Arbeit auf Abruf/Lohnfortzahlung

23. November 2023 Thema abonnieren
 Von 
go650750-61
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)
Arbeit auf Abruf/Lohnfortzahlung

Guten Morgen!
Mein Vertag scheint ein Minijob/Arbeit auf Abruf zu sein( bitte nicht lachen). Die Rahmenbedingungen mit Wochenarbeitszeit etc. habe ich soweit rausfinden können. In dem Vertag sind die Höchstarbeitszeit (15,6 Stunden im Monat, woraus sich rechnerisch eine WAZ und tägl. Arbeitszeit) ergibt. In meinem Fall ist es so das ich 4-8 Wochen vorher meine Arbeitswünsche angebe und in 95% der Fälle eine positive Antwort (Arbeitsangebot ) erhalte. Das ist manchmal 4-6 Wochen vorher, manchmal 5 Tage. Zusätzlich können wir aus einem riesigen Pool an Angeboten auswählen. Vertraglich sind Abrufzeiten( wo der Arbeitgeber mich kontaktieren kann) vereinbart. Das ist in der Vergangenheit fast nie gewesen, sondern die Einsatzanweisung kommt irgendwann aber selten zu den Zeiten. Das stellt alles kein Problem da. Nun war ich zwei Tage mit AU krank. Mein Arbeitgeber hat meine durchschnittliche Arbeitszeit der letzten drei Monate( 90Tage entspricht ungefähr 0,68Stunden pro Tag) Zugrunde gelegt. Meine tatsächliche Arbeitzeit betrug aber exakt 7 Tage (48 Stunden), was einem Mittel von 16 Stunden entspricht!! Ich finde leider nirgendwo eine Berechnungsgrundlage zu diesem Problem und mein Chef verweigert sie mir. Kann mir da jemand einen Tipp geben?
Kleine Info am Rande: Es handelt sich um ein Zeitarbeitsunternehmen und ich werde als Fachkrankenpfleger auf Intensivstationen und Notaufnahmen in SH und HH eingesetzt. Also arbeite immer nur ganze Schichten!
Danke Timo

-- Editiert von User am 23. November 2023 11:50

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3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
blaubär+
Status:
Weiser
(17231 Beiträge, 6429x hilfreich)

Zitat (von go650750-61):
scheint ein Minijob/Arbeit auf Abruf zu sein

Das sollte sich anhand des AV herausfinden bzw. zu klären sein.

Zitat (von go650750-61):
Nun war ich zwei Tage mit AU krank.

Da klafft eine Lücke in deiner Darstellung. Wenn diese beiden Tage AU in einer Woche lagen, für die die AZ eingetragen und akzeptiert war, bist du zu bezahlen, als ob du gearbeitet hättest. Schwierig kann es eigentlich nur werden, solange/ wenn es keinen Einsatzplan gibt.
Zitat (von EntgFG):
§ 4 Höhe des fortzuzahlenden Arbeitsentgelts
(1) Für den in § 3 Abs. 1 oder in § 3a Absatz 1 bezeichneten Zeitraum ist dem Arbeitnehmer das ihm bei der für ihn maßgebenden regelmäßigen Arbeitszeit zustehende Arbeitsentgelt fortzuzahlen.

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#2
 Von 
go650750-61
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

Guten Morgen!
Beide Tage haben sich in einer Woche befunden. Es waren ein Samstag mit 7Std. und ein Sonntag mit 8Std. Beide Tage standen 4 Wochen vorher fest und wurden auch 4 Wochen vorher bestätigt. Mein Problem ist, dass ich nirgendwo die Berechnungsgrundlage für den Verdienstausfall finde. Es ist immer nur die Rede vom Durchschnitt der letzten drei Monate. Geht es hierbei um die tatsächlich geleistete Arbeitszeit? In meinen Augen macht es keinen Sinn durch 90 Tage zu teilen, weil niemand 90 Tage arbeitet....und dieser Schnitt ein katastrophales Ergebnis für den Arbeitnehmer hat!

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#3
 Von 
blaubär+
Status:
Weiser
(17231 Beiträge, 6429x hilfreich)
0x Hilfreiche Antwort

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