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Erneute Anstellung wegen Urlaubsentgelt - 450€ Job

6. Juni 2019 Thema abonnieren
 Von 
Lamaa_
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
Erneute Anstellung wegen Urlaubsentgelt - 450€ Job


Hallo Experten,

ich arbeite seit über 2 Jahren für eine Arbeitnehmerunterlassung auf 450€- Basis. Dieses Arbeitsverhältnis habe ich fristgerecht zum 30. Juni gekündigt (fange am 01.Juli woanders auf 450€ an und mache ab 01. September eine Ausbildung), werde aber noch bis Ende Juni aufgrund von momentanem Engpass in der Firma dort arbeiten.

Mir stehen allerdings noch 23 Arbeitstage zu und diese sollen ausbezahlt werden - mir soll das im Grunde Recht sein. Allerdings will mir mein Arbeitgeber dieses Geld momentan, bzw. zum Ende der Anstellung hin, nicht ausbezahlen - sondern - und das macht mich schon sehr stutzig - mich für Oktober und November nochmals einstellen und mir dann zu diesem Zeitpunkt ohne Arbeitsleistung das Urlaubsentgelt ausbezahlen.
Auch die Aussage "Da brauchen Sie auch keine Angst haben, dass das ihr neuer Chef mitbekommt, das wird nicht passieren" stimmt mich argwöhnisch. Auf irgendwelche linken Nummern habe ich keine Lust, ist nicht meine Art und v.a. will ich so nicht in die neue Ausbildung starten...

Ist der Vorschlag meines aktuellen Arbeitgebers überhaupt rechtens? Eigentlich hätte ich schon gerne mein Urlaubsentgelt zeitnah ausbezahlt, auch wenn dann halt versteuert, das ist nunmal so, wenn man mehr Geld als erlaubt verdient.

Ich bedanke mich jetzt schon einmal für die Antworten.

Liebe Grüße

Lamaa

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2 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
blaubär+
Status:
Wissender
(15003 Beiträge, 5782x hilfreich)

Krumm ist das Ding auf alle Fälle. Wenn der Urlaub nicht genommen werden kann, ist er auszubezahlen mit dem Ende der Beschäftigung. Eigentlich doch ganz einfach. Neuanstellung wozu? Und du würdest dann ja auch wieder Urlaubsanspruch aufbauen.

1x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Lamaa_
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

Danke für deine Antwort, Blaubär. Den Sinn der Neuanstellung kann ich mir auch nicht erklären, denke aber jedoch, dass es einfach um die nicht-steuerfreie Summe geht... Ist das nicht Betrug? Und falls ich das Angebot annehmen würde - bin ich dann wegen Beihilfe (wegen Mitwisser) mit strafbar?
Krummes Ding...

0x Hilfreiche Antwort

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