiträge gilt §675(2) BGB.
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#4
 Von 
cfunke
Status:
Beginner
(118 Beiträge, 20x hilfreich)

Sehe ich auch, sehr guter Hinweis.

Antworten sollten vorallem (man ahnt es) dem Fragesteller helfen oder gar seine Frage beantworten. Egal „wie doof" man das findet. Nicht-Antworten ist auch erlaubt.

Und: Wenn man anderer Meinung ist, als ein anderer Antworter, ist es doch überflüssig, diesen fertigzumachen. Einfach die eigene Meinung schreiben und gut. Die Weisheit gefressen hat keiner.

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#6
 Von 
guest-12316.02.2019 18:29:37
Status:
Frischling
(46 Beiträge, 26x hilfreich)

Zitat (von cfunke):
Antworten sollten vorallem (man ahnt es) dem Fragesteller helfen oder gar seine Frage beantworten. Egal „wie doof" man das findet. Nicht-Antworten ist auch erlaubt.

Und: Wenn man anderer Meinung ist, als ein anderer Antworter, ist es doch überflüssig, diesen fertigzumachen. Einfach die eigene Meinung schreiben und gut. Die Weisheit gefressen hat keiner.

Dem schließe ich mich an. Daher finde ich die Bitte des 123recht Team durchaus berechtigt um nicht auf das Niveau abzusinken, wie es ein Kollege Ende letzten Jahres bei Gesprächen am Mittagstisch schilderte.
Er hatte in einem Forum mitgelesen, indem ihm ein neuer User andere Sichtweisen darlegte die ihm durchaus hilfreich waren. Plötzlich war dieser User vom Moderator aus diesem Forum verbannt. Der User war weder beleidigend, provozierend oder hat sich im Ton vergriffen, anders wie die Stamm-User und einige Moderatoren. Anscheinend hat dieser User die Kompetenzen der Moderatoren und dessen Opportunisten in Frage gestellt.

Hi, ich habe mir einmal aus Langeweile diese Seite angesehen wirklich interessant.
https://www.vermieter-forum.com/threads/hannover-gegen-den-rest-der-welt-abgetrennter-off-topic.23319/

:grins: Besonders eine Bemerkung in Antwort 19 vom Big Hug hat meiner Ansicht nach den Nagel auf den Kopf getroffen und mich köstlich amüsiert. Nur haben es weder Moderatoren noch ihre Opportunisten verstanden.

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#7
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unbeschreiblich
(25638 Beiträge, 7120x hilfreich)

Zitat:
Man sollte aber fairerweise dazu sagen, dass die Empörungswelle meist erst dann einsetzt, wenn der Fragesteller zu erkennen gegeben hat, dass er/sie an einer sachlich-fachlichen Diskussion nicht (mehr) interessiert ist.

Die Fälle gibt es sicherlich ... und da bin auch ich ein Freund deutlicher Worte ... :grins:

Aber ich finde schon, dass es auch eine Zunahme der Antworten gibt, wo ein Fragesteller der "neutral" anfragt ganz schön "angepampt" wird (ich selbst nehme mich dabei gar nicht aus, wenn ich einen schlechten Tag erwische :devil: )

Wie der admin schon schrieb: In den überwiegenden Fällen handelt es sich bei den Fragestellern doch um Leute, die keinerlei Ahnung von Jura/Strafrecht haben. Natürlich stellen die manchmal auch "blöde" Fragen, bzw. Fragen die wir als blöd empfinden.

Ich denke, da ist manchmal einfach etwas mehr Geduld gefragt. Wenn da jemand eine Antwort bekommt, mit der er nicht gerechnet hat und noch mal nachfragt, ob "das denn wirklich so ist" muss man das nicht gleich als "Uneinsichtigkeit" interpretieren und/oder irgendwas raushauen sinngemäß in der Richtung: "Wenn Sie mir eh nicht glauben, warum fragen Sie dann erst" ... oder so ähnlich. Wie gesagt - passiert mir auch mal ... Ich denke, wenn jeder ein wenig darauf achtet, dass wir den Standard wieder hochgeschraubt bekommen.

Und wie schon in dem thread, der der Anlass für diese Diskussion war, gesagt:

Überflüssig finde ich Antworten, die sich weder mit der Frage TE noch mit der Rechtslage der dargestellten Situation beschäftigen, sondern einfach ausschliesslich ein "Schlag mit der Moralkeule" sind. Das ist was für Facebook oder "gute Frage"; aber nicht für ein Fachforum Strafrecht, auch wenn ein Teil der Antwortenden nur interessierte und/oder rechtskundige Laien sind.

Dass in einem Strafrechtsforum nicht ausschliesslich Chorknaben um Rat fragen, dürfte klar sein. Wenn jemand mit einer geschilderten Tat Probleme hat und deswegen dem TE nicht weiterhelfen will, ist das ja vollkommen O.K., denn...

Zitat:
Nicht-Antworten ist auch erlaubt.

My 2 cents ... :cheers:

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#8
 Von 
altona01
Status:
Weiser
(17090 Beiträge, 7510x hilfreich)

Mich nervt hier in vielen Foren der Umgangston, heraussticht dabei die:
-Überheblichkeit mancher Dauernutzer des Forums. Von denen tun einige andauernd so, als ob sie die Frage nicht richtig verstehen können, weil ein Wörtchen im Kontext falsch verwendet wird. Man merkt richtig, wie die Verunsicherung des Fragestellers genossen wird. :dau:

Und könntet Ihr bitte darauf verzichten, Fragesteller im Forum Beitragsservice/GEZ zu belehren, dass es diese nicht mehr gibt?

Signatur:Nur wer sich bewegt, hört seine Ketten rasseln.
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#9
 Von 
schulzemüller
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 5x hilfreich)

Folgender Thread führt viele der hier schon genannten Probleme in Reinform vor Augen (habe ihn ebendort detailliert kommentiert):
https://www.123recht.de/forum/vertragsrecht/Vertragsstrafe-fair-parken-Halterermittlung-__f519994.html

Daraus ergeben sich für mich folgende konkrete Fragen an 123recht:
- Wäre es machbar, bei Themenerstellung aus einigen Beitragstypen wie "Frage", "Erfahrung", "Umfrage" u.ä. zu wählen? Denn momentan ist ja das Schema "Frage-Antwort" fest vorgegeben, was aber oft nicht passt. Zudem verhindert dieses Schema, auch den Ursprungsbeitrag als "hilfreich" markieren zu können.
- Wäre es machbar, die "hilfreich" Funktion nur bei aktivem Login klickbar zu machen? Damit wären Mehrfachbewertungen stark erschwert.
- Könnte man eine persönliche, optionale Forumseinstellung implementieren, mit der Beiträge von Usern ausgeblendet werden, die eine "ordentliche" Anzahl Beiträge haben, von denen aber nur ein Bruchteil als "hilfreich" markiert wurde? Dann stehen nämlich einige der bereits oben erwähnten "überheblichen Dauernutzer" ganz schlecht da. Alternativ könnte eine "Daumen runter" Option diese Funktion auf Beitragsbasis (aber ebenfalls statistisch erfasst und neben dem Usernamen angezeigt) erfüllen.

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#10
 Von 
metttwurstkneckebrot
Status:
Schüler
(491 Beiträge, 272x hilfreich)

Zitat (von schulzemüller):
Folgender Thread führt viele der hier schon genannten Probleme in Reinform vor Augen (habe ihn ebendort detailliert kommentiert):

Das habe ich gesehen. Ich glaube, Du bist nicht annähernd lange genug hier unterwegs, um auch nur ansatzweise zu verstehen, wer hier welche Rolle spielt, und wie dieses Forum funktioniert.

Zitat (von schulzemüller im anderen Thread):
Schaut Euch mal das Verhältnis Anzahl Beiträge zu Anzahl "hilfreich" für die verschiedenen Autoren dieses Fadens an. Frischlinge stechen Euch um mehrere Größenordnungen aus! Sagt Euch das irgend etwas? Habt Ihr überhaupt das geringste Interesse an Euren Mitmenschen, über ihre Eigenschaft als juristische Objekte hinaus? Kann man in den Foreneinstellungen User ausblenden lassen, deren Verhältnis Beiträge/hilfreich kleiner 1 ist?

Bewertungen als "hilfreich" in diesem Forum sagen wenig bis nichts aus. Neulinge sind schlicht zu doof oder zu wurstig, um sich auf diesem Wege für eine hilfreiche Antwort zu bedanken, und regelmäßige Teilnehmer werden einen Teufel tun, ihre "Konkurrenten" zu loben und sich damit selbst relativ zurückzusetzen.

OBdA, einer der absoluten Rockstars in diesem Forum ist (fachlich und menschlich) aus meiner Sicht !!Streetworker!!, und dessen Anteil von als "hilfreich" anerkannten Postings liegt zu diesem Zeitpunkt bei absurd ungerechtfertigt niedrigen 27%.

Demgegenüber kenne ich genügend Teilnehmer hier, die eigentlich nichts zum Tisch bringen außer Überheblichkeit und Besserwisserei, ohne erkennbare Fachkenntnisse daherkommen, und die durchgängig oberhalb von 50% "hilfreich" liegen.

Und was Verbesserungsvorschläge für dies Forum betrifft: Du müsstest zuallererst einmal verstehen, wer welche Interessen hat: Wer liest dieses Forum und weshalb, wer postet in diesem Forum und weshalb, und zu welchem Zweck wird es überhaupt betrieben?

Nur wenn der letztgenannte Zweck offenkundig gefördert werden würde, wird sich in diesem Forum irgendetwas ändern.



-- Editiert von metttwurstkneckebrot am 27.02.2019 23:57

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#11
 Von 
Frau Herrje
Status:
Frischling
(40 Beiträge, 3x hilfreich)

@mettwurstkneckebrot
Ich - als Neuling - kann nicht finden, dass Sie mit Aussagen wie "Neulinge seien zu doof einen bestimmten Button zu klicken" irgendetwas in der Richtung fördern.
Es ist auch nicht gerade einladend, wenn man liest, dass es hier User gibt, die bestimmte Rollen innehaben. Von verkannten Rockstars ganz zu schweigen...
Es ist doch ein Laien-Forum für den Austausch rundum das Thema Recht - keine Profilierungsspielwiese, oder?
Gruß von Frau Herrje


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#12
 Von 
cirius32832
Status:
Lehrling
(1797 Beiträge, 637x hilfreich)

Der Umgangston der Ratsuchenden wird aber ebenfalls immer rauher. Kunden die sich als Könige fühlen und keinen Finger selber krumm machen möchten, wenn etwas nicht so gelaufen ist , wie sie es sich wünschen.

Ich sehe dieses Forum auch als "virtuellen Schiedsmann" - Die Streitparteien sollen durch die Sichtweise der User hier auch die Seite des "Streitgegners" verstehen. Es geht doch darum, dass man sich am allerbesten OHNE Rechtsstreit einigt. Und dazu muss man sich zusammensetzen und diskutieren.

Letzteres scheinen die wenigsten zu können oder wollen......

Signatur:https://www.antispam-ev.de
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#13
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unbeschreiblich
(25638 Beiträge, 7120x hilfreich)

Zitat:
OBdA, einer der absoluten Rockstars in diesem Forum ist (fachlich und menschlich) aus meiner Sicht !!Streetworker!!,

Danke für die Blumen ;)

Zitat:
und dessen Anteil von als "hilfreich" anerkannten Postings liegt zu diesem Zeitpunkt bei absurd ungerechtfertigt niedrigen 27%.

Ganz ehrlich. Ich mache mir aus den Bewertungen absolut nichts, egal wie viel ich habe oder nicht. Ich nehme positive gerne an, aber nur um vielleicht Fragestellern bei der Einordnung meiner Antworten zu helfen. Mich selbst interessieren sie wenig.

Schon kurz nach der Einführung der Bewertungen vor ein paar Jahren war offensichtlich, dass es entweder "Allianzen" zwischen usern gibt, die sich auf Teufel komm raus gegenseitig hochbewerten, oder (was wohl häufiger ist), dass sich mittels 2. Account selbst bewertet wird. Wer's braucht ....

Wenn schon Bewertung, wäre ein System wie bei Juraforum.de gut. Dort kann zum Teil jeder sehen, wer wen wie bewertet hat ("gefällt mir button") und bei den tatsächlichen Bewertungen (wo nur der Bewertete sieht, von wem sie kommen) sind mehrere Sperren eingebaut. So kann ein user z.B. nicht direkt hintereinander 5 oder 10 Beiträge des selben anderen users bewerten. Direkte Retourbewertungen gehen auch nicht. Zwar lässt sich das natürlich auch umgehen, aber es erfordert etwas Aufwand.

-- Editiert von !!Streetworker!! am 06.04.2019 12:41

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#14
 Von 
altona01
Status:
Weiser
(17090 Beiträge, 7510x hilfreich)

Die User, die länger dabei sind, haben viele Antworten gegeben, die damals noch gar nicht bewertet werden konnten. Daher kommt das wahrgenommenen Missverhältnis zwischen der Anzahl der Beiträge und den Bewertungen. Irgendwie glaube ich nicht an Allianzen unter Usern...so wichtig ist das echt nicht. Und natürlich bewerte ich gute Beiträge anderer User positiv, da sehe ich keine Konkurrenz.

Signatur:Nur wer sich bewegt, hört seine Ketten rasseln.
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#15
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unbeschreiblich
(25638 Beiträge, 7120x hilfreich)

Zitat:
Irgendwie glaube ich nicht an Allianzen unter Usern...so wichtig ist das echt nicht.

Also mir ist nach Einführung der Bewertungen schon aufgefallen, dass es User gab die plötzlich sehr(!!) viel mehr positive Bewertungen dazu bekommen haben, als sie Beiträge geschrieben haben. Zum Beispiel 200 Bewertungen in 2 Tagen, bei 3 geschriebenen Beiträgen um mal das Verhältnis darzustellen. Und die 3 Beiträge hatten dann zusammen vielleicht 15 Bewertungen, so dass 185 Bewertungen alte Beiträge betroffen haben müssen.

Ist mir aber wie schon gesagt als solches auch egal. Es war mir damals halt aufgefallen.

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#16
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(22318 Beiträge, 14798x hilfreich)

Die Bewertungen habe ich nie ganz verstanden. Aber ich schliesse mich dem hier genannten an. Es gibt in einigen Foren in der Tat seit einigen Monaten oder Jahren gezielte "Lobby arbeit" einiger Interessengruppen. Und manchmal geht einem die hutschnur hoch.

An einem harmlosen Beispiel: dieses Märchen davon dass heutzutage nie mehr eine Mahnung geschrieben werden müsse. Egal von wem und egal in welcher Situation. Da kannst du noch so oft wiederholen dass das Unsinn ist. Du kannst noch so oft das BGB zitieren oder relevante Urteile des BGH. Diese "unbelehrbaren" verbreiten den Unsinn trotzdem weiter. Da nehme ich inzwischen gerne die Worte Unsinn, Fake, Schwachsinn u.ä. in den Mund. Mit sachlicher Debatte kommst du gegen solche Lobbyisten nicht an.

Zum Glück ist in dem Bereich das Forum hier relativ gut verschont. Klar. Auch die Meinungen unseres Arbeitskreises sind nicht alle automatisch richtig nur weil wir sie vertreten und für juristisch fundiert halten.

Aber hier im Forum haben wir bei aller Anonymität der Fragen aufzuklären, was aktuelle Sachlage ist. Und bei jenen, die selbst BGH Urteile u.ä. einfach in Frage stellen ist irgendwann auch eine Grenze erreicht, wo man mit sachlicher Diskussion aufhören sollte.

Signatur:Mitglied im AK Inkassowatch. Anfragen per PM. Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Siche
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#17
 Von 
awdrg
Status:
Frischling
(15 Beiträge, 0x hilfreich)

Sehr hilfreich!
Vielen Dank dafür, auch wenn es nur ein kleiner Versuch ist

;)

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