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Betriebliche Übung / Corona

31. Mai 2022 Thema abonnieren
 Von 
teilhalt
Status:
Frischling
(16 Beiträge, 0x hilfreich)
Betriebliche Übung / Corona

Nehmen wir einmal an, ein AN war bereits vor der Corona-Pandemie als alle ins Homeoffice geschickt wurden, bereits seit vier Jahren im Homeoffice. Geduldet durch die Vorgesetzten, aber ohne entsprechenden Vertrag. Nach Corona möchte die Firma nun das alle Angestellten, auch besagter AN ins Büro zurückkehren.
Vor Corona galt es als "betriebliche Übung" und das Homeoffice galt als "gesetzt". Wie schaut es jetzt nach Corona und Aufhebung der Lockdowns aus? Gilt jetzt die betriebliche Übung von vor Corona oder ist alles wieder auf "Null gesetzt"?
Hat jemand Einschätzungen dazu?

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6 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(102566 Beiträge, 37408x hilfreich)

Zitat (von teilhalt):
Gilt jetzt die betriebliche Übung von vor Corona

E scheint mir, das es da gar keine Unterbrechung der betriebliche Übung gab?



Zitat (von teilhalt):
ein AN war ... bereits seit vier Jahren im Homeoffice.

Aus welchem konkreten Grund?


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
blaubär+
Status:
Wissender
(14718 Beiträge, 5679x hilfreich)

Zitat (von teilhalt):
Geduldet durch die Vorgesetzten

Mein Eindruck ist, dass es hier nicht um 'betriebliche Übung' geht oder gehen kann, sondern um eine Einzelabsprache, die jetzt widerrufen wird.

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#3
 Von 
teilhalt
Status:
Frischling
(16 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Aus welchem konkreten Grund?

Tatsächlich nur aus dem Grund, das der AN als Berater tätig ist und ohnehin auf Kundenterminen besser aufgehoben war. Einzelne Tage mit Remote-Terminen oder simpler Büroarbeit wurden dann im Homeoffice verrichtet.

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
bostonxl
Status:
Student
(2468 Beiträge, 364x hilfreich)

Zitat (von teilhalt):
Tatsächlich nur aus dem Grund, das der AN als Berater tätig ist und ohnehin auf Kundenterminen besser aufgehoben war. Einzelne Tage mit Remote-Terminen oder simpler Büroarbeit wurden dann im Homeoffice verrichtet.
Dann war es doch keine vollständige Home Office Tätigkeit, sondern abhängig von den Kundensituationen. Ich sehe hier keinen Anspruch auf Fortsetzung der Home Office Regelung.

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#5
 Von 
teilhalt
Status:
Frischling
(16 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von blaubär+):
Mein Eindruck ist, dass es hier nicht um 'betriebliche Übung' geht oder gehen kann, sondern um eine Einzelabsprache, die jetzt widerrufen wird.

Und wo ist der Unterschied? Wieviel Leute müssten bei einer Betrieblichen Übung beteiligt werden? Mind. zwei oder die ganze Abteilung? Ganze Firma? Wo ist eine solche Grenze zu ziehen? Kannst Du das erläutern bitte? Vom "geduldeten Homeoffice" waren ein paar mehr Leute betroffen, die aber kürzere Arbeitswege haben und deswegen kein Problem mit zurück ins Büro haben. Der betreffende Mitarbeiter hat einen Arbeitsweg von ca. 180km und die alte Homeofficeregelung war nach seinem eigenen Bekunden ein Faktor für seinen Umzug. Würde mich ärgern den Mann nur deswegen zu verlieren, aber meine eigene Chefetage besteht auf Anwesenheit :(

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
blaubär+
Status:
Wissender
(14718 Beiträge, 5679x hilfreich)

zu Stw. 'betriebliche Übung'
https://www.kanzlei-hasselbach.de/blog/betriebliche-uebung/#:~:text=Rechtlich%20gesehen%20stellt%20eine%20betriebliche,Rechtsprechung%20des%20Bundesarbeitsgerichts%20(BAG).
Da heißt es regelmäßig 'die AN', also Plural.
Bei einer Anreise von 180 km würde ich mit einer Sonderregelung argumentieren, die durch mündliche Absprache ebenso gültig ist wie eine schriftliche.
Dein Problem sehe ich aber eher darin, dass du dich gegen deine eigenen Oberchefs positionieren musst.

0x Hilfreiche Antwort

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