Ein Arbeitnehmer mit 50 % Schwerbehinderung provoziert Streit, legt sich mit Chef an, kommt seiner Arbeit nicht nach, etc.
Unter welchen Umständen kann der Arbeitgeber ihn entlassen/ kündigen?
Oder wäre hier nur ein Aufhebungsvertrag sinnvoll?
Erhält der Arbeitnehmer bei quasi selbstverschuldeter Arbeitslosigkeit dennoch Arbeitslosengeld oder erfolgt eine Sperre?
-- Editiert von User am 10. Juli 2023 16:09
Arbeitnehmer mit 50% Schwerbehinderung kündigen erhält er trotzdem Arbeitslosengeld
Arbeitsrechtlicher Notfall?
Arbeitsrechtlicher Notfall?
Bei einer normalen Kündigung wird er direkt Arbeitslosengeld bekommen (wenn er die dazugehörigen Rahmenbedingungen erfüllt hat). Bei einer fristlosen Kündigung bekommt man i.d.R. eine 12 wöchige Sperre.
Es ist zwar etwas mühevoller, einen Schwerbehinderten zu kündigen, aber es funktioniert. Man muss nur das zuständige Amt einschalten. Dieses wird dann der Kündigung zustimmen, wenn sie nicht wegen der Behinderung ausgesprochen wird. Also, auch kein Problem.
Wir kommen damit zu dem Punkt, wie bei allen Kündigungsverfahren, dass diese sorgfältig vorbereitet werden müssen. Also, Ausfälle dokumentieren, evtl. abmahnen, was weiß ich. Auch Behinderte haben keine Narrenfreiheit.
wirdwerden
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Unter den üblichen. Wegen des Status Schwerbehinderung hat der AG das Integrationsamt einzubeziehen.ZitatUnter welchen Umständen kann der Arbeitgeber ihn entlassen/ kündigen? :
Eine Sperrzeit ist denkbar. Es kommt dann auf die Begründung des AG an.ZitatErhält der Arbeitnehmer bei quasi selbstverschuldeter Arbeitslosigkeit dennoch Arbeitslosengeld oder erfolgt eine Sperre? :
Schwerbehinderte sind nicht unkündbar und unterliegen auch arbeitsrechtlichen Regelungen.
Mit einem Aufhebungsvertrag dürfte sehr viel eher eine Sperrzeit erteilt werden, denn der AN hätte sein Einverständnis gegeben.
ZitatEin Arbeitnehmer mit 50 % Schwerbehinderung provoziert Streit, legt sich mit Chef an, kommt seiner Arbeit nicht nach, etc. :
Vor einer Kündigung steht erst einmal an, jeden Vorfall mit einer Abmahnung zu quittieren, sofern der Vorfall mit Pflichten des AN oder Nebenpflichten kollidiert; Streit provozieren gehört gewiss in die Kategorie, unangemessenes Verhalten ggü. Vorgesetzten ebenso, 'kommt seiner Arbeit nicht nach' wäre noch genauer aufzudröseln, was das im Detail meint.
Eine Abmahnung muss konkret sein, das Fehlverhalten also genau benennen samt Tag und Stunde, die Erwartung an den AN formulieren und Konsequenzen bei Wiederholung ankündigen - hier sollte der AG sich keine Fehler erlauben, wenn er es mit der Kündigung ernst meint. Und beizeiten das Integrationsamt einschalten.
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