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Arbeitszeitkonto und Minusstunden

20. April 2017 Thema abonnieren
 Von 
valentin.p
Status:
Frischling
(20 Beiträge, 0x hilfreich)
Arbeitszeitkonto und Minusstunden

Guten Tag,

meine Freundin arbeitet (nicht als Zeitarbeiter) bei einer Bäckerei und hat einen Vertrag mit 40 Arbeitsstunden pro Woche.
Sie ist da seit nicht mal 3 Monaten und hat schon -22 Stunden auf dem Zeitkonto.
Sie will irgendwann im Juli oder August kündigen und hat Angst, dass der Arbeitgeber die Minusstunden von ihrem Lohn abziehen wird.
Ich will darauf hinweisen, dass der Arbeitgeber sie so geplant hat, damit sie immer weniger als 40 Stunden arbeitet.
Darf der Arbeitgeber die Minusstunden vom Lohn abziehen, falls sie kündigt, auch wenn der AG selber schuld ist und nicht in der Lage ist sie richtig einzuplanen, damit sie auf die 40 Stunden kommt?

Abschnitt vom Arbeitsvertrag:

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4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
altona01
Status:
Weiser
(17781 Beiträge, 8009x hilfreich)

Schwierig. Normalerweise hat man ja Anspruch darauf, wie vereinbart beschäftigt zu werden. Aber hier wurde das ja so leider vom AG so in den Vertrag aufgenommen.


-- Editiert von altona01 am 20.04.2017 12:48

Signatur:

Nur wer sich bewegt, hört seine Ketten rasseln.

2x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
blaubär+
Status:
Wissender
(14733 Beiträge, 5683x hilfreich)

/// ... dass der Arbeitgeber sie so geplant hat, damit sie immer weniger als 40 Stunden arbeitet.

Wen der AG die AZ so eingeplant und angewiesen hat und eben kein Ausgleich über die Wochen und Monate hin geplant wird, wird er sich schwerlich auf Minusstunden herausreden können. Interessant wäre noch zu wissen, welche Ausgleichszeiträume vorgesehen sind - wenn überhaupt. Wenn das so weitergeht mit der Planung, würde ich mich auf den Standpunkt stellen, dass AG im Verzug ist und die vereinbarte AZ nicht abgerufen hat.

1x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(35129 Beiträge, 13291x hilfreich)

Ich würde vorsichtshalber die vereinbarte Arbeitszeit anbieten.

wirdwerden

2x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
spatenklopper
Status:
Unparteiischer
(9475 Beiträge, 3942x hilfreich)

In Ergänzung zu wirdwerden, sollte man auch die Dienstpläne sichern aus denen sich ergibt, dass die Minusstunden nicht durch den Arbeitnehmer zu verantworten sind.

2x Hilfreiche Antwort

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