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Azubi Überstunden ?

4. März 2011 Thema abonnieren
 Von 
hehejo
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)
Azubi Überstunden ?

Hallo, ich habe folgende Frage. Ich bin jetzt 2 Wochen auf Lehrgang und musste diese Woche nach dem Lehrgang noch auf arbeit gehen. Nächste Woche soll ich jeden Tag auf arbeit kommen selbst nach der berufsschule soll ich auf arbeit.

http://azuro-muenchen.de/azubi-beratung/ausbildungsberater/arbeitszeit-fuer-azubis.html

hier steht Azubis müssen keine überstunden machen, nur wenn sie freiwillig machen möchten. Das einzigste was ich auf der o.g. seite nicht so recht verstehe ist der Teil mit der Berufsschule.
Muss ich nochmal auf arbeit nach dem Lehrgang/Schule ?

Beruschule ist von 7.30 bis 15: 00
Der Lehrgang von 7.30 bis 15.30 Uhr.
Im Betrieb arbeite ich immer von 9 bis 17.30.

Desweiteren habe ich auf einer anderen Seite folgendes gelesen:

"Die Arbeitszeit kann sogar auf zehn Stunden täglich und 60 Stunden wöchentlich verlängert werden, wenn innerhalb von sechs Monaten im Schnitt nicht mehr als acht Stunden gearbeitet wird."

Ist das mit den zehn Stunden Vertraglich geregelt oder kann mein Chef einfach sagen du arbeitest jetzt immer 10 Stunden ? ( in meinem Vertrag stehen 40 Stunden )

Danke in Voraus



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-- Editiert am 04.03.2011 12:58

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6 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
blaubär+
Status:
Wissender
(14670 Beiträge, 5671x hilfreich)
0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
HeHe
Status:
Richter
(8163 Beiträge, 3636x hilfreich)

Grundsätzlich muss niemand mehr arbeiten, als vertraglich vereinbart ist. Du als Azubi hast tatsächlich keine Pflicht, Überstunden zu leisten.

Wie alt bist du denn? Da die Berufsschulzeit Teil der im Ausbildungsvertrag vereinbarten wöchentlichen Arbeitszeit ist, kann jeder Azubi nach der Schule wieder in den Betrieb beordert werden; Ausnahmen gibt es bei minderjährigen Lehrlingen. Die Schulzeit wir wie folgt auf die Ausbildungszeit angerechnet: Schulbeginn bis Schulende ist die geleistete Arbeitszeit - also in Zeitstunden, nicht in Schulstunden: Bsp. die Schule beginnt um 8.00 und endet um 13.oo Uhr, dann hast du zu dem Zeitpunkt 5 Stunden gearbeitet. Auch der anschließende Weg von der Schule in den Betrieb gehört zu Arbeitszeit: Beträgt der Weg eine 1/2 Stunde, dann kann bei einem vereinbarten Arbeitstag von 8 Stunden, noch eine Arbeitsleistung von 2,5 Stunden im Betrieb verlangt werden.

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0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
hehejo
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Ja, da hab ich auch schon geschaut.

Aber wie ist das mit:

"Die Arbeitszeit kann sogar auf zehn Stunden täglich und 60 Stunden wöchentlich verlängert werden, wenn innerhalb von sechs Monaten im Schnitt nicht mehr als acht Stunden gearbeitet wird."

gemeind ? Muss das im AUsbildungsvertrag drinne stehen ?

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0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
hehejo
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Ich bin 19

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0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
blaubär+
Status:
Wissender
(14670 Beiträge, 5671x hilfreich)

... also nicht mehr minderjährig

zu der 10/60-h-regel: das ist arbzg. und da es ein allgemein gültiges gesetz ist, muss es nicht noch eigens im AV oder ausbildungsvertrag wiederholt sein.
diese 10 h sind als absolute ausnahme zu sehen und es muss gewährleistet sein, dass im durchschnitt eben nur 8 h/tag herauskommen. also: wenn mal 10 h angeordnet sind, muss es zeiten mit weniger h geben, sonst haut das nicht hin.

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0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
jau
Status:
Lehrling
(1512 Beiträge, 865x hilfreich)

die frage von dir hast du dir eigentlich schon selbst
mit dem vermerk auf den link gegeben.
laut arbeitszeitgesetz ist eine tägliche (für immer) 10 stundenarbeit gesetzeswidrig.

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