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Falsche Kündigungsfrist - Kündigung unwirksam!?

11.11.2021 Thema abonnieren
 Von 
str516605-53
Status:
Beginner
(63 Beiträge, 1x hilfreich)
Falsche Kündigungsfrist - Kündigung unwirksam!?

Hallo zusammen,

mit Datum vom 03.11.2021 habe ich meine ordentliche Kündigung während der Probezeit erhalten. Ich bin seit 01.09.2021 dort angestellt und seit dem 05.10.2021 durchgehend krank geschrieben.

Der Wortlaut der Kündigung: "hiermit kündigen wir das zwischen Ihnen und der XXX bestehende Arbeitsverhältnis unter Einhaltung der ordentlichen Kündigungsfrist in der Probezeit zum 17.11.2021." Datum des Briefs 03.11.2021.

Der Brief kam per Einschreiben Einwurf - laut elektronischem Tracking der Post wurde es am 09.11.2021 zugestellt.
Tatsächlich war es bereits am Sa 06.11.2021 im Briefkasten - allerdings ist dieser Tracking Nachweis ja zu meinen Gunsten und vermutlich nicht anzuzweifeln.

Nach intensiver Recherche im Internet bin ich der Meinung, dass die Kündigung aufgrund der falschen Kündigungsfrist unwirksam ist. Deshalb werde ich Kündigungsschutzklage erheben.

Gründe:
- das mein AG keinen einzigen Tag für die Postzustellung berechnet hat ist m.E. grob fahrlässig bzw. fast schon als Vorsatz zu bewerten, da es allgemein bekannt ist das man etwas Zeit für die Zustellung einrechnen muss.
- die Kündigung ist von der langjährigen Personalchefin welche eine im Handelsregister eingetragene Prokura besitzt verfasst und unterzeichnet, deshalb kann hier ja fast nicht von einem "Fehler" gesprochen werden.
- wenn im Wortlaut gestanden hätte " wir kündigen xxxx xxxx zum schnellstmöglichen Zeitpunkt" hätte diese Formulierung den Fehler "zum 17.11.2021" evtl. wieder korrigiert. Dies wurde aber nicht gemacht.

Die Frage ist allerdings was mir ein Erfolg vor Gericht bringen würde, da ich ja weiterhin krank geschrieben sein werde und die Lohnfortzahlung des AG je demnächst endet.

Klar ich wäre evtl. auf dem Papier länger bei diesem AG beschäftigt, bis dann eine korrekte Kündigung kommt.

Danke im Voraus.

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2 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Anami
Status:
Heiliger
(21729 Beiträge, 4386x hilfreich)

Warum eröffnest du einen Parallelbeitrag?

Deine Gründe halte ich für falsch.
- Die Kündigung hatte mehr als genug Postlaufzeiten. Vom 3. bis 9.11.
- Fehler/Datumsirrtümer von ProkuristInnen können behoben werden.
- hätte-hätte gilt nicht. Es gilt § 622 (3) BGB.

Nichts würde dir das bringen. Eine solche Klage würde nicht vor dem 23.11. (dem vermutlich letzten Beschäftigungstag) verhandelt werden, sondern sehr viel später.

Signatur:

ist nur meine Meinung.

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#2
 Von 
blaubär+
Status:
Philosoph
(13895 Beiträge, 5458x hilfreich)

Was soll denn jetzt der Unsinn, denselben Sachverhalt nochmals durchzukauen?

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