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Chef terrorisiert seine Mitarbeiter

11. November 2011 Thema abonnieren
 Von 
legi
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 2x hilfreich)
Chef terrorisiert seine Mitarbeiter

Mein Bruder ist leider in eine Firma geraten, wo der Chef seine Mitarbeiter ausbeutet, sie beschimpft, zu Überstunden und Wochenendarbeit zwingt, mit den Verträgen und Gehältern drückt und vor allem mobbt und erniedrigt. Wenn ein Mitarbeiter sich versucht dagegen zu wehren, wird er mit sofortiger Wirkung entlassen und des Hauses verwiesen. Leider traut sich niemand etwas dagegen zu tun. Betriebsratsgründungen werden im Keim erstickt.
Gibt es eigentlich eine staatliche Aufsichtsbehörde, die solche Firmen überprüfen kann? Kann ich als Außenstehender etwas tun, z. B irgendwo anzeigen oder so? Oder ist das jedem Mitarbeiter als eigen Bürde auferlegt, sich gegen diese Behandlung mit rechtlichen Schritte zu wehren, dabei immer nur auf seinen eigenen Fall bezogen?
Klar, kann ja jeder kündigen und die Firma verlassen, aber in der heutigen Zeit sind Arbeitsplätze knapp und die Existenzangst groß.

Wer hat schon ähnliches erlebt?

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2 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Jennerwein
Status:
Praktikant
(510 Beiträge, 159x hilfreich)


es gibt das gewerbeaufsichtsamt und den zoll
die sich um diese thematik kümmern und auch bei anonymen hinweisen tätig werden

aber die von dir angesprochenen punkte liegen überwiegend im individualrechtlichen rahmen und sind auch dementsprechend vom einzelnen durchzusetzen

wenn der aber keinen "ar... in der hose" hat, muß er entweder damit leben oder sich etwas anderes suchen

mehr möglichkeiten gibts da leider nicht... :sad:


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"Tra il dire e il fare c’è di mezzo il mare.
(Zwischen Reden und Tun liegt das Meer) ital.Sprichwort"

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
blaubär+
Status:
Wissender
(15003 Beiträge, 5782x hilfreich)

/// ... wo der Chef seine Mitarbeiter ausbeutet, sie beschimpft, zu Überstunden und Wochenendarbeit zwingt, mit den Verträgen und Gehältern drückt und vor allem mobbt und erniedrigt. Wenn ein Mitarbeiter sich versucht dagegen zu wehren, wird er mit sofortiger Wirkung entlassen und des Hauses verwiesen. Leider traut sich niemand etwas dagegen zu tun.

Der letzte Satz ist der wichtigste: Dieses Systeme funktionieren nur, weil sich niemand traut. Um sich zu trauen, braucht man Sachkenntnis (z.B. aus diesem Forum) und dann auch ein wenig von dem, was man Zivilcourage nennt.
Ich möchte bei solchen Anfragen immer gerne wissen, wie dieses Zwingen vonstatten geht.
Und ganz klar: "mit sofortiger Wirkung entlassen" geht in aller Regel gar nicht.

Kurzum: um seine eigenen Rechte muss man erst einmal selber kämpfen, da holt einem niemand die Kastanien aus dem Feuer.

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