Arbeitslosengeld - ALG1 auch ohne Sperrfrist, wenn man in der Probezeit kündigt / gekündigt wird?

19. Oktober 2010 Thema abonnieren
 Von 
Hellskorpion
Status:
Frischling
(29 Beiträge, 7x hilfreich)
Arbeitslosengeld - ALG1 auch ohne Sperrfrist, wenn man in der Probezeit kündigt / gekündigt wird?

Ich hoffe das gehört auch hier rein und habe mal 2 Fragen zum Arbeitslosengeld.

Bekommt man das ALG1 auch ohne Sperrfrist, wenn man als Arbeitnehmer oder vom Arbeitgeber in der Probezeit selber kündigt/gekündigt wird?

Ich mein dazu ist die Probezeit ja eigentlich da?


Zweite Frage wäre speziell dem Fall.
Lehrlingszeit ging vom 01.09.2007 - 30.08.2010 also Anspruch auf ALG1
nach dem 30.08 ist man ca. 2 Wochen Arbeitslos.
Nun tritt man neue Stelle an und arbeitet dort keine 12 Monate durchgehend und kündigt oder wird gekündigt zum 01.12.2010
Hat man Anspruch auf ALG1, da bei letzter Arbeitsstelle keine 12 Monate durchgearbeitet wurden oder werden die 3 Monate Arbeitszeit auf den letzten Bezug von ALG1 angerechnet?

Vielen Dank :)

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10 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
guest-12306.05.2011 11:25:43
Status:
Student
(2719 Beiträge, 1181x hilfreich)

1. Du darfst kündigen, bekommst aber eine Sperre
2. Du hast keinen neuen, sondern nur den alten Anspruch weiter (gleiche Höhe)

quote:
Ich mein dazu ist die Probezeit ja eigentlich da?

Die schon, aber das Arbeitslosengeld nicht.

Du bekommst auch eine Sperre wenn man dich auswirft und dem Arbeitsamt meldet das du es darauf angelegt hast. Beantrage Urlaub für Bewerbungsgespräche und erkläre der Arbeit nicht gewachsen zu sein und das du was neues suchst.
Meist fliegt man dann ganz schnell

Uwe

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#2
 Von 
Hellskorpion
Status:
Frischling
(29 Beiträge, 7x hilfreich)

Urlaub nehmen ist eben nicht möglich, da dieser nicht gewährt wird (6 Monate Urlaubssperre in der Probezeit).
Also wenn Sie in der Probezeit rausgeworfen wird, gibts ALG1, wenn sie geht, dann bekommt sie ne Sperre?

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#3
 Von 
guest-12306.05.2011 11:25:43
Status:
Student
(2719 Beiträge, 1181x hilfreich)

quote:<hr size=1 noshade>Also wenn Sie in der Probezeit rausgeworfen wird, gibts ALG1, wenn sie geht, dann bekommt sie ne Sperre? <hr size=1 noshade>


Wenn es keine Gründe gibt die man verschuldet hat - Ja

Ob man Urlaub bekommt spielt keine Rolle, es reicht welchen zu wollen. Ist oder hat man gekündigt stehen die Freistellungsregeln für Bewerbungen im BGB § 629 . Ich würde erklären das dies immer gilt, ich will ja rausfliegen.


Uwe




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#4
 Von 
Hellskorpion
Status:
Frischling
(29 Beiträge, 7x hilfreich)

Erstmal gut zu wissen danke.

Und wie sieht es aus, wenn die Bedingungen unter aller Sau sind wo sie aktuell arbeitet, dann dürfte es doch eigentlich keine Sperre vom Arbeitsamt geben, wenn man kündigt.

Speziell meine ich: Mobbing von anderen Kollegen, massive unbezahlte Überstunden.

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0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
guest-12306.05.2011 11:25:43
Status:
Student
(2719 Beiträge, 1181x hilfreich)

Dann hat sich die Möglichkeit gegen diese Bedingungen zu klagen. Was auch zur Entlassung führen wird.

Selber könnte Sie nur aus gesundheitlichen Gründen kündigen. Wobei da Mobbing schwer wird, Erblindung eines Piloten viel einfacher wäre...

Uwe

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#6
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(121778 Beiträge, 40063x hilfreich)

quote:
massive unbezahlte Überstunden.

Die man dann einfach nicht leistet?
Feierabend ist Feierabend ...
Zu unbezahltem Arbeiten ist niemand verpflichtet ...

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"
Die Beiträge stellen ausschließlich meine persönliche Meinung/Interpretation dar !

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#7
 Von 
Hellskorpion
Status:
Frischling
(29 Beiträge, 7x hilfreich)

Wenn man einfach nicht zur Arbeit kommt ist das dann wohl ein fristloser Kündigungsgrund und die Sperre beim Arbeitsamt. Beweis mal, dass es Überstunden waren, wenn man dies nicht unterschrieben bekommt....einfach zum Feierabend gehen geht auch nicht, weil man damit dem Unternehmen schadet (Gäste werden nicht bedient) und der Arbeitgeber behauptet im Zweifelsfall das die Überstunden bezahlt werden.

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-- Editiert am 19.10.2010 22:41

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#8
 Von 
guest-12306.05.2011 11:25:43
Status:
Student
(2719 Beiträge, 1181x hilfreich)

Man verlangt den Freizeitausgleich, dieser wird abgelehnt, man klagt. Das gilt für alles was einen stört.

Den Arsch hochgekommen muss man selber, und nur Augen zu geht eben nicht.

Eine einfache und auch nervenschondende Lösung wäre sich einen neuen Job zu suchen.

Uwe

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#9
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(121778 Beiträge, 40063x hilfreich)

Das käme darauf an WIE die Zeiten erfasst werden.

Desweiteren kann wohl niemand verpflichtet werden dauerhaft die gesetzliche Höchstarbeitszeit zu überschreiten ...




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"
Die Beiträge stellen ausschließlich meine persönliche Meinung/Interpretation dar !

"

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#10
 Von 
Hellskorpion
Status:
Frischling
(29 Beiträge, 7x hilfreich)

Zeiten werden in dem Sinne vom Chef "erfasst" indem er sieht, dass du da bist.
Man muss zwar aufschreiben, wann man kommt aber das hat in dem Sinne auch der Chef bei sich.

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