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Arbeitsvertrag Zeitarbeitsfirma

22.4.2021 Thema abonnieren
 Von 
Lebenso
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)
Arbeitsvertrag Zeitarbeitsfirma

Guten Tag!

Ich habe einen seit dem 19.04.2021 geltenden Arbeitsvertrag bei einer Zeitarbeitsfirma unterschrieben.
Die ursprüngliche Stelle, für die mich die Zeitarbeitsfirma einstellen wollte, ist plötzlich doch wieder besetzt und mein Sachbearbeiter erzählte mir, dass er mir ein Schreiben zuschickt, in dem ich unterschreiben soll, dass ich am ersten Arbeitstag nicht erschienen wäre und der Vertrag somit aufgelöst wird.

Unter §5 Arbeitszeit, Teilzeitbeschäftigung sind 80 Stunden im Monat bei 21 Arbeitstagen festgelegt worden.

Was soll ich jetzt machen? Kann ich dagegen vorgehen? Was sind meine Rechte?

Lieben Gruß

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14 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(100086 Beiträge, 37021x hilfreich)

Zitat (von Lebenso):
Was soll ich jetzt machen?

1. Das Schreiben nicht unterschreiben
2. Am ersten Arbeitstag die Arbeitskraft nachweisbar anbieten.
3. Die vertraglichen Vereinbarungen weiterlesen, in der Regel finden sich dort Punkte zum Thema "Probezeit". Man wird da also nicht unbedingt lange bleiben können.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#2
 Von 
Lebenso
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)

Ich danke dir für deine Antwort!
Nur wie sieht es mit dem Lohn für diesen Monat aus? Denn vertraglich stehen mir doch 80 Stunden an Arbeitszeit zu?

Edit: Laut Manteltarifvertrag kann man mich ja mit einer Frist von zwei Arbeitstagen kündigen, ist das richtig? Wie sieht es jetzt aber trotzdem mit dem Lohn für die Tage bis zur Kündigung aus?

MfG

-- Editiert von Lebenso am 23.04.2021 00:00

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(100086 Beiträge, 37021x hilfreich)

Zitat (von Lebenso):
Wie sieht es jetzt aber trotzdem mit dem Lohn für die Tage bis zur Kündigung aus?

Der wäre unter den oben genannten Bedingungen zu zahlen.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
guest-12321.03.2022 17:40:03
Status:
Lehrling
(1312 Beiträge, 175x hilfreich)

Zitat (von Lebenso):
Edit: Laut Manteltarifvertrag kann man mich ja mit einer Frist von zwei Arbeitstagen kündigen, ist das richtig?


Das wird niemand beantworten können da niemand die Branche kennt in der du arbeitest und ob dein AG überhaupt tarifgebunden ist.

Du hast neu in der Firma angefangen, damit wirst du wahrscheinlich auch eine Probezeit mit einer relativ kurzen Kündigungszeit haben. Wie lange diese jedoch konkret ist sollte in deinem Arbeitsvertrag stehen, oder der Arbeitsvertrag verweist hierzu auf einen Tarifvertrag.

Wenn du den angebotenen Auflösungsvertrag unterschreibst bekommst du wahrscheinlich gar nichts, wenn du ihn nicht unterschreibst muss dir der AG kündigen und den Lohn bis zum Ende der Kündigungsfrist weiterzahlen, allerdings musst du dann in dieser Zeit auch deine Arbeitskraft weiter anbieten.

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
Anami
Status:
Unsterblich
(23375 Beiträge, 4593x hilfreich)

Zitat (von Lebenso):
Was soll ich jetzt machen?
Selbst prüfen, ob man am 1. Arbeitstag beim AG erschien.
Falls ja, dann nichts diesbezügliches unterschreiben.
Zitat (von Lebenso):
Die ursprüngliche Stelle, für die mich die Zeitarbeitsfirma einstellen wollte,
Wieso *wollte*. Man hat dich eingestellt, wenn du einen Arbeitsvertrag ab 19.4. hast.
Zitat (von Lebenso):
Denn vertraglich stehen mir doch 80 Stunden an Arbeitszeit zu?
Ja, vor allem der Lohn dafür. Also biete deine Arbeitskraft deinem AG/ZAF schriftlich und deutlich an.

Wie viele Stunde hast du seit 19.4. gearbeitet?

Wenn der AG dir schriftlich kündigt, dann ist das so. Dazu brauchst DU aber gar nichts unterschreiben.
Bis zum letzten Tag hast du dann Anspruch auf Lohn.

Evtl. musst du den Lohn für diese Tage bei Gericht einklagen.

Signatur:

ist nur meine Meinung.

2x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
Lebenso
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Wie viele Stunde hast du seit 19.4. gearbeitet?


Ich sollte für eine Stelle im Krankenhaus eingesetzt werden. Diese gab es dann doch nicht mehr, weshalb die ZAF dann unbedingt den Vertrag auflösen wollte. Ich habe keine einzige Stunde gearbeitet und am 22.04.2021 dann per E-Mail nach meinen Arbeitszeiten für diesen Monat gefragt.
Dort bekam ich dann die Antwort, dass mein Sachbearbeiter nicht wüsste, wovon ich reden würde.
Am 23.04.2021 bekam ich dann einen Anruf um 9:58, den ich nicht gesehen habe. Deswegen bin ich auch nicht dran gegangen und einen Rückruf habe ich auch nicht getätigt.
Am 24.04.2021 kam dann per Einwurf Einschreiben die Kündigung zum 27.04.2021 und eine Mahnung, weil ich gegen §3 im Arbeitsvertrag verstoßen hätte, wo drin steht, dass ich in den Zeiten von 7:00-10:00 und 13:00-15:00 erreichbar sein müsste und das die Tage, die ich durch Nichterreichbarkeit eingeplant hätte werden können auch nicht vergütet werden. Dort steht jedoch nicht, in welcher Art und Weise ich erreichbar sein müsste und ich hatte ja einen Tag zuvor per E-Mail nach meinen Zeiten gefragt. Die Antwort darauf hatte ich bereits oben erwähnt.
Zusätzlich wurde ich aufgefordert mich unverzüglich zu melden, da mir sonst eine fristlose Kündigung drohen würde.

Wie gehe ich jetzt am Besten weiter vor?

Danke für alle Antworten bis jetzt und einen schönen Abend!

0x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
Lebenso
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)

Und wie ist das mit der Erreichbarkeit? Im Vertrag steht lediglich "erreichbar sein". Kann ich hier dem Vorwurf widersprechen, dass ich nicht erreichbar gewesen wäre, nur weil ich nicht ans Telefon gegangen bin? Eine E-Mail habe ich ja nicht bekommen und eventuell hätte man mich über Mail erreichen können. Zumal ich einen Tag zuvor explizit nach meinen Zeiten gefragt habe und darauf nur die Antwort kam, dass man nicht wüsste, wovon ich reden würde.

0x Hilfreiche Antwort

#8
 Von 
blaubär+
Status:
Wissender
(14431 Beiträge, 5606x hilfreich)

... du bist nicht ans Telefon gegangen? Dann warst du 'unerreichbar'.
Und was die Firma hätte stattdessen tun können ... hätte, hätte, Fahradkette. müßig sich damit aufzuhalten, wenn nichts explizit ausgemacht war.

0x Hilfreiche Antwort

#9
 Von 
guest-12321.03.2022 17:40:03
Status:
Lehrling
(1312 Beiträge, 175x hilfreich)

Zitat (von Lebenso):
...und eine Mahnung, weil ich gegen §3 im Arbeitsvertrag verstoßen hätte, wo drin steht, dass ich in den Zeiten von 7:00-10:00 und 13:00-15:00 erreichbar sein müsste und das die Tage, die ich durch Nichterreichbarkeit eingeplant hätte werden können auch nicht vergütet werden.


Wahrscheinlich will der AG dir für die Resttage gar nichts mehr zahlen! Dies wohl mit der Begründung das am Freitag immer die Arbeitsplanung sei und man dich deshalb für die Resttage nicht einplanen konnte.

Sende dem AG umgehend eine weiter Mail in der du für die Resttage deine Arbeitsbereitschaft erklärst und melde dich zusätzlich am Montag früh telefonisch bei der Firma um dieses noch einmal zu bestätigen.

0x Hilfreiche Antwort

#10
 Von 
guest-12321.03.2022 17:40:03
Status:
Lehrling
(1312 Beiträge, 175x hilfreich)

Zitat (von blaubär+):
... du bist nicht ans Telefon gegangen? Dann warst du 'unerreichbar'.


Das wird erst einmal unschädlich sein, ein AG im Büro geht auch mal aufs WC und kann deshalb das Telefonat nicht annehmen. Schlimmer ist jedoch das er zeitnah nicht zurückgerufen hat.

0x Hilfreiche Antwort

#11
 Von 
blaubär+
Status:
Wissender
(14431 Beiträge, 5606x hilfreich)

Oder so. Einverstanden.

0x Hilfreiche Antwort

#12
 Von 
Anami
Status:
Unsterblich
(23375 Beiträge, 4593x hilfreich)

Zitat (von Lebenso):
Wie gehe ich jetzt am Besten weiter vor?
Na, unverzüglich melden...sonst wird aus der Kündigung in der Probezeit eine fristlose K.

Achtung:
Die hätte dann zur Folge: Eine Sperrzeit (12 Wochen) nach § 159 SGB III, und/oder eine Sanktion (3 Monate je 30%RB) nach § 31 ff SGB II.

Deine Angaben sind leider nicht vollständig.
Zitat (von Lebenso):
Die ursprüngliche Stelle, für die mich die Zeitarbeitsfirma einstellen wollte, ist plötzlich doch wieder besetzt und mein Sachbearbeiter erzählte mir,
Wann war das? Du hättest dich am 19.4. beim benannten Arbeitsplatz KH vorstellen sollen und nicht auf die Erzählungen hören sollen. Vermutlich hast du da was falsch verstanden.
Zitat (von Lebenso):
Zusätzlich wurde ich aufgefordert mich unverzüglich zu melden, da mir sonst eine fristlose Kündigung drohen würde.
Deshalb unbedingt am Montag früh bei der ZAF melden, um mindestens die fristlose K. abzuwehren.
Zitat (von Lebenso):
Eine E-Mail habe ich ja nicht bekommen und eventuell hätte man mich über Mail erreichen können.
Im Vertrag steht sicher nicht, dass du über e-Mail erreichbar sein sollst. Darauf wirst du dich nicht zurückziehen können.

Dass man einen Anruf nicht hört, auch später nicht sieht und nicht zurückruft--- ist schwer erklärlich.
Hast du kein Smartphone, kein FN mit Anrufliste?
Du hast doch auf Informationen des AG gewartet, oder?

Signatur:

ist nur meine Meinung.

0x Hilfreiche Antwort

#13
 Von 
Lebenso
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Wann war das? Du hättest dich am 19.4. beim benannten Arbeitsplatz KH vorstellen sollen und nicht auf die Erzählungen hören sollen. Vermutlich hast du da was falsch verstanden.


Vielleicht hätte ich direkt alles schreiben sollen, das tut mir Leid. Deshalb hier die volle Story.

Ich habe den Vertrag zusammen mit meinem Sachbearbeiter auf den 19.04.2021 datiert, weil mein Sachbearbeiter davon ausging, dass ich an diesem Tag anfangen könne zu arbeiten. Der Hintergrund ist, dass das Krankenhaus, an das ich entliehen werden sollte, selbst noch eine Personalabteilung hat, die mich "einstellen" bzw. annehmen muss und überprüft. Diese Zeit wie gesagt schätzte mein Sachbearbeiter auf 14 Tage und schlug vor, den Arbeitsvertrag auf den 19.04.2021 zu datieren. Ich war damit einverstanden und unterschrieb den Vertrag. Zu diesem Zeitpunkt war es Anfang April.


Am 15.04.2021 bekam ich dann einen Anruf, in dem er mir erklärte, dass der Prozess der Personalabteilung im Krankenhaus noch nicht abgeschlossen sei, ich aber fest damit rechnen könne, dass ich SPÄTESTENS am 03.05.2021 anfangen könne im Krankenhaus zu arbeiten. Es sei denn die Personalabteilung des KH gibt früher das "Go".
Hier stellte ich mir schon die Frage nach dem Gehalt ab dem 19.04.2021, aber zu diesem Zeitpunkt wäre ich bereit gewesen noch bis zum 03.05.2021 zu warten.


Am 22.04.2021 kam dann der Anruf mit der Information, dass die Stelle im Krankenhaus doch nicht mehr verfügbar sei, sie erst in 6 Wochen frei werden würde, er mir aber keinen Arbeitsvertrag für 6 Wochen geben kann (das hab ich schon nicht verstanden) und er vorschlägt mir ein Schreiben zuzusenden, indem ich unterschreiben soll, dass ich am ersten Arbeitstag nicht erschienen wäre, damit der Vertrag aufgelöst wird.
Weil ich mich aber nicht abspeisen lassen wollte und ja fest mit dem Job gerechnet habe und gemerkt habe, dass er mich gar nicht bezahlen will, habe ich darauf eine Mail verfasst, in der ich explizit nach meinen Arbeitstagen für den Monat gefragt habe und das man diese mir doch bitte zukommen lassen möchte.


Am 23.04.2021 kam dann ZUERST der Anruf um 9:58, den ich nicht beantwortete und um 10:52 dann eine E-Mail, in der drin steht, dass er meine Frage bezüglich der Arbeitszeiten nicht richtig verstehen würde.


Am 24.04.2021 hatte ich dann die Kündigung und die Mahnung im Briefkasten wie oben in vorherigen Posts beschrieben.


Zitat (von Anami):
Du hast doch auf Informationen des AG gewartet, oder?

Wie oben beschrieben habe ich auf gar keine Informationen gewartet, da man mir sagte, dass ich am 03.05.2021 anfangen könne zu arbeiten und er davon ausging, dass ich auf meinen Lohn im April verzichte. Am 15.04.2021 wurde ich vertröstet und am 22.04.2021 kam die Absage und der Versuch der Auflösung des Vertrages. Ich nehme an, dass mein Sachbearbeiter davon ausging, dass ich ganz auf den mir zustehenden Lohn verzichten würde, da er mir ja dieses Schreiben zukommen lassen wollte. Dem kam ich ja aber zuvor mit der Erfragung meiner Arbeitszeiten für den Monat.


Zitat (von Anami):
Im Vertrag steht sicher nicht, dass du über e-Mail erreichbar sein sollst. Darauf wirst du dich nicht zurückziehen können.

Schwierige Angelegenheit, denn dort steht nur "erreichbar". Ich übernehme natürlich die volle Verantwortung für mein Handeln.

0x Hilfreiche Antwort

#14
 Von 
Anami
Status:
Unsterblich
(23375 Beiträge, 4593x hilfreich)

Zitat (von Lebenso):
Wie oben beschrieben habe ich auf gar keine Informationen gewartet, da man mir sagte, dass ich am 03.05.2021 anfangen könne zu arbeiten und er davon ausging, dass ich auf meinen Lohn im April verzichte. Am 15.04.2021 wurde ich vertröstet und am 22.04.2021 kam die Absage
Jau, dann wieder zurück auf LOS. Dann aktiviere ich meinen #5 und ich meine, du kannst dich auf deinen Arbeitsvertrag ab 19.4. berufen.
Kannst Lohnklage erheben und den Lohn bis einschl. 27.4. einklagen.

ICH würde trotzdem morgen 26.4. direkt zur ZAF, mich wie verlangt dort vorstellen/melden.
ICH würde aber nichts unterschreiben, was nach Auflösungsvertrag und/oder Lohnverzicht aussieht.

Falls du morgen den Sachverhalt klären kannst und noch an dem Job interessiert bist, kannst du das der ZAF signalisieren.
Was Lohn ab 19.4. betrifft, kann man dann später *nachlegen*.
Falls du doch nicht willst, bleibt die Kündigung und die Lohnklage. Dann ab 28.4. zu erheben.

Ob die ZAF dann einen Sozialleistungsträger informiert, dass du doch nicht---weißt du sicher besser.

Signatur:

ist nur meine Meinung.

1x Hilfreiche Antwort

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