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Falsch gemustert worden bei der Bundeswehr?

14.1.2020 Thema abonnieren
 Von 
Anonyym
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)
Falsch gemustert worden bei der Bundeswehr?

Hallo,

Ich war vor ein paar Tagen bei dem Auswahlverfahren der Bundeswehr und ich wurde D5 gemustert, durfte also dann gleich wieder gehen.

Ich habe eine suchterkrankung und seit der Schwangerschaft mit meinem Sohn bin ich clean (also fast 3 Jahre). Die Ärztin hatte die Anlagen ausgedruckt vor Augen, auf dem Heimweg habe ich mal durch die Anlagen im Internet geguckt. Laut der Anlage A1-831/0-4000 auf Seite 125 müsste ich D3 gemustert werden. Die Ärztin hat mir 1 zu 1 das vorgelesen was ich bei VI (also D6) gelesen habe. Sie hat mich erst garnicht untersucht es lag nur daran. Und es ist doch falsch gemustert oder sehe ich das falsch? Weil bei V (D5) steht das mein drogenscreening positiv sein müsste, ist es aber nicht bei mir.
Sehe ich das jetzt falsch? Oder richtig?

Vielen Dank im voraus.

-- Editiert von Anonyym am 14.01.2020 11:01

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11 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
blaubär+
Status:
Gelehrter
(10219 Beiträge, 4445x hilfreich)

Und was hat das mit Arbeitsrecht zu tun?


:forum:

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#2
 Von 
-Laie-
Status:
Gelehrter
(11583 Beiträge, 4948x hilfreich)

Das sind Richtlinien. Der Arzt hat da durchaus einen gewissen Spielraum. Anscheinend war er der Meinung, dich 5 einstufen zu müssen.

Signatur: Folgende Nutzer werden von mir blockiert und ich kann deren Beiträge nicht lesen: Xipolis; Jule28
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#3
 Von 
Osmos
Status:
Lehrling
(1546 Beiträge, 547x hilfreich)

Wie bereits im Bundeswehr-Forum geschrieben wurde solltest Du Rücksprache mit dem KC halten, ohne Akteneinsicht wird man nicht klären können wie das D6 zustande kam. Es kann sein das die Ärztin die Richtlinien falsch ausgelegt hat, es kann aber auch sein dass sie im Gespräch Anhaltspunkte zu erkennen schien dass die akute Suchtphase eben noch nicht lange genug zurück liegt.

Im übrigen wird das Thema Sucht - sollte das Ergebnis der Musterung wirklich korrigiert werden - ein wesentlicher Bestandteil des Gespräches mit dem Psychologen werden und kann nach wie vor das Aus bedeuten.

Signatur:Meine persönliche Meinung
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#4
 Von 
spatenklopper
Status:
Schlichter
(7168 Beiträge, 3343x hilfreich)

Heißt es nicht T5 (von Tauglichkeit), oder hat sich in den letzten 25 Jahren was geändert?

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#5
 Von 
Anami
Status:
Unparteiischer
(9251 Beiträge, 1560x hilfreich)
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#6
 Von 
spatenklopper
Status:
Schlichter
(7168 Beiträge, 3343x hilfreich)

Ich hatte zusätzlich noch die Hessen in Verdacht.. :cheers:

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#7
 Von 
Flo Ryan
Status:
Senior-Partner
(6839 Beiträge, 4732x hilfreich)

T5 wäre ja noch "eine Stufe" zu gut, T6 wäre korrekt.

Zitat:
Schädlicher Gebrauch oder Abhängigkeit von Drogen (auch zurückliegend)

Signatur:Wo lagert die Post eigentlich die ganzen Briefe, die angeblich nie zugestellt worden sind?
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#8
 Von 
Anonyym
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Flo Ryan):
T5 wäre ja noch "eine Stufe" zu gut, T6 wäre korrekt.
Zitat:
Schädlicher Gebrauch oder Abhängigkeit von Drogen (auch zurückliegend)

Ich wurde D5 gemustert mit dem Grund aus D6, aber D6 steht mir garnicht zur Debatte da D6 Reservist wäre, was bei mir nicht funktionieren würde da ich erstbewerber bin.

-- Editiert von Anonyym am 14.01.2020 21:11

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#9
 Von 
Anonyym
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Osmos):
Wie bereits im Bundeswehr-Forum geschrieben wurde solltest Du Rücksprache mit dem KC halten, ohne Akteneinsicht wird man nicht klären können wie das D6 zustande kam. Es kann sein das die Ärztin die Richtlinien falsch ausgelegt hat, es kann aber auch sein dass sie im Gespräch Anhaltspunkte zu erkennen schien dass die akute Suchtphase eben noch nicht lange genug zurück liegt.

Im übrigen wird das Thema Sucht - sollte das Ergebnis der Musterung wirklich korrigiert werden - ein wesentlicher Bestandteil des Gespräches mit dem Psychologen werden und kann nach wie vor das Aus bedeuten.


Ja, dass ist mir bewusst. Aber als ich die Ärztin darauf ansprach das der Karriereberater zu mir meinte ich werde diesbezüglich nochmal zu einem Psychologen geschickt antwortete sie nicht, ich habe diese Frage 2 mal gestellt. Und nein ich möchte hier auf keinen Fall falsche Unterstellungen oder Anschuldigungen treffen!!, ich empfand dass eben nur so, da sie mir auf diese Frage nicht geantwortet hatte bzw diese ignorierte und auf andere Fragen antwortete.

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#10
 Von 
Osmos
Status:
Lehrling
(1546 Beiträge, 547x hilfreich)

Zitat (von Anonyym):
das der Karriereberater zu mir meinte ich werde diesbezüglich nochmal zu einem Psychologen geschickt

Der nichtmedizinische Teil des Einstellungsverfahrens beinhaltet immer ein Gespräch, bei dem auch ein Psychologe anwesend ist. Dort würde man sich (wie bei allen Bewerbern) recht intensiv mit Dir, Deinen Vorstellungen und Deinem Lebenslauf beschäftigen.

"Würde", weil erst mal der medizinische Teil zu klären wäre. Gibt es möglicherweise außer der Drogen-Vergangenheit weitere Punkte die die Tauglichkeit herabsetzen? Eventuell waren die Drogen gar nicht ausschlaggebend?

Signatur:Meine persönliche Meinung
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#11
 Von 
Anonyym
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Osmos):
Zitat (von Anonyym):
Gibt es möglicherweise außer der Drogen-Vergangenheit weitere Punkte die die Tauglichkeit herabsetzen? Eventuell waren die Drogen gar nicht ausschlaggebend?

Nein, nicht das die Ärztin etwas erwähnt hatte. Wiegesagt sie musterte mich D5 mit der Begründung aus D6. Zu einer Untersuchung kam es erst garnicht und über viele andere Krankheitssachen hat sie mich auch nicht wirklich ausgefragt, bei der suchterkrankung war es direkt vorbei.

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