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40 Stunden-Woche ohne Lohnausgleich

22. November 2007 Thema abonnieren
 Von 
RGsorglos
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)
40 Stunden-Woche ohne Lohnausgleich

Hallo wir sind ein Mittelständiges Unternehmen mit etwa 50 Mitarbeitern.
Unser Chef will jetzt die Wochenarbeitszeit von 36 auf 40 Stunden ohne Lohnausgleich anheben. Er hat auch schon ein Rundschreiben mit den neuen Arbeitszeiten rausgegeben mit der Androhung von Konsequenzen bei nichtbefolgung.
Allerdings arbeiten alle Mitarbeiter sowieso weit mehr als diese 40 Wochenstunden. Natürlich bis jetzt bei voller
Bezahlung incl. Überstundenzuschlägen. Laut Rücksprache mit der IG Metall ist unserer Betriebsrat der Meinung, das dieser Alleingang
unseres Chefs nicht rechtens ist, und man sogar juristische
Schritte prüft.
Unser Chef hat wenn ich es richtig verstanden habe unseren Haus oder Manteltarifvertrag gekündigt, und will jetzt einzelverträge mit jeden Mitarbeiter abschließen.
Auch ist von einer Kündigung der Mitarbeiter die Rede, welche diesen Vertrag nicht zustimmen.
Welche Auswirkungen könnte es für uns haben, wenn mein Chef aus dem Abeitgeberverband augetreten ist.
Bin seit über 20 Jahren in diesem Betrieb. Muss ich mir jetzt sorgen machen?

Wenn ich mich nicht täusche, haben wir in den letzten 3 Jahren keine tarifliche Lohnerhöhung bekommen.
Der Wechsel von 36 auf 40 Wochenarbeitsstunden ist aber mit einer Lohnkürzung von etwas mehr als 10% zu vergleichen...



-- Editiert von rgsorglos am 22.11.2007 19:18:25

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4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
SVielha
Status:
Praktikant
(653 Beiträge, 151x hilfreich)

Zur Unterschrift des neuen Vertrages kann er Euch nicht zwingen.

Allerdings wird er sich alles Mögliche einfallen lassen, u Kündigungsgründe zu finden.

Stellt sich allerdings die Frage, wie er alle MA kündigen will, wenn sich alle geschloßen gegen den neuen Vertrag stellen.

Zudem habt Ihr ja auch noch den BR. Der muß jetzt erstrecht aktiv werden.

PS: Es ist immer wieder schön, wie AG es schaffen die Motivation der MA zu steigern! (Achtung Sarkasmus!)

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Lifeguard
Status:
Student
(2906 Beiträge, 1310x hilfreich)

Naja, wurde damals das Gehalt gekürzt als von 40 std auf 36 std gegangen wurde?

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
RGsorglos
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)

Es wurde seinerzeit in drei Stufen von 40 auf 36 Wochenarbeitstunden gegangen. Das muss aber schon fast 20 Jahre her sein...

Mein AG ist bereits aus dem Arbeitgeberverband ausgetreten und hat den Tarifvertrag gekündigt.
Allerdings müsste der letzte Tarifvertrag doch noch so lange gültig sein, bis der neue Vertrag ausgehandelt ist, oder?
Den Vorschlag des Betriebsrates(40 Wochenarbeitsstunden bei voller Bezahlung) hat der AG abgelehnt.
Jetzt wird befürchtet, das bereits mit der Novemberabrechnung nach der 40 Stunden Basis abgerechnet wird.Also ein Alleingang des Abeitsgebers...
Aber das ist doch wohl kaum zulässig.
Dann kann der ja gleich auf 45 oder 50 Wochenstunden gehen...

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
venotis
Status:
Unparteiischer
(9555 Beiträge, 2311x hilfreich)

quote:
Allerdings müsste der letzte Tarifvertrag doch noch so lange gültig sein, bis der neue Vertrag ausgehandelt ist, oder?


Auf welcher Basis gilt der denn bei euch? Per Arbeitsvertrag? Und wenn ja, was steht genau zur Geltung des TV drin?

MfG

0x Hilfreiche Antwort

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