Aufhebungsvertrag mit Bezahlter Freistellung

12. Juli 2023 Thema abonnieren
 Von 
Cyrox
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)
Aufhebungsvertrag mit Bezahlter Freistellung

Hallo,
Mein momentaner Arbeitgeber möchte mich los werden, hat er mir im April mitgeteilt.
Seit dem war ich auf der Suche nach einem neuen Arbeitgeber und wurde anfang juli fündig. Der neue Arbeitsvertrag beginnt zum 1.9

Heute wurde ich von meinem momentanen Arbeitgeber in meinem Krankenschein zu Hause angerufen.
Dieser bot mir einen aufhebungsvertrag mit bezahlter Freistellung bis zum 31.8 an.

Sollte ich diesen annehmen?

Er meinte sonst müsse er weitere Schritte im Bezug auf meine Krankmeldung einleiten.

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7 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
dummfragerin
Status:
Praktikant
(758 Beiträge, 335x hilfreich)

Ich glaube du solltest etwas konkreter werden hinsichtlich deiner Arbeitsunfähigkeit. Bist du nur zufällig diese Woche krank? Oder schon länger? Wie lange wirst du voraussichtlich noch krank sein?

Käme dir eine Freistellung entgegen? Oder würdest du lieber nochmal arbeiten und hättest lieber eine kleine Abfindung? So könntest du verhandeln. Oder wenn du dich geschickt anstellst zusätzlich zur Freistellung eine kleine Abfindung verhandeln. Immerhin will der Arbeitgeber dich loswerden.

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#2
 Von 
Cyrox
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Ich bin seit ende lezten Jahres öfter Krank und bin jetzt seit ende Juni Krankgeschrieben.
vorraussichtlich wird sich die AU noch ein Paar wochen ziehen bis meine Veltzung abgeheilt ist.

Ich hatte eigentlich auch nicht wieder vor dort Arbeiten zu gehen und ende Juli meine Kündigung einzureichen, da mein Neues Arbeitsverhältnis am 1.9. beginnt.

Mir wäre die Bezahlte Freistellung ziemlich recht, ich kenne mich nur damit nicht sonderlich gut aus und wollte auf nummer sicher gehen ob so etwas überhaupt Legitim ist oder eher unüblich.

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#3
 Von 
blaubär+
Status:
Weiser
(17266 Beiträge, 6442x hilfreich)

Zitat (von Cyrox):
Ich hatte eigentlich auch nicht wieder vor ...

Dann ist dieser Aufhebungsvertrag doch wohl die richtige Lösung für dich.
Auflösungsverträge sind legitim und üblich, und es klingt auch fair, was du über den Inhalt mitteilst.

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#4
 Von 
Schalkefan
Status:
Lehrling
(1227 Beiträge, 193x hilfreich)

Naja, im allgemeinen wird eine Freistellung ja unter Anrechnung aller noch vorhandenen Urlaubstage und angesammelten Plusstunden auf dem Arbeitszeitkonto erteilt. Diese würden dann nicht mehr ausgezahlt werden. Also auf solche Formulierungen achten.

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#5
 Von 
philosoph32
Status:
Lehrling
(1341 Beiträge, 153x hilfreich)

Zitat (von Cyrox):
bin jetzt seit ende Juni Krankgeschrieben.
vorraussichtlich wird sich die AU noch ein Paar wochen ziehen bis meine Veltzung abgeheilt ist.


Aus Deiner Interessenlage heraus gesehen:
Wenn Du bis zum Schluss AU-bleibst, fällst Du Mitte August ins Krankengeld, das sind höchstens 3 Wochen. Dafür bleiben Dir sämtliche Urlaubstage und Überstunden erhalten, welche Dir dann ausbezahlt werden müssten.

Wie viele Tage Urlaub und Überstunden wären denn das?

Wenn es nicht viele sind, kann man alternativ auch den Aufhebungsvertrag abschließen und wenn es dann eine unwiderrufliche Freistellung gibt, sich nicht mehr AU-schreiben lassen und Juli/August genießen. Kann psychisch sehr wertvoll sein, das Sorgenbelastete abzuschließen und sich auf den Neuanfang zu freuen.

Zitat (von Schalkefan):
Naja, im allgemeinen wird eine Freistellung ja unter Anrechnung aller noch vorhandenen Urlaubstage und angesammelten Plusstunden auf dem Arbeitszeitkonto erteilt. Diese würden dann nicht mehr ausgezahlt werden.


Das war auch mein Gedanke, wenn man sich fragt, warum der AG das jetzt anbietet.....

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#6
 Von 
Cyrox
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Vielen Dank für die Sehr Hilfreichen Meinungen und Anregungen.

Ich tendiere eher dazu auf das Angebot einzugehen, da dies viele Kopfschmerzen erspart und mir einen schönen Erholungs Sommer garantiert.

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#7
 Von 
blaubär+
Status:
Weiser
(17266 Beiträge, 6442x hilfreich)

... dann 'Alles Gute'. Deine Tendenz zum Aufhebungsvertrag in deiner Situation kann ich gut verstehen - mitunter sind andere Prioritäten zu setzen, als den letzten Cent auch noch mitzunehmen.

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