Als Fleischer Waldarbeiten uvm.

13. Oktober 2014 Thema abonnieren
 Von 
go399812-17
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)
Als Fleischer Waldarbeiten uvm.

Guten Abend wünsch ich euch.
Ich bin seid kurzem auf einem Auge blind.
Mein Chef zwingt mich dennoch in den Wald mitzukommen, zum Baumfällen, Holzspalten, ect.
Ich arbeite meistens von 5:00 oder 5:30 bis 14:00 oder 15:00 mit 1 Stunde Pause.
Meistens sind wir bis 16:00, 17:00 oder gar 18:00 beschäftigt.
Ich Arbeite zusätzlich Sammstags von 7-11 uhr in der Schlachtung.
Habe keinen Tag in der Woche frei.
Ich bin zur Zeit fix und fertig, kann mich nicht konzentrieren, vergesse viel... Ich gehe desshalb zum Neurologen.
Ist das Rechtlich was er mach? Bin ich im Wald als Metzger versichert? Kann ich aufgrund dessen eine fristlose kündigung erzwingen?

Ps: die Waldarbeit wird nicht vergütet auch nicht als Überstunden...
Einen Teil des Holzes verkauft er weiter und ein kleiner Teil wir zum Heizen des Kessels verwendet.

Bitte helft mir! Danke schonmal im Vorraus!

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7 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
:blaubär:
Status:
Student
(2472 Beiträge, 1264x hilfreich)

Als Fleischer musst du doch keine Waldarbeitern machen - und was heißt: er zwingt dazu?

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#2
 Von 
go399812-17
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Naja er sagt du kommst in den Wald oder du kommst spalten... ab nd zu fragt er ob ich Zeit habe...
Ich habe einen Neuen Betriebgefunden mit humanen Arbeitszeiten.
Mir währe wichtig dass ich iwie fristlos kündigen kann, da ich 3 monate frist habe.
Ich muss sagen das ich zur Zeit Koffeintabletten schlucke um überhaupt dort klar zu kommen...
Achja mir ist auch vor 8 monaten ein großer Ast in die Kniekehle gefallen und aufgeschurft.
Deswegen die frage nach kündigung und Versicherung.
Und sind die Arbeits zeiten rechtens?
Im Vertrag steht ca. 5:30 - ca 14:00... Von überstunden Vergütung steht nix drin...
Währe schön wenn ich auf Grund dessen fristlos kündigen könnte!

Mit freundlichen Grüßen.

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#3
 Von 
:blaubär:
Status:
Student
(2472 Beiträge, 1264x hilfreich)

// er sagt du kommst in den Wald oder du kommst spalten

Zwang sieht gewiss anders aus. Und was passiert, wenn du NEIN saagst??

// dass ich zur Zeit Koffeintabletten schlucke um überhaupt dort klar zu kommen

Wenn du krank bist, solltest du dich konsequent AU schreiben lassen.
Was an der AZ nicht rechtens sein soll, erschließt sich mir nicht. Bäcker fangen bald nach Mitternacht an, soweit ich weiß, andere Berufe kennen Nachtschicht.

Einen Grund zur fristlosen Kündigung sehe ich vorerst nicht - "fristlos" bedeutet immer, dass die weitere Arbeit von jetzt auf gleich unzumutbar sein muss. Wenn dein Chef bei einem Nein gegenüber Arbeitsanforderungen, die rein nichts mit dem 'Beruf zu tun haben, ausfallend würde, könnte das schon wieder anders aussehen


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#4
 Von 
altona01
Status:
Weiser
(17802 Beiträge, 8067x hilfreich)

quote:
Von überstunden Vergütung steht nix drin

und:
Steht auch nichts von Überstunden drin? Wenn da nichts steht, müssen Sie auch keine machen. Außer im Notfall, und ein Notfall ist sowas wie Keller unter Wasser. Und wenn Sie auf einmal keine Überstunden mehr machen, dann dürfte die Kündigung nicht weit sein, nehme ich an.

Desweiteren muss man, wenn Fleischer im Vertrag steht und sonst nichts drin steht, wie man beschäftigt werden könnte, nicht als Holzfäller arbeiten. Was kann denn passieren, wenn Sie sich weigern?

Desweiteren sollten Sie den Arbeitgeber darauf ansprechen, ob er den Unfall vor 8 Monaten an die Berufsgenossenschaft gemeldet hat (wenn es ein Arbeitsunfall war). Das sollten Sie in Ihrem eigenen Interesse tun, falls es Spätfolgen geben könnte. Waren Sie damals bei einem Arzt, war das ein Durchgangsarzt?

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#5
 Von 
go399812-17
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Vielen Dank für ihre Antwort!
Ich wollte wissen ob die Zeitangabe: ca 5:30- ca 14:00 recgtens iat, also nur die Ca angabe.
Von Überstunden und deren Vergütung steht nichts drin.
Im Vertrag steht drin: Arbeiten die eines Fleischergesellen zumut bar ist.
Ich will irgendwie schaun ob ich aus der Firma fristlos rauskomme ich kann halt nicht mehr so wie früher arbeiten, als Einäugiger.
Das Problem ist: ich habe mich seit meiner einseitigen Erblindung, nicht getraut die Mehrarbeit zu Verweigern, da ich 1. keinen Anderen Betrieb in der Hinter hand hatte. 2. ich mir sehr unsicher war, wie es denn in einem Anderen Betrieb laufen würde, wenn ich als halbblinder den Anforderungen nicht gewachsen bin...
Jetzt hab ich einen Betrieb gefunden, die viel verständniss dafür zeigen, mit ner 38 std woche, 1 tag frei in der Woche, Sammstags nur von 4:00- 6:00 Schlachten.
Vor meinem Verlust des Auges musste ich nicht Sammstag arbeiten (hatte nicht mal nen Arbeitsvertrag seit 1 jahr).
Vor 3 Wochen hatte ich wegen dem Wald eine 49-50 std woche und die wurde mir nicht einmal gutgeschrieben oder Ähnliches....
Ja ok ich habe Fleisch in wert von 40€ erhalten... Dadrauf hätt ich auch pfeifen können.

Den Waldunfall hab ich nicht gemeldet, da mich nein Chef inständig gebeten hat, dies nicht zu tun. Bin zum Arzt und habe es als ein Privatunfall gemeldet.
Eben so als ich mich im Juni geschnitten habe, das es genäht werden musste, weil ich ausversehn mit dem finger beim saubermachen gelangt habe...

Mit freundlichen Grüßen

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#6
 Von 
altona01
Status:
Weiser
(17802 Beiträge, 8067x hilfreich)

Auch wenn es Ihnen wenig bei Ihrem Problem hilft: Ja, man darf Arbeitsverträge mit ca. Angaben unterschreiben und die sind dann auch gültig.

Wenn Sie da raus wollen, dann gehen Sie halt nicht mehr Holz hacken. Dann werden Sie vielleicht oder wahrscheinlich gekündigt, aber das wollen Sie doch auch, oder doch nicht?

quote:
Den Waldunfall hab ich nicht gemeldet, da mich nein Chef inständig gebeten hat, dies nicht zu tun.


Prima, und wie dankbar Ihr Chef dafür ist :kotz:

In Ihrem eigenen Interesse sollten Sie die Meldung nachhholen!!! Und ganz nebenbei, Sie wollen doch fristlos da weg, das trägt sicher dazu bei.

Wenn Sie aber weiter lieb und brav ohne Grund arbeiten, kommen Sie da nicht raus. So unerträglich, dass es für eine fristlose Kündigung reicht, ist es ja nicht. Sie sind ja schon ein Weilchen dabei.


-- Editiert altona01 am 15.10.2014 22:39

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#7
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118645 Beiträge, 39613x hilfreich)

Die Meldung nachholen, "Dienst nach Vorschrift" bzw. nahc Vertrag, die gesetzlich vorgegebenen Höchstarbeitszeiten einhalten, Ausgleich der Überstunden einfordern, ...

Könnte den Chef ganz schnell zur Kündigung bzw. zum Aufhebungsvertrag bringen.



quote:<hr size=1 noshade>Jetzt hab ich einen Betrieb gefunden, die viel verständniss dafür zeigen, mit ner 38 std woche, 1 tag frei in der Woche, Sammstags nur von 4:00- 6:00 Schlachten. <hr size=1 noshade>

Haben sie denn auch schon einen von der Firma unterschriebnen Vertrag vorgelegt?

Nicht das man nachher keine Job mehr hat.


Wobei, bei den Bedingugen wäre das eventuell auch nicht schlecht ...





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"Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB ."

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