Erste Hilfe in Rechtsfragen seit 2000.
569.131
Registrierte
Nutzer

Chef lügt, um Arbeitnehmer loszuwerden

 Von 
Peter Franz
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)
Chef lügt, um Arbeitnehmer loszuwerden

Guten Tag,
ich hoffe mir kann hier weitergeholfen werden:
Person A ist Arbeitnehmerin und Mutter. Weil sie nach der Elternzeit nur in Teilzeit zurück kehren kann, strebt der Arbeitgeber keine Verlängerung des beftisteten Vertrages an. Für die Mutter ist das in Ordnung, da sie unter den schwierigen Arbeitsbedinungen nicht mehr arbeiten möchte. Der Arbeitgeber kann natürlich nicht sagen: „Als unflexible Mutter, will ich dich nicht weiter einstellen!", sondern erfindet quasi Gründe, die absurd und unwahr sind. zB: die Kollegen und Partner würden sich nur über den Arbeitnehmer beschweren, man sei unzuverlässig und so weiter. Dabei hat die Arbeitnehmerin vor der Elternzeit ein sehr gutes (Zwischen)Arbeitszeugnis bekommen und ihre Kollegen und Partner können auf Nachfrage der Mutter ein schwieriges Arbeitsverhältnis nicht bestätigen.
Frage: Was kann die Arbeitnehmerin dagegen tun? Ihr geht es nicht um eine Vertragsverlängerung, sondern um die üblen Aussagen des Chefs, weit hergeholte Gründe und Lügen, um eine Nichtverlängerung auszusprechen. Ist das üble Nachrede, oder gar Mobbing? An wen kann sich die Arbeitnehmerin wenden?
Viele Grüsse

-- Editiert von Peter Franz am 27.11.2020 14:17

Verstoß melden

Nicht genau ihre Frage? Wir haben weitere Antworten zum Thema
Mobbing Frage Nachrede Mutter


2 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
muemmel
Status:
Unbeschreiblich
(28787 Beiträge, 15674x hilfreich)

Ist das üble Nachrede Nö. Man kann niemand bei sich selbst übel nachreden - immer nur bei anderen.
Was kann die Arbeitnehmerin dagegen tun? Nichts. An der Stelle der AN wäre ich froh, dass ich da raus bin... Und ob der Chef dummes Zeug erzählt, wäre mir da egal.

Signatur:Bei nur einer Ratte im Zimmer handelt es sich nicht um einen Reisemangel ( Amtsgericht Köln).
0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#2
 Von 
blaubär+
Status:
Philosoph
(12328 Beiträge, 5027x hilfreich)

//// ... weit hergeholte Gründe und Lügen, um eine Nichtverlängerung auszusprechen

Wenn AN ohnehin einen befristeten AV hat, läuft der ganz allein durch Erreichen des Enddatums aus. Es braucht keinen Grund und keine Lüge, 'um eine Nichtverlängerung auszusprechen' - Widersinn in sich.
Gegen üble Nachrede kann AN sich wehren - das fällt dann aber ins Strafrecht.

Und wenn die junge Mutter nach der Elternzeit Teilzeit möchte, muss der AG sich nicht zwingend darauf einlassen. Anspruch hat die Frau darauf, wieder in ihren alten Vertrag einzusteigen.

Und wenn der Chef ohne Not so unprofessionell handelt, vermute ich einen Kleinbetrieb, in dem leicht gekündigt werden kann, ggf. am ersten Tag nach Rückkehr der AN. Allerdings wäre da noch zu prüfen, ob der befristete AV ein Kündigungsrecht unter der Zeit vorsieht.

-- Editiert von blaubär+ am 27.11.2020 15:09

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

Und jetzt?

Für jeden die richtige Beratung, immer gleich gut.
Schon 204.209 Beratungen
Anwalt online fragen
Ab 25
Rechtssichere Antwort in durchschnittlich 2 Stunden
85.375 Bewertungen
  • Keine Terminabsprache
  • Antwort vom Anwalt
  • Rückfragen möglich
  • Serviceorientierter Support
Anwalt vor Ort
Persönlichen Anwalt kontaktieren. In der Nähe oder bundesweit.
  • Kompetenz und serviceoriente Anwaltsuche
  • mit Empfehlung
  • Direkt beauftragen oder unverbindlich anfragen
Alle Preise inkl. MwSt. Zzgl. 2€ Einstellgebühr pro Frage.

Jetzt Anwalt dazuholen.

Für 60€ beurteilt einer unserer Partneranwälte diese Sache.

  • Antwort vom Anwalt
  • Innerhalb 24 Stunden
  • Nicht zufrieden? Geld zurück!
  • Top Bewertungen
Ja, jetzt Anwalt dazuholen