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Fristlose Kündigung droht, brauche hilfe

27. September 2021 Thema abonnieren
 Von 
go591595-56
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)
Fristlose Kündigung droht, brauche hilfe

Hallo, ich bin 59 jahre alt und nun seit 12 Jahre in einem Callcenter beschäftigt,
meine Mutter ist schwer krank und wird nicht mehr lange leben,
wegen ihrer Krankheit ist sie auch nicht geimpft .
Sie wird von mir außerhalb meiner Arbeitszeit gepflegt.
Sie wohnt ca.10 Meter entfernt und hat einen Notrufknopf zu mir nach hause.
Seit ca. 3 jahre bin ich schon im Homeoffice mit 1 Präsenstag/Woche.
Bei meinem letzten Präsenztag wurde mir mittgeteilt
das am Tag zuvor 2 Mittarbeiter corona positiv getestet wurden.
Seit dem verweigere ich den Präsenztag.
Nun droht man mir mit einer schriftlichen Aufforderung zum Erscheinen,
bei nicht erscheinen fristlose Kündigung.
Was kann ich tun, ich habe angst meine Mutter zu infizieren,
wenn ich mir corona im Großraumbüro ohne Lüfungsanlage einfange ??
Gruß

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39 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(105663 Beiträge, 37802x hilfreich)

Zitat (von go591595-56):
Seit dem verweigere ich den Präsenztag.

Bei Arbeitsverweigerung ist die (fristlose) Kündigung das übliche Vorgehen.

Zu dem Thema gibt es bar noch keine wirklich gefestigte Rechtsprechung - eskann gut sein, das der AG hier eine Interessensabwägung hätte vornehmen müssen.
Kommt halt ganz darauf an, warum es den Präsenztag gibt und wie genau die Alternativlosigkeit vom AG begründet wird.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#2
 Von 
blaubär+
Status:
Wissender
(14979 Beiträge, 5774x hilfreich)

Wie und mit welchen Mitteln eine Ansteckung zu vermeiden ist, solltest du wissen - konsequente Hygiene, Abstand so weit als möglich, Masken .. minimieren das Risiko doch sehr. Weitergehende Befürchtungen solltest du kritisch hinterfragen.
Jedenfalls gibt deine Sorge nicht wirklich das Recht, Anweisungen des AG nicht nachzukommen - insofern begibst du dich mit deiner Weigerung in der Tat auf einen Schleuderstuhl.

2x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
go591595-56
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Danke für eure Antworten!!
Ich dachte mir soetwas schon, :sad:
Telefonieren mit Maske ist nicht wirklich machbar.
Und sollte ich meine Mutter infizieren würde ich mir mein leben lang vorwürfe machen.
Ob ich nun Zuhause telefoniere oder im Großraumbüro macht doch letztlich keinen wirklichen Unterschied.
Besprechungen u ä werden über internet abgehalten.
Aber ok , die Rechtslage ist da wohl recht eindeutig.
noch mals vielen Dank

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
Ally McBeal
Status:
Schüler
(365 Beiträge, 94x hilfreich)

Zitat (von go591595-56):
Telefonieren mit Maske ist nicht wirklich machbar.


hi,

ich kann dir versichern, dass Mannn/Frau/Diverse auch mit einer FFP2-Maske telefonieren kann. Da braucht man nur mal eine halbe Stunde mit den Öffi's unterwegs zu sein, um diesen Nachweis erbringen zu können.

LG

Ally

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
guest-12325.11.2022 10:42:04
Status:
Praktikant
(698 Beiträge, 108x hilfreich)

Wozu ist denn der Präsenztag da? Wurde die Bedenken des AN dem AG mitgeteilt?

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(35661 Beiträge, 13388x hilfreich)

Fakt ist doch, dass dieser Präsenztag vertraglich vereinbart ist. Und es keinen Grund gibt, den jetzt ausfallen zu lassen. Die kranke Mutter, das kranke Kind, wo fängt es an, wo hört es auf? Zumal man sich ja auch beim Einkaufen, beim Arzt, was weiß ich anstecken kann. Oder willst Du das auch einstellen?

wirdwerden

0x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
palino
Status:
Praktikant
(722 Beiträge, 121x hilfreich)

Die positiv getesteten werden wohl nicht zum nächsten Präzenstag erscheinen. Defacto können einen halt überall Corona kranke über den Weg laufen, die Chancen sind gut dass es sogar passiert ist.

Ein rechtlicher Anspruch deshalb den Präzenstag zu verweigern ergibt sich meiner Meinung nach hier nicht. Ob ein solcher Tag nun Sinn macht oder nicht steht auf einem anderen Blatt, ist aber erstmal nicht wichtig. Ich würde allerdings nicht darauf vertrauen, dass ein Arbeitsgericht hier deinen Ausführungen folgt.

0x Hilfreiche Antwort

#8
 Von 
go591595-56
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo, sinn des Präsenstages:
Betriebsklima kollegiales miteinander pflegen .
Gespräche von Kollegen mithören um die eigenen eventuell zu verbessern.
Tipps und Anregungen zu bekommen.
Das weglassen der Präsenstage wäre ja zeitlich begrenzt.
Meine Mutter wird aller Voraussicht nach das neue Jahr nicht mehr erleben, bis dahin, und bisher habe ich meine Kontakte nach außen auf ein Minimum reduziert, Habe einen Mann der da nahezu alles erledigen kann.
Meine bedenken habe ich natürlich mitgeteilt !
Das Tragen der FFP2 Maske mag wohl beim Tel. möglich sein, schützt allerdings nur die anderen, da in dieser Firma niemand sonst welche trägt bringt es mir nicht viel, wenn ich eine trage.

gruß


0x Hilfreiche Antwort

#9
 Von 
blaubär+
Status:
Wissender
(14979 Beiträge, 5774x hilfreich)

Es wird hoffentlich nicht die Regel sein, aber doch ziemlich häufig, dass AN andere Vorstellungen von irgendwelchen Maßnahmen haben als ihr AG - sei es Sinn oder Unsinn eines Präsenztages, sei es der vorgeschriebene Weg für Krankmeldungen oder sonst was. Und die Argumente mögen gut sein, wie sie wollen - es nützt alles nix, wenn der AG es anders will.
AN haben also besser im Blick, wer da Herr ist und wer Knecht / Magd.

Ein Anderes ist der Stress, wenn sich abzeichnet, dass man Mutter oder Vater verliert. Das kann einen ganz schön umtreiben, Tag für Tag zu sehen, dass die Zukunft sehr begrenzt zu sein scheint. Dazu noch die Last, wenn Tochter oder Sohn in die Pflege eingebunden sind ....
Die Sorge, die Mutter jetzt nicht noch zusätzlich zu infizieren, ist im Grundsatz verständlich, will aber doch durch die Ratio eingefangen sein. Und da scheinen deine Bedenken doch sehr auf diesen Präsenztag fixiert zu sein. Andere haben schon angemerkt, dass es überall zur Ansteckung kommen könnte. Gegenzusteuern ist im Grund aktuell nur durch akribisches Einhalten der Hygienevorschriften. Die Sorgen so hoch zu puschen, dass du selbst darüber Angststörungen entwickelst, kann und wird dir nicht guttun, denke ich. Möglicherweise brauchst du jetzt schon psychische Entlastung.

0x Hilfreiche Antwort

#10
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(25840 Beiträge, 4864x hilfreich)

Zitat (von go591595-56):
Das Tragen der FFP2 Maske mag wohl beim Tel. möglich sein,
Du sollst doch nur an diesem Präsenztag dort erscheinen, da brauchst du nicht telefonieren.
Für diesen 1 Tag bzw. diese kurze Zeit des Austausches wirst du wohl die Maske ertragen können. Alle anderen AN setzen sich dem gleichen Risiko aus.
Zitat (von go591595-56):
da in dieser Firma niemand sonst welche trägt
Wann warst du denn das letzte Mal dort? Evtl. verlangt der AG inzwischen zumindest die regelmäßigen Tests, wie ganz viele andere AG auch?

Warum willst du dem zu erwartenden Stress mit dem AG nicht mit einem kleinen Schritt aus dem Wege gehen?
Zitat (von go591595-56):
Habe einen Mann der da nahezu alles erledigen kann.
Der könnte sich nicht bei diesen Erledigungen auch (überall) infizieren? Das Virus unbemerkt an dich weitergeben und du dann unbemerkt an deine Mutter?
Könnte es sein, dass du einer evtl. Infektion deiner Mutter entschieden zu viel Gewicht gibst?

Die Notlösung könnte eine AU für dich sein. Aber ob dein Arzt dich dabei unterstützt?

Signatur:

ist nur meine Meinung.

0x Hilfreiche Antwort

#11
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(44084 Beiträge, 15718x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Du sollst doch nur an diesem Präsenztag dort erscheinen, da brauchst du nicht telefonieren.


:crazy:

0x Hilfreiche Antwort

#12
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(105663 Beiträge, 37802x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Du sollst doch nur an diesem Präsenztag dort erscheinen, da brauchst du nicht telefonieren.

Was veranlasst Dich eigentlich regelmäßig so einen ************* zu schreiben?


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#13
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(25840 Beiträge, 4864x hilfreich)

Wieso :crazy:
Wieso regelmäßig? Wird denn regelmäßig nach Präsenzpflicht und drohender Kündigung gefragt?

Zitat (von go591595-56):
Seit ca. 3 jahre bin ich schon im Homeoffice mit 1 Präsenstag/Woche.
Bisher ist sie immer erschienen.
Zitat (von go591595-56):
Seit dem verweigere ich den Präsenztag. Nun droht man mir mit einer schriftlichen Aufforderung zum Erscheinen,


Ich lese, dass sie 1x in der Woche Präsenztag hat. Ansonsten arbeitet sie NUR im Homeoffice.
Nun hat sie ihr Erscheinen verweigert, nachdem ihr beim letzten Präsenztag (also vor einer Woche) gesagt wurde, dass 2 Kollegen positiv getestet wurden.
Der Präsenztag beim AG sieht so aus:
Zitat (von go591595-56):
Hallo, sinn des Präsenstages:
Betriebsklima kollegiales miteinander pflegen . Gespräche von Kollegen mithören um die eigenen eventuell zu verbessern.
Tipps und Anregungen zu bekommen.


Hab ich was überlesen? Während der Präsenz-Zusammenkunft zur Betriebsklima-Bewahrung usw. muss sie vermutlich nicht telefonieren. Da wird miteinander geredet, da hört man zu, was andere ihren Kunden andrehen, wie man es selbst besser machen sollte. Das dürfte ihr mit Maske zuzumuten sein.

:???:


Signatur:

ist nur meine Meinung.

0x Hilfreiche Antwort

#14
 Von 
Garfield73
Status:
Lehrling
(1785 Beiträge, 608x hilfreich)

Ach Anami :augenroll:

Zitat (von Anami):
da brauchst du nicht telefonieren.

Zitat (von go591595-56):
in einem Callcenter beschäftigt


Hervorhebung durch mich für Dich.

Signatur:

Nachdenken ist wie googeln .... nur krasser!

1x Hilfreiche Antwort

#15
 Von 
Sunrabbit
Status:
Praktikant
(607 Beiträge, 106x hilfreich)

Zitat (von go591595-56):
Das Tragen der FFP2 Maske mag wohl beim Tel. möglich sein, schützt allerdings nur die anderen, da in dieser Firma niemand sonst welche trägt bringt es mir nicht viel, wenn ich eine trage.


Das Tragen der Maske schützt dich sehr wohl, auch wenn die anderen keine tragen.

Alternativ kannst du über eine FFP3 Maske mit Ventil nachdenken. Wenn das Tragen einer Maske an deinem Arbeitsplatz nicht erforderlich ist, kann dir auch keiner das Tragen einer Maske mit Ventil verübeln - und das Atmen ist für dich einfach und durch die bessere Filterleistung einer FFP3-Maske ist das Risiko dich selbst anzustecken deutlich kleiner.

0x Hilfreiche Antwort

#16
 Von 
Daskalos
Status:
Praktikant
(700 Beiträge, 139x hilfreich)

Zitat (von Garfield73):
Ach Anami
Zitat (von Anami):
da brauchst du nicht telefonieren.

Zitat (von go591595-56):
in einem Callcenter beschäftigt

Hervorhebung durch mich für Dich.


Das meinst du ja wohl nicht wirklich so!?
Klar telefoniert man in einem Callcenter.
Aber auch in einem Callcenter gibts Tage bzw Zeiten, in denen man sich zusammensetzt und verschiedenes bespricht bzw lernt.
Ich kenne übrigens kein Geschäft, in dem nicht solche Tage / Schulungen statt finden. Meine "Tage" sind übrigens 600km von meiner Arbeitsstelle entfernt.

0x Hilfreiche Antwort

#17
 Von 
Garfield73
Status:
Lehrling
(1785 Beiträge, 608x hilfreich)

Zitat (von Daskalos):
Das meinst du ja wohl nicht wirklich so!?


Doch.
Die Hauptarbeit in einem Callcenter ist überraschenderweise telefonieren!

Glaubst Du ernsthaft, dass an dem täglichen Präsenztag je Woche nur Kaffee getrunken wird???
Und die Aussage von Anami war, dass der TE an diesen Tagen gar nicht zu telefonieren braucht.
Und das ist nunmal einfach Humbug!

Signatur:

Nachdenken ist wie googeln .... nur krasser!

0x Hilfreiche Antwort

#18
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(25840 Beiträge, 4864x hilfreich)

Zitat (von Garfield73):
Hervorhebung durch mich für Dich.
Ach Garfiel73, meinst du, ich hätte nicht gerafft, wo die TE beschäftigt ist? :augenroll:
Zitat (von go591595-56):
Seit ca. 3 jahre bin ich schon im Homeoffice mit 1 Präsenstag/Woche.
Zitat (von go591595-56):
Bei meinem letzten Präsenztag wurde mir mittgeteilt das am Tag zuvor 2 Mittarbeiter corona positiv getestet wurden.
Seit dem verweigere ich den Präsenztag.
Zitat (von go591595-56):
Betriebsklima kollegiales miteinander pflegen .
Gespräche von Kollegen mithören um die eigenen eventuell zu verbessern.
Tipps und Anregungen zu bekommen.
Das weglassen der Präsenstage wäre ja zeitlich begrenzt.



Im Homeoffice---telefoniert die TE regelmäßig. Vermutlich ohne Maske.
1x pro Woche Präsenzpflicht im Callcenter. Durchaus mit Maske.
Dort gibts Austausch unter Kollegen. Wie von der TE beschrieben.
Das hat die TE nun erstmalig verweigert. Aus Angst vor Infizierung. Wegen ihrer Mutter.

Zitat (von Garfield73):
Und das ist nunmal einfach Humbug!
Ach, Ich weiß nicht, wie es in deinem Callcenter beim Präsenztag zugeht. Die TE hat geschrieben, was da läuft. Bisher war sie auch dort. Ob sie [b]dort zur Präsenz[/b] tatsächlich mal telefonieren müsste (zu Kontrollzwecken), ist nicht zu lesen.
Ist aber hier nun ziemlich egal. Die TE hat erkannt, dass sie gut beraten ist, zum P-Tag zu erscheinen. Mit Maske.

Wie kann man sich an einer Formulierung, die evtl. missverständlich ist, nur so hochziehen? Verstehe ich nicht.
Manche kriegen sogar Beulen an der Stirn...



Signatur:

ist nur meine Meinung.

0x Hilfreiche Antwort

#19
 Von 
Garfield73
Status:
Lehrling
(1785 Beiträge, 608x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Wie kann man sich an einer Formulierung, die evtl. missverständlich ist, nur so hochziehen?


Wenn es die erste Formulierung von Dir wäre, die "missverständlich" ist, dann würde ich ja nichts sagen.
Aber gefühlt 90 % Deiner Ratschläge sind "missverständlich".

Leider ist es so, dass Forenneulinge gerne auf Ratschläge vertrauen, die von jemandem mit Beiträgen im 5-stelligen Bereich kommen.

Normalerweise haben diese Leute ja auch ansatzweise eine Ahnung.

Du schlägst hier dem TE aber praktisch Arbeitsverweigerung vor. Das ist Dir aber offensichtlich immer noch nicht klar, oder?
Und auch die Folgen, die sich aus so einer Handlung logischerweise ergeben würden.

Ich habe genügend Leute im Homeoffice. Und die machen an ihrem Präsenztag natürlich überwiegend die gleiche Arbeit wie zu Hause.

Eine Arbeit in Präsenz ist auch nur zulässig, wenn alle derzeit gültigen Vorschriften bzgl. Corona eingehalten werden.

Der TE hat IMO also keinerlei Möglichkeiten irgendwas zu verweigern. Er kann dem AG lediglich in einem Gespräch seine Bedenken mitteilen, evtl. ergibt sich daraus eine Lösung. Einen Anspruch hat er definitiv nicht!

Ach ja, das hier ist wohl auch nur missverständlich?
Zitat (von Anami):
Die Notlösung könnte eine AU für dich sein.
:bang:

Signatur:

Nachdenken ist wie googeln .... nur krasser!

1x Hilfreiche Antwort

#20
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(25840 Beiträge, 4864x hilfreich)

Zitat (von Garfield73):
Du schlägst hier dem TE aber praktisch Arbeitsverweigerung vor.
Wie bitte? Wo denn? Lies #10.

Zitat (von Garfield73):
Einen Anspruch hat er definitiv nicht!
Worauf denn? Hab ich nie behauptet. Fehlt evtl. noch irgendwo ein Komma?

Zitat (von Garfield73):
Aber gefühlt 90 % Deiner Ratschläge sind "missverständlich".
Glückwunsch zu deinem Gefühl. Wer als Fragesteller nicht oder missversteht, kann nachfragen.

Woher willst du wissen, worauf Fragesteller achten?
Ich darf mal ganz keck sein: Wer viel schreibt, muss nicht richtig liegen. Deshalb gibts ja Foren, wo viele Meinungen möglich sind. Sich möglichst *Richtiges* herauszusuchen, kann dem Fragesteller niemand abnehmen.
Ich lese hier viele Beiträge von Usern, die erheblich weniger *produzieren*. Deren Antworten sind ---für mich-- durchaus oft richtig.
Zu entscheiden hat trotzdem der Fragesteller.
Zitat (von Garfield73):
Ach ja, das hier ist wohl auch nur missverständlich?
NÖ. Denn dort steht ganz deutlich:
Zitat (von Anami):
Aber ob dein Arzt dich dabei unterstützt?

Signatur:

ist nur meine Meinung.

0x Hilfreiche Antwort

#21
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(105663 Beiträge, 37802x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Während der Präsenz-Zusammenkunft zur Betriebsklima-Bewahrung usw. muss sie vermutlich nicht telefonieren

Dummerweise schreit TS das genaue Gegenteil, das ist ein der Hauptsachen des Präsenztates
Zitat (von go591595-56):
Gespräche von Kollegen mithören um die eigenen eventuell zu verbessern.



Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#22
 Von 
Garfield73
Status:
Lehrling
(1785 Beiträge, 608x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Wer viel schreibt, muss nicht richtig liegen.


:respekt: Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung.

Zitat (von Anami):
Wie bitte? Wo denn? Lies #10.

Ich lese in #10:
Zitat (von Anami):
Du sollst doch nur an diesem Präsenztag dort erscheinen, da brauchst du nicht telefonieren.

Nochmal für Dich: Natürlich besteht in einem Callcenter (!) die Hauptaufgabe auch im Präsenztag im telefonieren!

Und alleine der Vorschlag, zu versuchen, sich eine AU abzuholen, obwohl man gar nicht krank ist finde ich persönlich zum :kotz:

Signatur:

Nachdenken ist wie googeln .... nur krasser!

0x Hilfreiche Antwort

#23
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(35661 Beiträge, 13388x hilfreich)

Mit so einer AUB, die ja letztlich ein Betrug ist, liefert die Fragestellerin doch eine Steilvorlage zur fristlosen Kündigung.

wirdwerden

0x Hilfreiche Antwort

#24
 Von 
Ally McBeal
Status:
Schüler
(365 Beiträge, 94x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Dummerweise schreit TS das genaue Gegenteil, das ist ein der Hauptsachen des Präsenztates

Zitat (von go591595-56):
Gespräche von Kollegen mithören um die eigenen eventuell zu verbessern.


da mithören ein eher passives Telefonieren ist, besagt dieser Satz leider nicht exakt, dass der TE hier wirlich selber aktiv telefonieren muss. Man könnte natürlich davon ausgehen, weil irgendwo angemerkt wurde, dass das mit Maske ja eigentlich auch funktioniert, aber sicher ist jetzt nicht, dass alle während dieser Präsenztage telefonieren müssen.

Leider kann uns nur der TE mitteilen, ob er/sie/div. an solchen Präsenstagen auch telefonieren muss.

LG

Ally

0x Hilfreiche Antwort

#25
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(35661 Beiträge, 13388x hilfreich)

Ally, juristisch gesehen ist es doch völlig einerlei, ob sie telefonieren muss oder nicht. Sie hat da zu sein. So wie es im Arbeitsvertrag festgelegt ist.

wirdwerden

0x Hilfreiche Antwort

#26
 Von 
Garfield73
Status:
Lehrling
(1785 Beiträge, 608x hilfreich)

Zitat (von Ally McBeal):
Leider kann uns nur der TE mitteilen, ob er/sie/div. an solchen Präsenstagen auch telefonieren muss.

Ich wiederhole mich: Was glaubt Ihr ist denn die Hauptaufgabe eines Callcenters???

https://de.wikipedia.org/wiki/Callcenter

Ist aber eigentlich auch egal, siehe Antwort von wirdwerden.

Signatur:

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0x Hilfreiche Antwort

#27
 Von 
bostonxl
Status:
Bachelor
(3180 Beiträge, 492x hilfreich)

Zitat (von go591595-56):
Was kann ich tun, ich habe angst meine Mutter zu infizieren,
wenn ich mir corona im Großraumbüro ohne Lüfungsanlage einfange ??
Nichts. Du hast Deinem Arbeitsvertrag und den Anweisungen des AG zu folgen.

0x Hilfreiche Antwort

#28
 Von 
guest-12321.03.2022 17:40:03
Status:
Lehrling
(1312 Beiträge, 177x hilfreich)

Zitat (von bostonxl):
Nichts. Du hast Deinem Arbeitsvertrag und den Anweisungen des AG zu folgen.


So einfach ist das auch nicht. Der AN hat zumindest einen Anspruch darauf das der AG am Arbeitsplatz für die Einhaltung eines vorgeschriebenen Corona-Hygienekonzeptes sorgt.

Siehe auch: https://www.dgb.de/themen/++co++42d66872-6cf9-11ea-b9de-52540088cada

(aus dem verlinkten Artikel)
Hinweis zum Arbeitsschutz in Betrieben ohne Betriebsrat

Auch wenn es im Betrieb keinen Betriebsrat gibt, sollten sich die Beschäftigten für den Schutz ihrer Gesundheit einsetzen: § 81 (3) BetrVG weist auf ein Anhörungsrecht für Arbeitnehmer hin. Es betrifft alle Maßnahmen zur Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. Zusätzlich sieht § 17 (2) ArbSchG ein Beschwerderecht vor. Wenn der Arbeitgeber keine Abhilfe leistet, können sich die Beschäftigten an die zuständige Behörde wenden, also an das Gewerbeaufsichtsamt oder das Amt für Arbeitsschutz. Diese muss dem Problem nachgehen, auch wenn der Beschäftigte anonym bleiben will.

0x Hilfreiche Antwort

#29
 Von 
bostonxl
Status:
Bachelor
(3180 Beiträge, 492x hilfreich)

Zitat (von Alter Sack):
So einfach ist das auch nicht. Der AN hat zumindest einen Anspruch darauf das der AG am Arbeitsplatz für die Einhaltung eines vorgeschriebenen Corona-Hygienekonzeptes sorgt.
Und? Steht da irgendwas anderes?

0x Hilfreiche Antwort

#30
 Von 
guest-12321.03.2022 17:40:03
Status:
Lehrling
(1312 Beiträge, 177x hilfreich)

Zitat (von bostonxl):
Und? Steht da irgendwas anderes?


Zitat (von go591595-56):
Großraumbüro ohne Lüfungsanlage

ein vollbesetztes Großraumbüro ohne Lüftung dürfte z.Z nicht zulässig sein, kommt aber auch sicherlich auf Bundesland und Ort an.

Zitat (von go591595-56):
Das Tragen der FFP2 Maske mag wohl beim Tel. möglich sein, schützt allerdings nur die anderen, da in dieser Firma niemand sonst welche trägt bringt es mir nicht viel, wenn ich eine trage.

Deutet auch nicht gerade auf ein angemessenes Hygienekonzept hin

-- Editiert von Alter Sack am 30.09.2021 12:25

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