Ich habe eine Kündigung erhalten mit der Möglichkeit eine Klageverzichtsprämie zu bekommen. Das Unternehmen darüber wird unsere Firma auflösen, da sie nicht rentabel ist.
Zitat:Hiermit kündigen wir das zwischen Ihnen und uns, der [GmbH], bestehende Arbeitsverhältnis ordentlich fristgemäß aus dringenden betrieblichen Erfordernissen zum nächstmöglichen Termin. Nach unserer Berechnung ist dies zum Ablauf des [Datum].
Weiter bieten Sie eine Klageverzichtsprämie, wenn ich unterschreibe. Jetzt sind es halt nur 2500 Euro und Verhandlungen werden abgeblockt. Klagen bringt wohl auch nichts, bei einer kleinen Firma. Obwohl die Firma darüber ja deutlich größer ist. Aber eine Rechtschutzversicherung habe ich auch nicht. Viel zu kostspielig dann, oder? Ich finde das ganze einfach nur würdelos. Zumal ich bei meiner langjährigen Betriebszugehörigkeit eine 5-stellige Abfindung bekommen sollte.
Jetzt weiß ich nicht ob ich unterschreiben soll, um wenigstens die paar Euro zu holen. Wird das von der Agentur für Arbeit als Unterstützung der Arbeitslosigkeit gewertet? Das habe ich zumindest mal gelesen. Wenn dadurch eine Sperrzeit von 3 Monaten (12 Wochen) entsteht, wäre das bei meinem Brutte ein deutlicher Verlust. Somit deckt die Prämie nicht mal dieses Risiko ab. Aber die Firma gibt es ja dann nicht mehr. Wie soll ich das beweisen? Die sehen ja nur, dass ich unterstützt bzw. die Klageverzichtserklärung unterschrieben habe. Was soll ich machen?
-- Editiert von User am 2. Juni 2026 21:38