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Freundin seit einem Jahr krankgeschrieben, jetzt wieder schwanger... Hilfe?

11.12.2020 Thema abonnieren
 Von 
Swirklich
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)
Freundin seit einem Jahr krankgeschrieben, jetzt wieder schwanger... Hilfe?

Hi, meine Freundin kämpft seit einem Jahr mit ihrem Rücken und geht seit kurzem zur Schmerztherapie. Seit Oktober 2019 ist sie krankgeschrieben. Ihr jetziger Krankenschein läuft bist zum 18. Dezember. Ihr Arbeitgeber (eine Kita), bei dem sie fest angestellt ist, gibt schwangeren eigentlich ausnahmslos ein Arbeitsverbot. Meine Freundin wollte endlich nochmal Teilzeit anfangen zu arbeiten und es zumindest versuchen, aber auch das wird wohl nichts...
Unseren Sorgen sind jetzt hauptsächlich finanzieller Natur: das 2. Kind ist auf dem Weg und wir fragen uns, von wem wir (wenn überhaupt) während der Schwangerschaft Geld erhalten werden. Vom Arbeitgeber nicht, soweit ich das verstanden habe... sie ist ja bereits seit einem Jahr krankgeschrieben. Arbeiten wird man sie auch nicht lassen, aber es versuchen und ansprechen wollen wir trotzdem (wir haben unseren Termin bei der Frauenärztin erst Anfang nächster Woche und müssen eh noch bis dahin warten).

Wer kann uns ein paar Tipps geben und wie das wohl ablaufen wird bzw. sollte?

Ich danke euch, habt ein schönes Wochenende!

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5 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Anami
Status:
Unsterblich
(23329 Beiträge, 4588x hilfreich)

Zitat (von Swirklich):
Ihr Arbeitgeber (eine Kita), bei dem sie fest angestellt ist, gibt schwangeren eigentlich ausnahmslos ein Arbeitsverbot.
Ein Beschäftigungsverbot bedeutet: trotzdem weiterhin AN .
Krankengeld wird von der KK weiterhin gezahlt. Auch für Schwangere Kranke.

Zitat (von Swirklich):
wir haben unseren Termin bei der Frauenärztin erst Anfang nächster Woche und müssen eh noch bis dahin warten).
Warum warten? Wenn es für Schwangere das Beschäftigungsverbot gibt, dann ist das so. Da braucht man nicht warten. Der weiterhin laufende *Krankenschein* erlaubt auch nicht, dass sie arbeitet.
Was wollt ihr ansprechen und bei wem?

Wo soll das Problem finanzieller Natur sein?

Signatur:

ist nur meine Meinung.

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Swirklich
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Zitat (von Swirklich):
Ihr Arbeitgeber (eine Kita), bei dem sie fest angestellt ist, gibt schwangeren eigentlich ausnahmslos ein Arbeitsverbot.
Ein Beschäftigungsverbot bedeutet: trotzdem weiterhin AN .
Krankengeld wird von der KK weiterhin gezahlt. Auch für Schwangere Kranke.


Zitat (von Swirklich):
wir haben unseren Termin bei der Frauenärztin erst Anfang nächster Woche und müssen eh noch bis dahin warten).
Warum warten? Wenn es für Schwangere das Beschäftigungsverbot gibt, dann ist das so. Da braucht man nicht warten. Der weiterhin laufende *Krankenschein* erlaubt auch nicht, dass sie arbeitet.
Was wollt ihr ansprechen und bei wem?

Wo soll das Problem finanzieller Natur sein?


Ihr Krankenschein endet ja in einer Woche und wir wollen, ganz salopp gesagt, finanziell das beste aus der Situation machen (selbstredend im Rahmen des Gesetzes). Wir blicken einfach nicht wirklich durch, was von wem getragen werden soll. Der Arbeitgeber muss ja in diesem Falle nicht zahlen, weil sie schon so lang krankgeschrieben ist. Verstehe ich also richtig, dass sie in diesem Falle in der Schwangerschaft nur noch die 13 EUR von der Krankenkasse bekommt?

Sorry, wenn die Antworten auf meine Fragen offensichtlich sind...

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Anami
Status:
Unsterblich
(23329 Beiträge, 4588x hilfreich)

Bitte nicht den kompletten Beitrag zitieren.
ANTWORTEN genügt.
Danke.
-----------------------------------------
Sie wird doch mit dem Facharzt besprechen, ob sie ab 19. wieder arbeitsfähig geschrieben werden kann.
Das hat zunächst nichts mit der Schwangerschaft zu tun.
Ich bin kein Arzt, aber wenn die Patientin 1 Jahr wegen *Rücken* arbeitsunfähig ist und erst seit kurzem eine Therapie macht--- wieso sollte sie so plötzlich wieder arbeitsfähig sein?

Heute ist Freitag, Anfang nächster Woche ist Termin bei der Frauenärztin--- auf was muss gewartet werden?
Geht es um die Feststellung der Schwangerschaft?

Für den Fall, dass deine Freundin sich arbeitsfähig schreiben lässt und dem AG wieder ihre Arbeitskraft anbietet, sähe es finanziell nicht gut aus.

Das wären dann eher Fragen für das Unterforum Sozialrecht...





Signatur:

ist nur meine Meinung.

1x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
Swirklich
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)

Sorry, mach ich mal ohne komplettes Zitat :)

Ich gehe auch mal davon aus, dass sie weiterhin krankgeschrieben wird, unser Hausarzt ist von Anfang an dabei und weiss, wie es ihr geht. Kann man ersehen, was uns finanziell an Hilfe erwartet? 13 EUR pro Tag?

Kann auch mal in dem anderen Sub-Forum posten, danke f. den Tipp!!

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
Anami
Status:
Unsterblich
(23329 Beiträge, 4588x hilfreich)

Bei weiterer AU zahlt die KK auch weiterhin Krankengeld.
Wenn es 13,- pro Tag sind, dann ändert sich auch nichts durch Schwangerschaft.
Das ist nun seit etwa Januar so. Seitdem der AG nach 6 Wochen LFZ nicht mehr zahlt.

Warum sieht deine Freundin jetzt finanzielle Probleme?


-- Editiert von Anami am 11.12.2020 17:28

Signatur:

ist nur meine Meinung.

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