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Arbeitsunfall Ferienjobber

1. August 2022 Thema abonnieren
 Von 
StoniJaxon
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Arbeitsunfall Ferienjobber

Hallo, wäre für Hilfe sehr dankbar :)

Folgender SV: Jugendlicher Ferienjobber verletzt sich bei Arbeitsunfall erheblich (Gehirnerschütterung, Platzwunden, mehrtägiger KH-Aufenthalt vonnöten etc.). Dieser Unfall wurde ziemlich offensichtlich durch (in jedem Fall einfache, ggf. grobe) Fahrlässigkeit des Arbeitgebers verursacht.

Ich hatte im Studium (3. Sem.) noch kein Arbeitsrecht und habe gerade aus obigem (familiärem) Anlass versucht, mich ein wenig in die entsprechende Rechtslage einzulesen.

Frage: Habe ich es soweit richtig verstanden, dass in einem solchen Fall gem. § 104 SGB VII keinerlei Schmerzensgeldansprüche gegen den Arbeitgeber geltend gemacht werden können (auch nicht gem. § 823 II BGB iVm § 229 StGB), der Arbeitgeber strafrechtlich aber ganz normal gem. § 229 StGB belangt werden könnte?
Das erschiene mir widersprüchlich (aber was heißt das bzgl. der Rechtslage schon ^^).

Wäre für eine kurze Bestätigung/begründete Korrektur dieses Verständnisses sehr dankbar.

Beste Grüße
S.

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1 Antwort
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(104030 Beiträge, 37585x hilfreich)

Zitat (von StoniJaxon):
Das erschiene mir widersprüchlich (aber was heißt das bzgl. der Rechtslage schon ^^).

Richtig, unterschiedliche Rechtsbereiche können ganz gegensätzliche Entscheidungen hervorrufen.

Am bekanntesten wäre das der Beschuldigte im Strafrecht zwar freigesprochen wird, zivilrechtlich aber zum Schadenersatz verurteilt wird.


So ist auch hier die strafrechtliche Verfolgung nicht ausgeschlossen. Da wäre auch ein Adhäsionsverfahren zu überlegen.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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