Liebe Experten,
ich habe Anspruch auf Weihnachtsgeld aus einer betrieblichen Übung (wurde mind. drei Mal vorbehaltslos bezahlt).
Mein Arbeitgeber hat mir nun 2002 und 2003 nur ca. die Hälfte meines mir zustehenden Weihnachtsgeldes bezahlt und wird für 2004 wieder nicht mehr bezahlen.
Ich möchte meinen Anspruch auf das WG nicht verlieren, denn wenn der Arbeitgeber drei Jahre lang nur einen geringeren Betrag, hat er ja wiederum eine neue betriebliche Übung geschaffen und mein Anspruch erlischt.
Reicht es nun, wenn ich meinem Arbeitgeber ein Schreiben vorlege, dass ich dem geringen Weihnachtsgeld nicht zustimme oder muss ich gerichtlich mahnen?
Muss mein Arbeitgeber mir das zu wenig bezahlte Weihnachtsgeld für 2002 und 2003 dann nachbezahlen oder erlischt mein Anspruch für die nächsten Jahre einfach nur nicht?
Vielen Dank für Ihre Hilfe!
Marie
Betriebliche Übung - geringes Weihnachtsgeld?
15. Juni 2004
Thema abonnieren
Frage vom 15. Juni 2004 | 23:18
Von
Status: Frischling (7 Beiträge, 0x hilfreich)
Betriebliche Übung - geringes Weihnachtsgeld?
Arbeitsrechtlicher Notfall?
Arbeitsrechtlicher Notfall?
Ein erfahrener Anwalt im Arbeitsrecht gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Ein erfahrener Anwalt im Arbeitsrecht gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!



#1
Antwort vom 16. Juni 2004 | 13:45
Von
Status: Schüler (239 Beiträge, 59x hilfreich)
ohne anspruch auf richtigkeit:
wenn jemand für 2002 und 2003 die zahlungen ohne weiteres akzeptiert, kann er 2004 nicht damit kommen, es habe vorher eine betriebliche übung bestanden. von verjährungsproblemen mal ganz abgesehen, ist dies auch nicht sehr überzeugend. es deutet doch einiges darauf hin, dass die neuen gegebenheiten stillschweigend akzeptiert wurden.
ureta
#2
Antwort vom 17. Juni 2004 | 09:58
Von
Status: Unbeschreiblich (49197 Beiträge, 17316x hilfreich)
Das sehe ich genau so.
Du hättest bereits 2002 Einspruch einlegen müssen. Die betriebliche Übung hat zu dem Zeitpunkt geendet.
Und jetzt?
Für jeden die richtige Beratung, immer gleich gut.
Schon
287.745
Beratungen
Anwalt online fragen
Ab
30
€
Rechtssichere Antwort in durchschnittlich 2 Stunden
- Keine Terminabsprache
- Antwort vom Anwalt
- Rückfragen möglich
- Serviceorientierter Support
Anwalt vor Ort
Persönlichen Anwalt kontaktieren. In der Nähe oder bundesweit.
- Kompetenz und serviceoriente Anwaltsuche
- mit Empfehlung
- Direkt beauftragen oder unverbindlich anfragen
Alle Preise inkl. MwSt. zzgl. 5€ Einstellgebühr pro Frage.
Jetzt Anwalt dazuholen.
Für 60€ beurteilt einer unserer Partneranwälte diese Sache.
- Antwort vom Anwalt
- Innerhalb 24 Stunden
- Nicht zufrieden? Geld zurück!
- Top Bewertungen
Ähnliche Themen
-
4 Antworten
-
1 Antworten
-
4 Antworten
-
9 Antworten
-
2 Antworten
-
12 Antworten
Top Arbeitsrecht Themen
-
24 Antworten
-
11 Antworten
-
19 Antworten