Befristeter ARbeitsvertrag und Schwanger !

26. September 2008 Thema abonnieren
 Von 
planlos123
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Befristeter ARbeitsvertrag und Schwanger !

So, ich habe auch eine Frage.
Mir wurde im öffentlichen Dienst ein befristeter Arbeitsvertrag für 3 Jahre angeboten. Angekoppelt ist eine Zusage auf einen unbefristeten Arbeitsvertrag nach dieser Zeit.
Was ist wenn ich jetzt in diesen 3 Jahren schwanger werde ?
Gilt eine schriftliche Zusage auf unbefristete Übernahme auch bei Schwangerschaft ? Ich weiß dass der befristete Arbeitsvertrag nach Frist ausläuft, sollte ich schwanger werden.
Können die dann die schriftliche Zusage auf Übernahme zurück nehmen ?

Für Antworten bin ich dankbar !

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5 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
venotis
Status:
Unparteiischer
(9555 Beiträge, 2327x hilfreich)

quote:
Angekoppelt ist eine Zusage auf einen unbefristeten Arbeitsvertrag nach dieser Zeit.


Was steht denn da im Wortlaut?

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#2
 Von 
LilyhatFragen
Status:
Beginner
(84 Beiträge, 22x hilfreich)

Hallo Planlos,
wenn man dir nur mündlich eine unbefristete Arbeitsstelle zugesagt hat (und ich gehe davon aus, dass der öffentliche Dienst nicht drei Jahre im voraus schriftliche Willensbekundigungen loslässt), ist das unverbindlich und rechtlich folgenlos, wenn alles anders kommt. Du also doch nach drei Jahren keine unbefristete Stelle angeboten bekommst. Dann gehts nach dem Motto: Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern...

Wenn du aber tatsächlich später in den Genuss eines unbefristeten Arbeitsvertrages kommen solltest - und außerdem noch Nachwuchs planst:
Überlege dir genau, wann du das deinem Arbeitgeber mitteilst. Erst Verträge unterschreiben, dann vom Nachwuchs und Schwangerschaften berichten!

Traurig, dass man als Frau keinen, sozusagen staatlich verordneten, Mutter-Schutz bei befristeten Arbeitsverträgen hat.

Trotzdem gute Familien-Planungen:
Wünscht dir Lily

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
mipegr
Status:
Frischling
(49 Beiträge, 8x hilfreich)

Hallo erst einmal,

LilyhatFragen das was Du da so sagst stimmt auch nicht. Denn ob schriftlich oder mündlich...eine Zusage im öffentlichen Dienst gilt als verbindlich !

Hat man eine schriftliche Zusage auf eine unbefristete Stelle so ist diese verbindlich, auch bei einer mündlichen Zusage ist das so, nur bei einer mündlichen Zusage braucht man erst einmal Zeugen !

Jedes Arbeitsgericht würde dies bestätigen, nur was bringt das wenn der Arbeitgeber dann innerhalb der Kündigungsfrist bei einem unbefristeten Arbeitsvertrag Dir betriebsbedingt kündigt und das wird er dann wohl auch machen um jemanden los zu werden.

Und das es keinen stattlich verordneten Mutterschutz bei befristeten Arbeitsverträgen gibt ist auch gut so, wo kämen wir denn dann da hin, wenn jede Frau die befristet beschäftigt ist und durch eine Schwangerschaft automatisch einen Festvertrag erhält ? ? ? Der Arbeitgeber geht wohl pleite.

Das Ergebnis wäre wohl rein logisch das kein Arbeitgeber mehr Frauen einstellt und wir wieder um Jahre zurück gehen und der Mann die Kohle verdient und die Frau am Herd steht.

Vorher überlegen was man tut bzw. wann man schwanger wird bzw. sich vorher mit dem Arbeitsrecht vertraut machen bevor Kinder gezeugt werden und nicht wie bei einem Überraschungsei vorgehen, nach dem Motto mal sehen was passiert und sich später enttäuscht fühlen wenn alles anders kommt als geplant.

Gruß
Michael

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
blaubär49
Status:
Schlichter
(7434 Beiträge, 2001x hilfreich)

... was genau meinst du mit *angekoppelt*?
wenn du eine verbindliche zusage hast, dass der befristung eine unbefristet anstellung folgt, gilt diese. ein widerruf im falle deiner schwangerschaft würde wohl eine klage wegen diskriminierung wegen des geschlechts rechtfertigen.

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#5
 Von 
venotis
Status:
Unparteiischer
(9555 Beiträge, 2327x hilfreich)

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