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Coronatest trotz Genesenencertifikat

13.1.2022 Thema abonnieren
 Von 
clollilolli
Status:
Beginner
(132 Beiträge, 39x hilfreich)
Coronatest trotz Genesenencertifikat

Hallo
Bei uns auf der Arbeit herscht bekanntlich 3G. Da ich mein Genesenenzertifikat bis ende Januar nocht Gültigkeit hat
und ich dies auch meinem Arbeitgeber so mitgeteilt und ihm eine Kopie abgegeben habe, verlangt er von mir trotzdem
einen negativen Test ohne jegliche Rechtsgrundlage. Auch will er mir das Betreten des Firmengelände verbieten
wenn ich keinen negativen Test zeige.

Ich bin etwas ratlos was ich jetzt tun soll

Gruß

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10 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
palino
Status:
Praktikant
(649 Beiträge, 113x hilfreich)

Sich einen der kostenlosen Bürgertests holen, bevor man zur Arbeit geht.

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#2
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(95614 Beiträge, 36320x hilfreich)

Zitat (von clollilolli):
Bei uns auf der Arbeit herscht bekanntlich 3G.

Nö, war nicht bekannt.
Woher sollen wir das auch wissen?



Zitat (von clollilolli):
verlangt er von mir trotzdem einen negativen Test ohne jegliche Rechtsgrundlage.
Auch will er mir das Betreten des Firmengelände verbieten wenn ich keinen negativen Test zeige.

Als erstes sollte man mal realisieren, das die Verordnungen etc. nur das unterste Mindestmaß darstellen, also jede Firma etc. das erst mal nach oben hin ausdehnen darf.

Dann sollte man realisieren, das es sich um die Betriebsstätte des Arbeitgebers handelt, er also im Rahmen seines Hausrechtes, der Weisungsbefugnis etc. seine Regeln aufstellen darf.



Zitat (von clollilolli):
Ich bin etwas ratlos was ich jetzt tun soll

Kommt ganz darauf an, was das Ziel ist ...


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB

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#3
 Von 
clollilolli
Status:
Beginner
(132 Beiträge, 39x hilfreich)

aber warum wenn ich doch genesen bin.????

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#4
 Von 
clollilolli
Status:
Beginner
(132 Beiträge, 39x hilfreich)

der Arbeitgeben kann doch nicht aus 3G eigenständig 2G oder 2G+ machen, zu mal Angestellte die ebenfalls ihre zweite Imfpung auch im August 2021 bekommen haben, diese Test nicht machen müssen.

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#5
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(95614 Beiträge, 36320x hilfreich)

Zitat (von clollilolli):
der Arbeitgeben kann doch nicht aus 3G eigenständig 2G oder 2G+ machen

Was konkret war denn an
Zitat (von Harry van Sell):
Als erstes sollte man mal realisieren, das die Verordnungen etc. nur das unterste Mindestmaß darstellen, also jede Firma etc. das erst mal nach oben hin ausdehnen darf.

Dann sollte man realisieren, das es sich um die Betriebsstätte des Arbeitgebers handelt, er also im Rahmen seines Hausrechtes, der Weisungsbefugnis etc. seine Regeln aufstellen darf.

nicht verständlich?



Der kann sogar 1G++ machen wenn er will ...


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB

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#6
 Von 
Anami
Status:
Heiliger
(21636 Beiträge, 4376x hilfreich)

Zitat (von clollilolli):
aber warum wenn ich doch genesen bin.????
Warum gilt wohl dein G-Zertifikat nicht lebenslang, sondern 6 Monate/180 Tage?
Dein AG verlangt gemäß der 3-G-Regel nun den Test. WEIL: Dein Zertifikat ab 1.2. ungültig ist.

Geimpft --oder-- genesen (6Monate) ---oder-- getestet. So ist die Rechtslage.
Zitat (von clollilolli):
ihre zweite Imfpung auch im August 2021 bekommen haben
Die 2. Impfung ist 9 Monate gültig.

Signatur:

ist nur meine Meinung.

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#7
 Von 
cirius32832
Status:
Bachelor
(3678 Beiträge, 992x hilfreich)

Lieber TE,
es gibt auch geboosterte, die sich regelmässig noch testen müssen. Und das ist auch kein Problem (für mich zb. nicht - und ich muss dies tun).

Signatur:

https://www.antispam-ev.de

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#8
 Von 
Alter Sack
Status:
Lehrling
(1190 Beiträge, 156x hilfreich)

Zitat (von cirius32832):
es gibt auch geboosterte, die sich regelmässig noch testen müssen. Und das ist auch kein Problem


Das ist ja schön wenn das für dich kein Problem ist, das hat aber nichts mit der vom TE angesprochenen Problematik zu tun.

Natürlich kann ein AG seinem Mitarbeiter aufgrund von selbst aufgestellten Anforderungen den Zutritt zu seinem Betrieb verweigern. Sofern diese selbst aufgestellten Auflagen aber nicht durch behördliche Auflagen gedeckt ist muss er seinen Mitarbeiter aber trotzdem weiterbezahlen.

Ich hätte auch keine Lust mich täglich in der Freizeit testen zu lassen nur weil mein AG glaubt ihm reichen die behördlichen Auflagen nicht aus. Solange diese Tests auf Kosten des AG und innerhalb der Arbeitszeit erfolgen würden hätte ich auch kein Problem damit, aber ich glaube dies wird beim TE nicht gegeben sein.

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#9
 Von 
eh1960
Status:
Master
(4345 Beiträge, 1141x hilfreich)

Zitat (von clollilolli):
aber warum wenn ich doch genesen bin.????

Weil sich ein Geneser genau wie ein doppelt Geimpfter und sogar ein doppelt Geimpfter und Geboosterter jederzeit wieder neu anstecken kann und dann auch andere Menschen anstecken kann.

Die Wahrscheinlichkeit ist zwar geringer als bei einem Ungeimpften oder Ungenesenen, aber sie ist immer noch relativ hoch.

Signatur:

Eine "UG" gibt es nicht. Es gibt nur die "UG haftungsbeschränkt".

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#10
 Von 
spatenklopper
Status:
Unparteiischer
(9026 Beiträge, 3852x hilfreich)

@ eh1960

Richtig, dann darf aber kein Unterschied in diesen jeweiligen Gruppen gemacht werden, sondern dann muss man vorschreiben, dass ALLE nur getestet das Betriebsgelände betreten dürfen.

Einzelne Personen willkürlich, mit gesetzlich nicht abgedeckten Auflagen zu belegen, kann man durchaus machen,
nur muss der AN dem nicht nachkommen und wie Alter Sack zutreffend anmerkte, muss er trotzdem bezahlt werden, sofern er seine Arbeitsleistung anbietet.

Nennt sich Annahmeverzug.

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