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Arbeitsverweigerung ???

13. Juli 2006 Thema abonnieren
 Von 
Capt. Chaos
Status:
Beginner
(122 Beiträge, 7x hilfreich)
Arbeitsverweigerung ???

Hallo,
mein Kollege arbeitet in der Telefonischen Auftragsannahme einer Felgen Firma und ist vor 6 Jahren eingestellt worden um Telefonische Aufträge entgegenzunehmen.
Jetzt wurde der zuständige Felgen Arbeiter entlassen, da sämtliche Lieferungen im letzten Jahr falsch liefen und der Firma schaden entstand.
Mein Kollege hat nun ohne Betriebsrat vom Abteilungsleiter und dem Vertriebsleiter die anweisung bekommen seinen Schreibtisch zu räumen und den Job des Felgen Kommissionierers zu machen, da er sich ja mit Felgen auskennen würde!!!

Darf dies von Ihm verlangt werden? Er kennt sich zwar mit Felgen aus wurde aber nur für das Telefon eingestellt!

Dem Chef hat er gesagt er würde es gar nicht gerne machen und er solle Ihm ein Zwischenzeugnis schreiben.

Was kann er tun ??
Vielen dank schon mal im voraus!!!

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3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
venotis
Status:
Unparteiischer
(9555 Beiträge, 2312x hilfreich)

Kommt drauf an wie konkret seine Arbeitsaufgabe im Vertrag festgehalten ist und ob sich z.B. ne Klausel findet, dass er auch 'entsprechnd seinen Fähigkeiten/Kenntnissen' anderweitig eingesetzt werden kann.

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
stinker
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 0x hilfreich)

@Venotis
Individualrechtlich hast Du Recht.
@Hilfmirbitte
Habt Ihr einen BR? Wenn ja, dann ist der BR kollektivrechtlich im Boot - Stichwort:Versetzung.

-- Editiert von stinker am 14.07.2006 06:40:56

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
blaubär49
Status:
Schlichter
(7434 Beiträge, 1992x hilfreich)

a+o: was steht im arbeitsvertrag? wenn er ausdrücklich für die telefonische auftragsannahme angestellt worden ist, kann er nicht so einfach mit anderen aufgaben betraut werden (mit seiner zustimmung immer). wenn das überhaupt nicht beschrieben ist, hat er schlechte karten.

die andere frage: was muss ein 'felgen-kommissionierer ' können? anscheinend hat der kollege bedenken. vielleicht gibt es ja lehrgänge, auf denen er das fehlende / notwendige lernen kann (sollte dann die firma zahlen). jedenfalls - wegen der überschrift deines beitrags - ist es nicht ratsam, dass er sich einfach weigert. eher sollte er verhandeln und argumentieren.

ganz unabhängig davon ist es absolut richtig, wenn er sich ein zwischenzeugnis ausstellen lassen will. denn anscheinend geht ein abschnitt in seinem berufsleben zuende.

-----------------
"... nach bestem Wissen :) . Gleichwohl: Rat ist nur kollegial. "

-- Editiert von hinkelbein am 17.07.2006 18:49:45

0x Hilfreiche Antwort

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