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Frage zum Arbeitsvertrag - In Bewerbung über Bewährung aufklären?

13.10.2007 Thema abonnieren
 Von 
Ernst K.
Status:
Frischling
(37 Beiträge, 2x hilfreich)
Frage zum Arbeitsvertrag - In Bewerbung über Bewährung aufklären?

Hallo,

ich habe mal eine Frage bzgl. Vorbestrafung und Bewerbung. Und zwar geht es um meine Bewährung, diese läuft erst gegen Ende nächsten Jahres aus, wenn ich mich nun in einer Firma neu bewerbe, muss ich dort dann mitteilen das ich vorbestraft mit Bewährung bin? Mich würde niemand einstellen wenn ich das sage aber andererseits habe ich gelesen das man mich im nachhinein deswegen kündigen könnte, also wenn ichs nicht erwähne? Stimmt das? Die andere Frage bezieht sich auf den Lebenslauf zur Bewerbung. Wenn man im Lebenslauf schummelt und zB eine Lücke in der man Arbeitslos war einfach mal etwas verschönert und dort einen erfundenen Arbeitsplatz einträgt, ist das gleich Urkundenfälschung oder legal? Ist das ein Kündigungsgrund wenn der Arbeitgeber im Nachhinein herausfindet das es geschummelt war? Vielen Dank für Beantwortung meiner Fragen :)

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"MfG
Ernst"

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3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
venotis
Status:
Unparteiischer
(9555 Beiträge, 2203x hilfreich)

Hallo, kommt drauf an als was du dich bewirbst und für was die Bewährung bzw. die Strafe ist.

'Lückenkosmetik' in nem Lebenslauf: a) lohnt es sich nicht (der Teufel ist ein Eichhörnchen) und b) ist schlicht das Vertrauen weg <- keine Basis für ne weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit. Der Lebsnlauf ist - soweit ich mich erinnere - keine Urkunde im strafrechtlichen Sinn [keine Gewähr! - Strafrecht ist nicht mein Ding]

MfG

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#2
 Von 
guest-12319.11.2008 09:24:21
Status:
Lehrling
(1536 Beiträge, 181x hilfreich)

@Ernst K


Nachdem ich deinen Beitrag gelesen und im Anschluß deinen @Namen, musste ich schon etwas Schmunzeln!

Willst du im Ernst deine *Karriere* weiter verfolgen? Kenne nicht den Grund deiner Bewährung, aber mal muß Schluß sein.

Empfehlenswert wäre, eine inhaltlich gute und korrekte Bewerbung abzugeben, mit dem Hinweis auf deine Taten und Lücken. Mach einen resozialisierten Eindruck und verschweige nix. Probiere es einfach mal aus. ;)

Wenn deine Lügen später rauskommen, haste noch nen Punkt in der Minuskiste deiner Biografie!








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"Wie war das mit dem Pferd vor der Apotheke?
"

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#3
 Von 
blaubär49
Status:
Schlichter
(7434 Beiträge, 1885x hilfreich)

.. dass man seinen lebenslauf etwas 'sonnt', ist eine sache - eine ganz andere sind freie erfindungen in der biografie. und es muss auch nicht auf urkundenfälschung (=straftatbestand) hinauslaufen - arglistige täuschung reicht vollkommen aus, um später noch gekündigt zu werden.
letzten endes wird die frage die sein, wie und ob deine bewährungsstrafe in blick auf den angestrebten beruf gewertet wird. da gibt es sensible bereiche und unternehmen, aber auch weniger sensible.

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