Erste Hilfe in Rechtsfragen seit 2000.
523.254
Registrierte
Nutzer

1 Jahr minus 2 Wochen gearbeitet - ALG?

16.5.2019 Thema abonnieren
 Von 
Magdalena86
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
1 Jahr minus 2 Wochen gearbeitet - ALG?

Guten Tag,

ich habe damals einen Arbeitsvertrag bekommen, der vom 19.06.2018 bis zum 31.05.2019 ging bzw. noch geht.

Es fehlen also quasi 19 Kalendertage bis zum ganzen Jahr.

Ich weiß nicht, ob ich nochmals einen Folgevertrag bekomme. Wie sieht es da mit dem Arbeitslosengeld aus?
Vorher war ich 6 Monate arbeitslos bzw. arbeitssuchend gemeldet. Bekäme ich dann wieder das "alte" Arbeitslosengeld von damals? Oder gar nichts? ALG2?

Freundliche Grüße

Verstoß melden



5 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Spejbl
Status:
Praktikant
(756 Beiträge, 90x hilfreich)

Den Restanspruch des "Alten" Arbeitslosengeldes gibt es natürlich noch.

Signatur:Jeder für sich allein, ist nichts. Zusammen aber, sind wir ein unschlagbares Team!
0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#2
 Von 
Magdalena86
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

Und das, was ich nun verdiene, wird da nicht mehr mit eingerechnet? Das wären nämlich etwa 300 Euro mehr im Monat. Bei nicht mal 600 Euro altem ALG finde ich den Unterschied schon hoch!

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#3
 Von 
Anami
Status:
Senior-Partner
(6102 Beiträge, 1163x hilfreich)

Zitat (von Magdalena86):
Vorher war ich 6 Monate arbeitslos bzw. arbeitssuchend gemeldet. Bekäme ich dann wieder das "alte" Arbeitslosengeld von damals? Oder gar nichts? ALG2?
Wann war denn VORHER? Direkt vor Juni 2018?
Der *alte* Anspruch* besteht 4 Jahre lang, bevor er verfällt.
Zitat (von Magdalena86):
was ich nun verdiene, wird da nicht mehr mit eingerechnet?
Für weniger als 1 Jahr hast du leider gar keinen ALG-Anspruch.
Wenn du mit dem *alten* ALG deinen Bedarf nicht decken kannst, kannst du Wohngeld beantragen. Oder eben Alg2 dazu.
Zitat (von Magdalena86):
Bei nicht mal 600 Euro altem ALG finde ich den Unterschied schon hoch!
Ja, ärgerlich. Aber der Anspruch auf ALG ergibt sich erst ab 12 Monaten Beschäftigung.
Frag doch deinen AG, ob er noch 1 Monat ranhängt.
Fragen kostet nichts und tut nicht weh.
https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_3/__147.html

Signatur:Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen. Karl V.
0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#4
 Von 
little-beagle
Status:
Student
(2157 Beiträge, 1195x hilfreich)

Mooment! So ganz stimmt das nicht. Zuerst einmal muss geklärt werden, ob der TE überhaupt Anspruch auf ALG I hat - das wäre dann der Fall, wenn er in den letzten 2 Jahren mindestens 1 Jahr sozialversicherungspflichtig beschäftigt war, das muss nicht zwangsläufig am Stück und auch nicht bei einem Arbeitgeber sein.

Falls das der Fall wäre, dann geht's um die Höhe des ALG I - und das wäre (ebenfalls) IMHO sehr wohl nur abhängig von seinem letzten Gehalt (60% des Nettogehalts + Krankenversicherung). Falls der TE ein Kind hat, sind's wohl 67%.

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#5
 Von 
Anami
Status:
Senior-Partner
(6102 Beiträge, 1163x hilfreich)

Zitat (von little-beagle):
wenn er in den letzten 2 Jahren mindestens 1 Jahr sozialversicherungspflichtig beschäftigt war, das muss nicht zwangsläufig am Stück und auch nicht bei einem Arbeitgeber sein.
Ja, richtig.

Zitat (von Magdalena86):
Vorher war ich 6 Monate arbeitslos bzw. arbeitssuchend gemeldet.
Wurde in diesen 6 Monaten ALG bezogen?

Signatur:Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen. Karl V.
0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

Jetzt Anwalt dazuholen.

Für 60€ beurteilt einer unserer Partneranwälte diese Sache.

Jannis Geike Nicolas Reiser Felix Hoffmeyer
  • Antwort vom Anwalt
  • Innerhalb 24 Stunden
  • Nicht zufrieden? Geld zurück!
  • Top Bewertungen
Ja, jetzt Anwalt dazuholen

Und jetzt?

Für jeden die richtige Beratung, immer gleich gut.
Schon 179.848 Beratungen
Anwalt online fragen
Ab 25
Rechtssichere Antwort in durchschnittlich 2 Stunden
76.268 Bewertungen
  • Keine Terminabsprache
  • Antwort vom Anwalt
  • Rückfragen möglich
  • Serviceorientierter Support
Anwalt vor Ort
Persönlichen Anwalt kontaktieren. In der Nähe oder bundesweit.
  • Kompetenz und serviceoriente Anwaltsuche
  • mit Empfehlung
  • Direkt beauftragen oder unverbindlich anfragen
Alle Preise inkl. MwSt. Zzgl. 2€ Einstellgebühr pro Frage.