Fristlose Kündigung - Anwalt nehmen?

8. Mai 2009 Thema abonnieren
 Von 
mason
Status:
Frischling
(24 Beiträge, 0x hilfreich)
Fristlose Kündigung - Anwalt nehmen?

Hallo Leute,

heute ist mein Kollege fristlos gekündigt worden, kurz zur geschichte, mein kollege (ist übrigens LKW fahrer) hat alle 14 tage Samstags freiwillig den Fuhrpark gewaschen, mit der Chefin hat er vereinbart das er kein Geld dafür möchte ihm währe es lieber wenn er dann als entlohnung mit seiner Tankkarte einmal Volltanken dürfe, das einverständnis der Chefin hatte er und das wussten alle LKW fahrer und auch ich (Lagerist).
Heute wurde er ins Büro zitiert und da wurde ihm vorgeworfen das daß so nicht gehe und plötzlich wußte weder Chef noch Chefin von der abmachung die sie immer getroffen haben.
In lezter zeit wurden in der Firma mehere Leute auf sehr unschöne und Respeklose weise Entlassen.
Das Geschäft läuft wohl nicht mehr so gut und die Führungsetage hatte sich schon beschwert das man die Leute die mit Kündigungsfrist entlassen wurden weiter bezahlen müße.

Also ich kenne meinen Kollegen sehr gut und er hat selbst die kleinlichsten sachen von der Chefin absegnen lassen.
Ich denke auch das sie einfach eine ordentliche Kündigung umgehen wollen aus oben genanten Gründen.

Was meint Ihr, sollte sich mein Kollege einen Anwalt nehmen?

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6 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
guest-12327.06.2010 20:05:23
Status:
Senior-Partner
(6301 Beiträge, 2469x hilfreich)

Ja klar wenn er die Aussage "kostenloses Tanken" beweisen kann. Könnte aber auch sein das das der Chef und der Kollege wegen der Schwarzarbeit eine auf den Deckel bekommen.

K.

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"Da kostenloses Rechtsberatung verboten ist, muss mein Rat mit dummen unproduktiven Sprüchen erkauft "

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#2
 Von 
Slavonia
Status:
Praktikant
(805 Beiträge, 195x hilfreich)

Guten Tag!
Zuerst einmal muß er gegen die Kündigung vorgehen, dass heißt er muß beim Arbeitsgericht eine Kündigungsschutzklage einreichen(.Innerhalb von 3 Wochen, am besten sofort! ) Was steht denn als Begründung,Diebstahl?
In diesem Fall würde ich mir auf jeden Fall einen Anwalt nehmen und Anzeige gegen den AG erstatten, wegen falscher Verdächtigung und Verleumdung.
Ich hoffe er findet jemanden, der seine Aussage bestätigt mit dem Tanken oder er kann Nachweise erbringen, dass es mit dem Tanken schon öfters so gemacht wurde.Meistens ist es schwer einen Kollegen zu finden der die Wahrheit sagt, weil alle Angst vor einer Kündigung haben, wenn Sie gegen den AG aussagen.Auch bei uns war es üblich, für Sonntagsarbeit seinen privaten PKW voll zu tanken.
Sollte es bei einer fristlosen Kündigung wegen Diebstahl bleiben, hat dies erhebliche Folgen für den AN, wie Sperrfrist bei der Arbeitsagentur und schlechtes Zeugnis.Also vor einer Anzeige nicht zurückschrecken und mit ALLEN Mitteln dagegen wehren.
Sofort handeln, Anzeigen kann man in vielen Bundesländern schon per Mail erstatten!! Anzeige -Kündigungsschutzklage.Das Arbeitsverhältnis ist jetzt sowieso zerrüttet, da ist nichts mehr zu kitten.Wenn alles gut läuft, nimmt der AG den Vorwurf zurück und kündigt betriebsbedingt im Einvernehmen mit einer Abfindung.Im Übrigen wäre das Tanken auf Betriebskosten des privaten PKW ein Steuervergehen des AG.

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#3
 Von 
venotis
Status:
Unparteiischer
(9555 Beiträge, 2330x hilfreich)

Hallo, m.E. sieht das ziemlich schlecht aus. Zeugen dafür, dass er die Fahrzeuge gewaschen hat wirds ja vermutlich geben, aber nicht dafür, dass er den Segen der Chefin hatte mit der Tankkarte zu tanken.

Wie lange wurde das denn praktiziert?

MfG

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#4
 Von 
brainpower
Status:
Schüler
(213 Beiträge, 41x hilfreich)

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Was meint Ihr, sollte sich mein Kollege einen Anwalt nehmen?
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Besser für den Kollegen wäre es, wenn Sie sich als Zeuge zur Verfügung stellen würden. Dann wäre ein Anwalt gar nicht nötig. Ohne Zeugen wird es für den Kollegen allerdings schwer werden, diese Vereinbarung zu beweisen.

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#5
 Von 
guest-12327.06.2010 20:05:23
Status:
Senior-Partner
(6301 Beiträge, 2469x hilfreich)

Der Zeuge muss aussagen das er selber gehört hat das der Chef diese Regelung vorgeschlagen hat und auch nie wiederrufen. Vor allen der zweite Punkt wird kaum gehen. Kann ja sein das der Chef erst einen Tag vorher dies ausdrücklich untersagt hat......

K.

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"Da kostenloses Rechtsberatung verboten ist, muss mein Rat mit dummen unproduktiven Sprüchen erkauft "

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
Slavonia
Status:
Praktikant
(805 Beiträge, 195x hilfreich)

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In lezter zeit wurden in der Firma mehere Leute auf sehr unschöne und Respeklose weise Entlassen.
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Hier sind doch die Zeugen! Wenn alle davon wussten, wird ja einer von den Kollegen bereit sein, dass zu bestätigen.Die haben eh nichts mehr zu verlieren.
Wie soll denn der Beweis für das unberechtige Tanken aussehen?
Wenn wie bei uns, die Autonummer beim tanken mit aufgeschrieben wird, wäre ja auch der Nachweis zu erbringen, dass es auch schön öfters so gemacht wurde.Und so lange der AG das nicht widerruft, kann man davon ausgehen, dass diese Regellung auch weiter Bestand hat.

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