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BUrlG §5 Ansichten Arbeitgeber - Arbeitnehmer

 Von 
kitcat
Status:
Beginner
(103 Beiträge, 38x hilfreich)
BUrlG §5 Ansichten Arbeitgeber - Arbeitnehmer

Hello @all

Ein AN gibt seine Kündigung am 30.06. ab und einigt sich mit dem AG zum 31.08. zu gehen.

Im Arbeitsvertrag stehen 30 Tage Urlaubs Anspruch, laut AG hat er aber nur Anspruch auf 20 Tage da er nur 1/12 von jan bis Aug. Urlaubsanspruch hat.

Was nun ?

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Tage Anspruch Urlaub Urlaubsanspruch


6 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Slavonia
Status:
Praktikant
(805 Beiträge, 189x hilfreich)

Guten Tag
Meiner Meinung nach hat ihr AG Recht. Ihnen stehen im Jahr 30 Tage Urlaub zu, somit pro Monat 2,5 Tage x 8 Monate = 20 Tage
Hätten Sie allerdings schon Ihren ganzen Urlaub gehabt, kann der AG nichts machen. Ihr Urlaub ist ja nicht verloren, bei einem neuem AG wurde Ihnen ja wieder Urlaubsansprüche entstehen.
Schönen Urlaub !

-- Editiert am 27.07.2010 12:11

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#2
 Von 
altona01
Status:
Weiser
(17752 Beiträge, 7943x hilfreich)

Vor §5 steht §4. Der gilt für den Arbeitnehmer, er hat Anspruch auf 30 Urlaub.

Bundesurlaubsgesetz
§ 4 Wartezeit
Der volle Urlaubsanspruch wird erstmalig nach sechsmonatigem Bestehen des Arbeitsverhältnisses erworben.

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""

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#3
 Von 
kitcat
Status:
Beginner
(103 Beiträge, 38x hilfreich)


--> das Arbeitsverhältnis besteht schon >2 Jahre.

Demnach müsste der volle Urlaubsanspruch von 30 Tagen "rechtens" sein.

oder ?

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#4
 Von 
MitEtwasErfahrung
Status:
Lehrling
(1838 Beiträge, 483x hilfreich)

quote:
Demnach müsste der volle Urlaubsanspruch von 30 Tagen "rechtens" sein.


Der alte AG wird Ihnen dann natürlich eine Bescheinigung mit 30 Tagen Urlaub ausstellen. Der neue AG wird höchstwahrscheinlich diese Bescheinigung von Ihnen verlangen, so dass Sie beim neuen AG keinen Urlaub in diesem Jahr mehr haben werden.

Müssen Sie denn jetzt den Urlaub nehmen, weil Sie ihren Jahresurlaub schon verplant haben?

-----------------
"Nur meine Meinung, keine Rechtsberatung! "

-- Editiert am 27.07.2010 13:59

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#5
 Von 
blaubär49
Status:
Schlichter
(7434 Beiträge, 1962x hilfreich)

es ist richtig, dass der volle u-anspruch am 1.1. eines jeden jahres besteht, wenn die wartezeit erfüllt ist.
wenn du aber den urlaub noch nicht genommen hast und nun gehst, wird die sache komplizierter. es könnte die zwölftelung zum zuge kommen, vor allen dingen aber hast du nichts, um jetzt dreißig tage durchsetzen zu können. wenn der AG sie dir aus betrieblichen gründen nicht gibt.

-----------------
"... nach bestem Wissen :) .
"Das ganze Leben ist ein Quiz ...""

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#6
 Von 
altona01
Status:
Weiser
(17752 Beiträge, 7943x hilfreich)

http://www.ra-kotz.de/urlaub1.htm :
"Scheidet man nun z.B. im 7. Monat der Beschäftigung aus dem Arbeitsverhältnis aus, hat man trotzdem Anspruch auf den vollen Jahresurlaub. Insoweit muss der ehemalige Arbeitgeber den vollen Jahresurlaub gewähren und kann einen nicht auf den neuen Arbeitgeber verweisen."

Gezwölftelt wird da nix. Aber es stimmt, dass der Arbeitgeber so kurzfristig eher nicht den vollen Urlaub gewähren muß, soweit betriebsbedingte Gründe dem entgegenstehen.

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