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Aufhebungsvertrag nach Elternzeit

12.3.2019 Thema abonnieren
 Von 
Misumi
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Aufhebungsvertrag nach Elternzeit

Hallo,

Ich habe 8 Jahre in einem kleinen Betrieb gearbeitet und habe nach der Geburt meines Sohnes 2 Jahre Elternzeit genommen.

Diese endet am 19.03.
Mein chef hat mir damals versprochen, dass ich wieder kommen kann und mir keine Sorgen machen muss (bla bla...)

Er hat mir nach langem hin und her vollzeit und auch teilzeit abgelehnt, wollte aber trotzdem dass ICH selber kündige. Habe ich nicht eingesehen und mir einen Anwalt geholt.

Heute war Gerichtstermin und wir haben uns nun so geeinigt, dass ich einen Aufhebubgsvertrag bekomme und eine Abfindung, mit der ich gut Leben kann.

Soweit für mich alles absolut OK. Über eine Sperre beim Amt bin ich mir bewusst.

Jetzt sagt aber mein Anwalt (der heute leider kurz angebunden war.. Habe demnächst einen neuen Termin bei ihm), dass ich doch bitte nicht zum Amt rennen soll... Ich soll mich jetzt noch in der EZ krank schreiben lassen und das bis ins Krankengeld rein ziehen...

Da hätte ich mehr von..
Gut.. Ich bin von Natur aus eigentlich eine von der ehrlichen Sorte und weiß nun nicht was richtig ist.

Übernimmt meine Krankenkasse überhaupt die kosten?! Ich habe doch ab nächster Woche keinen Arbeitgeber mehr.

Muss ich da irgendwas beantragen, oder nur die AU bei der Kasse ein reichen?! Was ist mit den ersten 6 Wochen vor dem Krankengeld?!

Doch lieber zum Arbeitsamt und Alg mit eventueller sperre beantragen?! Ich würde wieder eine vollzeit Stelle suchen...

Mein Kopf raucht und ich bin völlig überfragt. Freue mich über antworten. Vielen Dank

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3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
blaubär+
Status:
Richter
(8625 Beiträge, 3938x hilfreich)

/// Da hätte ich mehr von..
Mag sein. Aber das sind diese Lösungen auf Kosten der Allgemeinheit.
Mein Rat: Handle so, wie es dir richtig erscheint.

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#2
 Von 
Anami
Status:
Student
(2663 Beiträge, 724x hilfreich)

Zitat (von Misumi ):
Ich soll mich jetzt noch in der EZ krank schreiben lassen und das bis ins Krankengeld rein ziehen...
Bist du denn überhaupt krank?
Zitat (von Misumi ):
Doch lieber zum Arbeitsamt und Alg mit eventueller sperre beantragen?! Ich würde wieder eine vollzeit Stelle suchen...
Du hast jetzt eine Abfindung ausgehandelt, mit der du gut leben kannst.
Du kannst dich bei der Arbeitsagentur auch nur ---arbeitsuchend--- melden. Dann gibts keine Sperrzeit.
Dein Anspruch auf ALG von der Arbeitsagentur bleibt noch länger erhalten.

Zitat (von Misumi ):
Ich habe doch ab nächster Woche keinen Arbeitgeber mehr.
Sonst müsste DER dir Lohnfortzahlung im Krankheitsfall zahlen.


Das Arbeitsamt gab es mal. Das gibts nicht mehr.

Signatur:Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen. Karl V.
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#3
 Von 
spatenklopper
Status:
Junior-Partner
(5911 Beiträge, 3027x hilfreich)

Zitat (von Misumi ):
Jetzt sagt aber mein Anwalt....., dass ich doch bitte nicht zum Amt rennen soll... Ich soll mich jetzt noch in der EZ krank schreiben lassen und das bis ins Krankengeld rein ziehen...

Wichtige Frage ->

Zitat (von Anami):
Bist du denn überhaupt krank?

Ansonsten äähhhh.....
Das seriöse Rechtsanwälte einem raten, wenn auch in diesem Fall schwer nachzuweisende, Straftaten zu begehen ist mir jetzt doch nicht so geläufig.

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