Arbeit und Umgang mit Kind

6. Februar 2007 Thema abonnieren
 Von 
Malte71
Status:
Frischling
(47 Beiträge, 7x hilfreich)
Arbeit und Umgang mit Kind

Hallo, ich weiß nicht so recht ob ich hier im richtigem Forum bin, aber ich schilder einfach mal mein Problem.
Ich bin im Öffentlichem Dienst beschäftigt am Theater, 6 Tage die Woche sowie Samstags und auch Sonntags im Schnitt von 15-23h.
Mein Problem nun ist ich habe vor Gericht den Umgang mit meinem Kind angestrebt und diesen auch bekommen, 14Tägig Samstag Morgen 9h bis Sonntag Nachmittag gegen 16h, das heißt der Umgang ist festgelegt und ich habe mich daran zu halten, was ich natürlich auch will, nur mein Arbeitgeber fängt langsam an nicht mehr mitzuspielen, es heißt die Arbeit wäre wichtiger als mein Kind, was ich natürlich nicht so sehe, lieber kündige ich. Bezüglich des Umgangs ist mit der Kindesmutter auch nicht zu reden, da ich den Umgang ja nun vor Gericht eingeklagt habe, so oder so ist leider mit der Kindesmutter nicht viel zu reden. Meine Frage nun hier wie kann ich das mit meinem Arbeitgeber am besten Lösen, gibt es da irgendwelche Urteile,Gesetze oder wem ist es ähnlich ergangen? Danke schon einmal für die Antworten.

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7 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
venotis
Status:
Unparteiischer
(9555 Beiträge, 2316x hilfreich)

Für dich sind relevant Arbeits- und Tarifvertrag.

Du kannst also nur versuchen mit dem Arbeitgeber eine Lösung zu finden. Am Theater (außer vielleicht in der Verwaltung) hats nun mal familienunfreundliche Arbeitszeiten. In welchem Bereich bist du denn?

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#2
 Von 
Malte71
Status:
Frischling
(47 Beiträge, 7x hilfreich)

Bin im Technischen Bereich, Vorstellungsbetreuend, aber es wird doch wohl etwas geben, schließlich bin ich hier nicht allein und habe Kollegen die ebenfalls die gleiche Arbeit machen, zudem trifft es ja nur 14 Tägig zu, mein Abteilungsleiter Teilt sich ja schließlich selber auch Fr-Sa grundsätzlich frei ein, und er ist derjenige dem meine Situation am wenigsten passt und am wenigsten zu reden ist.

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#3
 Von 
venotis
Status:
Unparteiischer
(9555 Beiträge, 2316x hilfreich)

Dein Abteilungsleiter sitzt halt ne Stufe höher. Da könnte man nur bei nachweisbarer Willkür dir gegenüber was machen. Vielleicht könnte der Personalrat vermitteln? Hast du den mal gefragt?

Kannst du einfach tauschen, wenn ein Kollege mitmachen würde oder geht das bei euch nicht so einfach? (bissel schwierig ... ich weiß ja nicht wie groß euer Haus ist)

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#4
 Von 
SVielha
Status:
Praktikant
(653 Beiträge, 151x hilfreich)

Kann man da nicht nochmal den Richter ansprechen und die Zeiten etwas anpassen?

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#5
 Von 
venotis
Status:
Unparteiischer
(9555 Beiträge, 2316x hilfreich)

quote:
Kann man da nicht nochmal den Richter ansprechen und die Zeiten etwas anpassen?


Wie stellst du dir denn ne praktikable Anpassung vor? Das bühnengebundene Personal hat Arbeitszeiten, die sich nach den Proben und Vorstellungen richten (Teildienste, Wochenenddienste, Dienste bis spät in die Nacht usw.).

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#6
 Von 
sika0304
Status:
Schlichter
(7944 Beiträge, 2884x hilfreich)

Auf jeden Fall den Personalrat ansprechen. Schließlich ist das Wochenende für dich planbar, da ja alle 14 Tage festgeschrieben. Da kann man sicherlich den Dienstplan umschreiben.
Andere Möglichkeit, reduziere auf Teilzeit (muss ja nicht 50% sein) wenn finanziell möglich. Aber auch hier den Personalrat ansprechen.

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#7
 Von 
Malte71
Status:
Frischling
(47 Beiträge, 7x hilfreich)

Die Willkür des Abteilungsleiter trifft hier leider sehr gut zu denn dieser hat jedes WE Fr-Sa meist sogar incl. So frei. Leider ist dieser der meinung er müsse hier so Dominieren als wenn er der ganz große Chef ist, bisher hat ja auch immer alles geklappt, nur jetzt plötzlich heißt es es geht nicht mehr, einfach von heute auf morgen.Tauschen ist hier kaum möglich. Der Betriebsrat bei uns prüft die sache schon, weiß nur noch nicht was dabei raus kommt.Recht vielen dank derer die hier schon geantwortet haben...

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