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Formulierung Arbeitsvertrag? Steuerkarte? Sozialversicherungsbeiträge?

 Von 
sika0304
Status:
Schlichter
(7945 Beiträge, 2749x hilfreich)
Formulierung Arbeitsvertrag? Steuerkarte? Sozialversicherungsbeiträge?

Ein kleiner Verein e.V. möchte für die Geschäftsstelle und die Buchhaltung eine Mitarbeiterin auf Honorarbasis (max. 400,- € ;) einstellen.
Kamm mir jemand sagen, wo ich links finde oder hat sogar eine Antwort
1) braucht die Mitarbeiterin (arbeitet auch noch woanders) für diese Tätigkeit eine Steuerkarte?
2) An wen zahlt der Arbeitgeber die Sozialversicherungsbeiträge (pauschal?).
3) Werden auch Steuern abgeführt?
4) Ist das ein Problem, wenn jeden Monat eine andere Stundenzahl anfällt (bleibt immer unter 400 € ;) bezüglich 2) + 3).
5) Wie wird der Urlaub gewährt und vergütet (wg. 4).

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Nicht genau ihre Frage? Wir haben weitere Antworten zum Thema
400 Arbeitgeber Honorarbasis Mitarbeiter


5 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
bapiflitz
Status:
Frischling
(25 Beiträge, 0x hilfreich)

2) gehen an die Knappschaft
4) kann man im AV individuell regeln
5) bezahlter Urlaub und Lohnfortzahlung im KRankheitsfall sind gesetzlich im Arbeitsgesetz für ALLE AN festgelegt

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#2
 Von 
altona01
Status:
Weiser
(17728 Beiträge, 7863x hilfreich)

Leider gibt es weder Lohnfortzahlung noch Urlaub für jemanden, der auf Honorarbasis arbeitet.

Die unterschiedliche Stundenzahl spielt keine Rolle, da es sich hierbei nicht um einen 400-Euro-Job handelt.

ZUm Thema Honorarbasis= freier Mitarbeiter

"Freie Mitarbeit bedeutet, daß der Mitarbeiter kein Arbeitnehmer des Betriebs ist. Für den Arbeitgeber bedeutet das in erster Linie, daß eine Reihe von sozialpolitischen Verpflichtungen nicht zutreffen:
der Arbeitgeber muß keine Beiträge zur Sozialversicherung zahlen, unabhängig von der Arbeitszeit und der Höhe des Gehalts.
arbeitsrechtliche Schutzvorschriften wie z.B. das Kündigungsschutzgesetz, der Mutterschutz, die Entgeltfortzahlung bei Krankheit oder der Urlaubsanspruch gelten nicht: bezahlt wird nur die tatsächlich geleistete Arbeit, der Auftrag kann meist kurzfristig gekündigt werden.
Für den Arbeitgeber entfallen damit sämtliche Personalnebenkosten, für den Mitarbeiter gibt es keine soziale Absicherung."


-- Editiert von hamburgerin01 am 05.03.2005 01:52:32

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#3
 Von 
sika0304
Status:
Schlichter
(7945 Beiträge, 2749x hilfreich)

Hallo Hamburgerin01,
also der Verein/ich nennen das Honorarvertrag. Gemeint ist, das im Rahmen bis € 400,- gearbeitet werden soll. Es gibt einen festgelegten Stundenlohn. Je nach Arbeitsanfall wird gearbeitet und Stunden gutgeschrieben (falls über € 400,-).
Der Vorstand ist sehr freundlich aber unerfahren. Man will die Frau nicht behumpsen und ordentlich bezahlen und absichern. Wie sieht es dann aus?

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#4
 Von 
altona01
Status:
Weiser
(17728 Beiträge, 7863x hilfreich)

Dann sieht es doch viel besser aus!

Mein Tip:
www.internetratgeber-recht.de

die haben sehr informative Seiten zum 400,- Euro-Job.
Da finden Sie die Antworten.

-- Editiert von hamburgerin01 am 06.03.2005 02:57:16

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#5
 Von 
alida
Status:
Student
(2663 Beiträge, 610x hilfreich)

http://www.400-euro.de/400/index.html

http://www.minijob-zentrale.de/

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