Erst Arbeitsvertrag entfristet und dann die Kündigung?

4. Juli 2007 Thema abonnieren
 Von 
biker111999
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)
Erst Arbeitsvertrag entfristet und dann die Kündigung?

Hallo Zusammen,
ich hoffe jemand kann mir bei meinem Problem weiterhelfen.
ich hatte bei meinem Arbeitgeber einen befristeten Arbeitsvertag (Beginn 01.04.2006, Ende 31.03.2007), dieser Vertrag wurde einmal verlängert bis 31.03.2008.
Ende Mai wurde dieser Vertrag dann entfristet und als unbefristeter Arbeitsvertrag übernommen.
Jetzt schickte mir mein Arbeitgeber die ordentliche Kündigung.
Frage: Kann ich gegen diese Kündigung gerichtlich vorgehen, da offensichtlich die Vertragsänderung nur aus diesem Grund vorgenommen wurde (der befristete Arbeitsvertrag war ja unkündbar), vielen Dank für die Unterstützung

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5 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
blaubär49
Status:
Schlichter
(7434 Beiträge, 2001x hilfreich)

.. den versuch ist es sicher wert, zumal wenn der zusammenhang 'offensichtlich' ist - arbeitsgerichte haben etwas dagegen, wenn kündigungsmäßig getrickst werden soll.

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#2
 Von 
Sunbee 1
Status:
Gelehrter
(10618 Beiträge, 2432x hilfreich)

@blaubär

wieso ist ein befristeter vertrag unkündbar?


sunbee

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#3
 Von 
Eidechse
Status:
Senior-Partner
(6996 Beiträge, 3917x hilfreich)

Die Frage sollte man dann wohl lieber an Biker richten. Er hat ja selbst gesagt, dass sein befristeter Arbeitsvertrag unkündbar gewesen wäre.

Allerdings würde ich vorschlagen noch mal genau in den befristeten Arbeitsvertrag zu gucken. Bei den meisten befristeten Arbeitsverträgen, die mir unter gekommen sind, war nämlich auch eine Regelung enthalten, dass der Vertrag kündbar ist. Es muss dann halt nur in dem Vertrag auch geregelt sein. Nur wenn sich keine Regelung in dem Vertrag befindet, ist die ordentliche Kündigung ausgeschlossen.

Gab es im befristeten Arbeitsvertrag tatsächlich doch eine Regelung zur Möglichkeit der ordentlichen Kündigung, dann wären in einem Kündigungsschutzprozess die Chancen genauso gut oder schlecht, wie wenn von Anfang an ein unbefristeter Vertrag bestanden hat. Gab es keine Regelung zur ordentlichen Kündigung oder war sie sogar ausdrücklich ausgeschlossen, dann hat man vielleicht ein zusätzliches Argument, warum die Kündigung unwirksam sein könnte.

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#4
 Von 
biker111999
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)

hallo sunbee1 und eidechse,
in dem befristeten Arbeitsvertrag gab es keine Regelung für eine ordentliche Kündigung, daher war er innerhalb der vereinbarten Laufzeit nicht kündbar.
Aus diesem Grund liegt die Vermutung nahe, dass die Entfristung nur vorgenommen wurde um eine ordentliche Kündigung aussprechen zu können.

grüsse biker

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
Sunbee 1
Status:
Gelehrter
(10618 Beiträge, 2432x hilfreich)

@eidechse @biker

danke f. d. info. ich wußte tatsächlich nicht, dass ein befristeter vertrag in so einem fall unkündbar ist. glaubte, dass es trotzdem möglich ist. persönl. betrieblich etc.
was wär denn, wenn d. betrieb in d. zeit insolvent wird (o.ä.)?

@biker

dann würd ich auf alle fälle auf @blaubärs rat zurückgreifen u. klagen. bitte dran denken, f. d. künd.schutzklage hat man nur 3 wochen.

sunbee

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