Arbeitgeber schikaniert nach Elternzeit

3. Januar 2020 Thema abonnieren
 Von 
fb499120-98
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 1x hilfreich)
Arbeitgeber schikaniert nach Elternzeit

Hallo,

nach meiner Elternzeit hatte ich ein Gespräch mit meinem Arbeitgeber, zwecks Umstellung auf Teilzeit, 2,5 Tage in der Woche. Samstags wurde (leider nur mündlich), vereinbart, dass ich nach Bedarf komme, wenn die Betreuung meiner Tochter gesichert ist.

Nun folgendes Problem, natürlich werde ich jeden Samstag eingeplant. Ich renne jede Woche Rum und versuche eine Betreuung zu finden. Das belastet mich sehr stark, da ich im Näheren Umfeld keine Unterstützung habe.
Die Tagesmutter unserer Tochter wurde für 2 Tage a 10 Stunden gebucht (Mo-Fr möglich). Den halben Tag lege ich meist auf den Freien Tag, den mein Mann hat. So wäre die Betreuung gesichert. Doch werde ich seit geraumer Zeit einen Halben Tag mehr eingeplant. Auch für diesen Tag habe ich (wie Samstags) keine Betreuung für meine Tochter.

Dem Unternehmen wurde von Anfang an mitgeteilt, wie die Rahmenbedingungen für eine Weitere Beschäftigung aussehen.
Ich fühle mich hier nun sehr diskriminiert und habe das Gefühl, dass man mich loswerden möchte. Mehrere Gespräche sind gescheitert. Es tritt keine Besserung ein eher im Gegenteil.

Habe ich eine Möglichkeit, den Arbeitgeber zu zwingen sich an die Vereinbarung zu halten? Oder gibt es eine Möglichkeit aus dem Vertrag rauszukommen, ohne eine Sperre bei der Arbeitsagentur zu riskieren?
Was mache ich an den Tagen, an denen ich zur Arbeit eingetragen bin, aber keine Betreuungsmöglichkeit für meine Tochter habe? Mit zur Arbeit nehmen würde wohl eine Abmahnung mit sich ziehen.

Liebe Grüße und Danke im Voraus.




2 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(128668 Beiträge, 41112x hilfreich)

Was genau wurde denn beweisbar vereinbart?


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#2
 Von 
blaubär+
Status:
Heiliger
(20079 Beiträge, 7276x hilfreich)

Der sattsam bekannte Fehler, Vertragsvereinbarungen nicht schriftlich zu machen.
Gleichwohl sollte sich der AG daran halten. Wenn er das nicht tut und womöglich die Vereinbarung leugnet, hast du allerdings schlechte Karten.

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