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Einfaches oder qualifiziertes Arbeitszeugnis? Anspruch?

30. Juli 2019 Thema abonnieren
 Von 
guest-12309.03.2022 07:23:01
Status:
Beginner
(71 Beiträge, 5x hilfreich)
Einfaches oder qualifiziertes Arbeitszeugnis? Anspruch?

Hallo,

man hat ein qualifiziertes Arbeitszeugnis erhalten, das sich jetzt nicht sooo gut lesen lässt, aber auch der Wahrheit entspricht, also es wohl nicht möglich ist, bessere Formulierungen zu bekommen.

Hat man einen gesetzlichen Anspruch darauf, ein einfaches Arbeitszeugnis zu bekommen, aus dem nur die Tätigkeitsbeschreibungen hervorgehen?

Ist es dann taktisch klüger, nur das einfache Arbeitszeugnis bei Bewerbungen vorzulegen. Könnten dann nicht Fragen oder zumindest Gedanken beim potentiellen neuen Arbeitgeber aufkommen, wieso nur ein einfaches Zeugnis vorgelegt wird und kein qualifiziertes? Was könnte man in einem evtl. Vorstellungsgsgepräch darauf antworten?

Danke.

LG

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4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
guest-12328.05.2020 09:37:38
Status:
Student
(2498 Beiträge, 500x hilfreich)

Die Frage hier ist wohl eher, ob man noch Anspruch auf ein einfaches Arbeitszeugnis hat, nachdem man zuvor bereits ein qualifiziertes erhalten hat:

https://www.123recht.de/forum/arbeitsrecht/Arbeitsrecht-__f522905.html

Wenn mir lediglich ein einfaches Arbeitszeugnis vorgelegt werden würde, würden bei mir sämtliche Alarmglocken ertönen und ich sicher schlechtere Leistungen vermuten als die in dem verlinkten Arbeitszeugnis der Fragestellerin.

Meines Erachtens ist es mithin keine gute Idee, sich, sofern denn überhaupt hierauf ein Anspruch besteht, noch ein einfaches Arbeitszeugnis (selbstverständlich gegen Rückgabe des qualifizierten) zu beantragen.

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#2
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(35652 Beiträge, 13387x hilfreich)

Bei mir würden bei einem einfachen Arbeitszeugnis oder einem qualifizierten Lückenzeugnis auch alle Alarmglocken schellen. Ob man das provozieren muss, keine Ahnung. Ansonsten ist doch der Wert der Arbeitszeugnisse im Laufe der letzten Jahre dramatisch gesunken. Dank der Bausteine aus dem www ist es doch so, dass letztlich nichts Individuelles mehr drinne steht, ich zumindest mich deshalb mit Stadnartarbeitszeugnissen nur sehr am Rande und oberflächlich befasse. Und wenn die Qualifikation, das Gesamtaussehen der Bewerbung stimmt, dann kann man das doch im Bewerbungsgespräch glattziehen.

wirdwerden

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(25823 Beiträge, 4863x hilfreich)

Bei mir auch.
Es würde schrillen.

Signatur:

ist nur meine Meinung.

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
blaubär+
Status:
Wissender
(14965 Beiträge, 5772x hilfreich)

/// ... taktisch klüger ...

Mit 'Taktik' magst du vielleicht im Moment blenden, aber es wird dir nicht auf Dauer helfen.
Wenn sogar du sagst: 'das Zeugnis ist wahr', bist du m.E. besser dran, dich mit deinen Schwächen auseinander zu setzen und zu schauen, wie du Abhilfe schaffen kannst.
Jeder Coach wird dir sagen, dass man als Bewerber am besten authentisch bleibt. Du kannst dir überlegen oder mit anderen erarbeiten, worin deine Stärken liegen - und damit punkten.
Dann ist da noch die Bedeutung des Anschreibens. Da richtig Muhe hinein zu stecken und darzulegen, was du für die ausgeschriebene Stelle tatsächlich mitbringst, kann den entscheidenden Unterschied ausmachen.

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