Betriebsbedingte Kündigung Systemadministrator

11. März 2009 Thema abonnieren
 Von 
tjballi
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)
Betriebsbedingte Kündigung Systemadministrator

Hallo erstmal,
ich bin neu hier und hoffe dass mir hier geholfen wird!
Also ich bin Systemadministrator und wurde heute gekündigt da nicht allzu viel arbeit hier für anfällt. In einem wurde mir mitgeteilt da ich nicht programmieren kann würde die stelle an einem programmierer und das was an support anfallen würde auf die vorhandenen programmierer aufteilen. Ist es so rechtens? was kann ich dagegen machen??
vielen Dank schonmal

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4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(47223 Beiträge, 16730x hilfreich)

Wie groß ist denn die Firma? Hat sie mehr als 10 Mitarbeiter?

Wenn ja, dann sehe ich gute Chancen, gegen diese Kündigung vorzugehen. Eine Kündigungsschutzklage muss allerdings innerhalb von 3 Wochen nach Erhalt der Kündigung eingereicht werden.

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
tjballi
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo hh,
Vielen Dank für die schnelle antwort, ja die firma hat mehr als 10 Mitarbeiter es sind genau 25 Mitarbeiter. Ich meine wenn ich anklage und dann gewinne, ist das verhältnis sowiso gestört und keiner ist dann gerne bei dem anderen. Ich bin seit einem Jahr und 6monate in dem unternehmen wenn ich ausscheide. Ich würde mal gerne wissen ob ich evtl. mehr abfindung rausbekomen könnte? Der chef hat mir 2monate angeboten.

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#3
 Von 
Sprachloser Mensch
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Normal ist 0,5 Monatsgehalt pro Betriebsjahr. Demnach wären 2 Monatsgehälter schon fair. Unabhängig davon, ob die Kündigung sozial gerechtfertig ist.
Wenn der Arbeitgeber belegen kann, dass es "betriebsbedingt" ist und für die gekündigte Stelle kein neuer Arbeiter eingestellt wurde, sollte man sich das mit den 2 Monatsgehältern überlegen.

Viel Erfolg

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
guest-12313.03.2009 19:03:35
Status:
Lehrling
(1677 Beiträge, 256x hilfreich)

Hallo,

wenn es keine weiteren Anhaltspunkte für eine ungerechtfertigte Sozialauswahl gibt , etwa wenn der Gekündigte Unterhalt für Partner und Kinder zahlen müsste, dann ist das Angebot der Firma schon fair, wie die anderen schon geschrieben haben.
Hauptsache die korrekte Kündigungsfrist wird noch eingehalten.
Würde dann auch früh auf ein Zeugnis drängen.

Zwar sagt man immer ein Abfindungsangebot ist eine EInladung zur Kündigungsschutzklage, aber ich glaube hier snd die Voraussetzungen nicht gegeben.
Ein Anwalt würde da wohl nicht viel mehr rausholen können, wenn überhaupt ,aber viel Geld kosten.
Abfindungen sind übrigens steuerbegünstigt. Wird bei vielen Firmen zunächst "normal" versteuert, solltest Du Dir aber mit der nächsten Lohnsteuererklärung nächstes Jahr teilweise zurückholen.

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