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Befristung aufheben

 Von 
Clamor
Status:
Frischling
(28 Beiträge, 3x hilfreich)
Befristung aufheben

Hallo,

ich habe einen auf zwei Jahre befristeten Vertrag. Es gilt für mich das TVöD. Ein Jahr ist bereits vorüber und meine Kündigungsfrist hat sich nun verlängert (von 4 Wochen auf 6 Wochen zum Monatsende). Ich liebäugele derzeit mit einem neuen Job und es könnte sein, dass ich demnächst kündige. Nun mein Problem: Es ist hier in der Behörde nicht unüblich, dass nach ca. einem Jahr die Befristung aufgehoben wird. Dann würde sich meine Kündigungsfrist insofern ändern, als dass es dann 6 Wochen zum Quartalsende sind. Dementsprechend könnte ich dann erst im April wechseln. Daher ist meine Frage, ob die Aufhebung der Befristung eine Vertragsänderung darstellt und der "geänderte" Vertrag wiederum von beiden Vertragsparteien unterschrieben werden müsste. Dann würde ich das natürlich nicht unterschreiben (sofern das mit dem anderen Job sicher ist) und könnte dann im Februar anfangen. Oder bekommt man einfach einen Wisch auf dem drauf steht, dass die Befristung aufgehoben wurde!? Kennt sich da jemand aus?

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Aufhebung Befristung Job


4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
blaubär49
Status:
Schlichter
(7434 Beiträge, 1957x hilfreich)

... das sind diese fragen nach dem muster 'was wäre, wenn' - mein vorschlag: abwarten, bis konkretes vorliegt.

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#2
 Von 
Clamor
Status:
Frischling
(28 Beiträge, 3x hilfreich)

Ich finde mein Anliegen ist schon recht konkret. Ich habe nächste Woche bereits mein zweites Gespräch wegen der Stelle und die Personalerin der neuen Firma hat mir bereits ihr OK gegeben. Das heißt es wird nächste Woche auf jeden Fall eine Entscheidung geben. Ein weiteres Gespräch wird es nicht mehr geben. Außerdem bin ich genau heute ein Jahr lang hier in der Behörde und es könnte in den nächsten Tagen die Befristung aufgehoben werden. Ich will ja nur meinem neuen Arbeitgeber möglichst genau darüber Auskunft geben, wann ich ihm zur Verfügung stehen könnte. Wenn die Befristung einfach so aufgehoben wird, ohne dass ich noch was unterschreiben muss, dann würde es ja vielleicht auch Sinn machen, dies dem neuen Arbeitgeber mitzuteilen, damit dieser weiß, dass er sich möglichst beeilen soll, um dieser Aufhebung der Befristung zuvor zu kommen. Ansonsten kann ich den Job nämlich mit Sicherheit vergessen, denn bis April wird man wohl nicht auf mich warten können. :(
Vielleicht hat hier ja schon jemand Erfahrungen gemacht und kann mir einfach nur sagen, ob diese Aufhebung der Befristung einseitig geschehen kann oder ich dem Ganzen auch zustimmen muss.

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#3
 Von 
blaubär49
Status:
Schlichter
(7434 Beiträge, 1957x hilfreich)

also, dann folgendes:

die 'umwandlung' eines befristeten in einen unbefristeten vertrag ist zu sehen wie eine einstellung und wird auch dem betriebsrat mit den gleichen zustimmungsrechten so zugeleitet. daher hast du die freiheit, auch nein zu sagen. einseitige vertragsänderungen, die den status des beschäftigten berühren, gibt es nicht.

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#4
 Von 
venotis
Status:
Unparteiischer
(9555 Beiträge, 2278x hilfreich)

Im BAT musste ein Vertrag schriftlich festgehalten werden. Wie es im TVÖD ist ... ??? ... solltest du mal nachsehen, obs da auch solch eine Regelung gibt. Dann wäre das ja eine Veränderung hin zu einem unbefristeten Vertrag und sollte m.E. auch schriftlich festgehalten (und unterschrieben) werden. Wenn du nicht unterschreibst käme damit der Vertrag nicht zustande.

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