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Fristlose Kündigung durch Arbeitnehmer nach 8 Tagen Arbeit, droht ihm eine Sperre des Alg 1?

 Von 
madness666
Status:
Beginner
(102 Beiträge, 46x hilfreich)
Fristlose Kündigung durch Arbeitnehmer nach 8 Tagen Arbeit, droht ihm eine Sperre des Alg 1?

Folgender Sachverhalt:
Nach dem AN 8 Tage gearbeitet hat stellt er fest das er für die Arbeit absolut ungeeignet ist und sich völlig überfordert fühlt.
Am 9. Tag erscheint er morgens noch auf der Arbeitsstelle, verlässt diese aber ohne andere (Vorgesetzte oder Kollegen) Bescheid zu sagen spontan, reflex-/fluchtartig (AN hatte in der Vergangenheit schwere Depressionen inkl. Panikattacken) nach 10 Minuten die Firma.
Er schreibt per Mail seinem zuständigen Bereichsleiter am selben Tag das er mit sofortiger Wirkung das Arbeitsverhältnis kündigt.
Einen Tag später treffen sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu einem klärenden Gespräch, bei dem der AN dem AG noch einmal deutlich die Beweggründe für seinen plötzlichen Weggang erläutert.
Der AG reagiert mit großem Verständnis, da die Aufgaben der Arbeit mit großen Gefahrenpotential verbunden sind und jemand der sich überfordert und unsicher bei der Ausübung fühlt eine Gefahr für sich und andere darstellt.
Der AN war vor Antritt der Arbeit schon einige Zeit Arbeitssuchend, davor bezog er aufgrund seiner Krankheiten (Krebserkrankung und schwere Depressionen) Krankengeld (72 Wochen).
Vor der Erkrankung war der AN über 5 Jahre durchgehend in einer anderen Firma tätig sodass er nach Ablauf des Krankengeldbezuges immer noch regulären Anspruch (12 Monate) auf Alg 1 hatte.
Der Arbeitgeber zeigte sich wie erwähnt verständnisvoll und bestand nicht auf die Kündigungsfrist von 14 Tagen.
Muss der Arbeitnehmer nun trotzdem eine Sperre des Arbeitslosengeldes befürchten?
Der AN hat der AfA deutlich seine Gründe für die Kündigung erklärt.

Vielen Dank für Eure Antworten.

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Arbeitnehmer Firma Tag Sperre


22 Antworten
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#1
 Von 
fb367463-2
Status:
Senior-Partner
(6646 Beiträge, 2744x hilfreich)

Ich gehe von einer Sperre aus, ja. Ist doch logisch irgendwie - gäbe es keine, würde demnächst einfach jeder, dem was nicht passt, hinschmeißen und das dann mit "Panik und Uberforderung" erklären.

Vielleicht akzeptiert es der Sachbearbeiter dennoch - aber verlassen würde ich mich nicht darauf.

Signatur:Wenn mein Beitrag hilfreich ist, freue ich mich über einen Klick auf "hilfreich" unten. Danke :)
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#2
 Von 
Anami
Status:
Schlichter
(7952 Beiträge, 1397x hilfreich)

Zitat (von madness666):
Muss der Arbeitnehmer nun trotzdem eine Sperre des Arbeitslosengeldes befürchten?
Ich fürchte, ja. Die Sperrzeit wird kommen.
Zitat (von madness666):
Der Arbeitgeber zeigte sich wie erwähnt verständnisvoll und bestand nicht auf die Kündigungsfrist von 14 Tagen.
Sondern auf fristloser Eigenkündigung??

Wenn man sich gesundheitlich einer Arbeit nicht gewachsen fühlt, gibts zunächst den Gang zum Arzt.
der Arzt kennt die Person und würde sie sofort AU schreiben, wenn Panikattacken ausgelöst wurden.
Ist die Person jetzt krank geschrieben?

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#3
 Von 
madness666
Status:
Beginner
(102 Beiträge, 46x hilfreich)

Zitat (von fb367463-2):
Ich gehe von einer Sperre aus, ja. Ist doch logisch irgendwie - gäbe es keine, würde demnächst einfach jeder, dem was nicht passt, hinschmeißen und das dann mit "Panik und Uberforderung" erklären.

Vielleicht akzeptiert es der Sachbearbeiter dennoch - aber verlassen würde ich mich nicht darauf.

Wofür gibt es die Probezeit, doch wohl um zu prüfen ob die Arbeit einem liegt bzw. damit der Arbeitgeber prüfen kann ob der Arbeitnehmer geeignet ist, oder etwa nicht?

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#4
 Von 
madness666
Status:
Beginner
(102 Beiträge, 46x hilfreich)

Zitat (von fb367463-2):
.. würde demnächst einfach jeder, dem was nicht passt, hinschmeißen und das dann mit "Panik und Uberforderung" erklären.

Es geht nicht darum ob "etwas nicht passt" sondern darum das man sich in allen Bereichen die die Arbeit umfasst nicht geeignet, überfordert und höchst unsicher fühlt.

Zur Erklärung :
Es geht um den Beruf des Versuchsfahrers, bei dem mit Prototypen und Vorserienfahrzeugen auf Teststrecken gefahren wird.
Was bedeutet das man stundenlang mit Geschwindigkeiten von 250 km/h und mehr fährt. Wer sich bei Ausübung dieser Tätigkeit nicht vollkommen sicher fühlt, dadurch unkonzentriert wird verursacht schnell Unfälle die mehr als Blechschäden zur Folge haben können, nicht selten sogar tödlich enden.
Der AN hat selber nicht damit gerechnet das er so reagiert.
Er hat bereits hunderttausende Kilometer auf öffentlichen Straßen und Autobahnen zurück gelegt, musste aber feststellen das trotz seiner Erfahrungen die oben erklärte Arbeit etwas völlig anderes bedeutet.


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#5
 Von 
madness666
Status:
Beginner
(102 Beiträge, 46x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Zitat (von madness666):
Muss der Arbeitnehmer nun trotzdem eine Sperre des Arbeitslosengeldes befürchten?
Ich fürchte, ja. Die Sperrzeit wird kommen.
Zitat (von madness666):
Der Arbeitgeber zeigte sich wie erwähnt verständnisvoll und bestand nicht auf die Kündigungsfrist von 14 Tagen.
Sondern auf fristloser Eigenkündigung??

Wenn man sich gesundheitlich einer Arbeit nicht gewachsen fühlt, gibts zunächst den Gang zum Arzt.
der Arzt kennt die Person und würde sie sofort AU schreiben, wenn Panikattacken ausgelöst wurden.
Ist die Person jetzt krank geschrieben?

Nein, ist sie nicht.
Schließlich traten die Symptome nur bei der Ausübung der Tätigkeit wieder auf.

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#6
 Von 
madness666
Status:
Beginner
(102 Beiträge, 46x hilfreich)

Sondern auf fristloser Eigenkündigung??


Natürlich nicht, nach Schilderung des AN hat man sich einvernehmlich getrennt.

-- Editiert von madness666 am 27.02.2019 16:09

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#7
 Von 
Anami
Status:
Schlichter
(7952 Beiträge, 1397x hilfreich)

Zitat (von madness666):
Natürlich nicht, nach Schilderung des AN hat man sich einvernehmlich getrennt.
Wie denn? Aufhebungsvertrag? Oder hat der AG gekündigt?
Zitat (von madness666):
Der Arbeitgeber zeigte sich wie erwähnt verständnisvoll


-- Editiert von Anami am 27.02.2019 16:15

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#8
 Von 
fb367463-2
Status:
Senior-Partner
(6646 Beiträge, 2744x hilfreich)

Es wäre immer noch klüger gewesen, sich krank schreiben zu lassen und dann mit dem Arbeitsamt die weitere Vorgehensweise zu besprechen. Das wäre auch unproblematisch zu machen gewesen. Nach der Schilderung des ausgeübten Jobs ist natürlich nicht von der Hand zu weisen, dass ein Fehler durch Unsicherheit großen Schaden hätte anrichten können - dennoch war die Vorgehensweise übereilt und kann die beschriebenen Konsequenzen haben.

Sie haben klar fristlos gekündigt, Sie haben es doch oben geschrieben.

Zitat (von madness666):
schreibt per Mail seinem zuständigen Bereichsleiter am selben Tag das er mit sofortiger Wirkung das Arbeitsverhältnis kündigt.

Ob der Arbeitgeber verständnisvoll war oder nicht spielt keine Rolle - er hatte eh nicht auf die verbleibende Kündigungsfrist bestehen können. Fristlos ist ohne (Kündigungs)Frist.

Alles was nach der Kündigung mit sofortiger Wirkung kam, ist nur Wortgeklingel. Nach wie vor sehe ich die Sperre kommen und ich sehe sie als berechtigt an. Man hätte andere Wege gehen können, wie ich gerade beschrieben habe.

Signatur:Wenn mein Beitrag hilfreich ist, freue ich mich über einen Klick auf "hilfreich" unten. Danke :)
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#9
 Von 
fb367463-2
Status:
Senior-Partner
(6646 Beiträge, 2744x hilfreich)

Zitat (von madness666):
Wofür gibt es die Probezeit, doch wohl um zu prüfen ob die Arbeit einem liegt bzw. damit der Arbeitgeber prüfen kann ob der Arbeitnehmer geeignet ist, oder etwa nicht?
Sicher. Und wofür gibt es Regeln, wenn man sich nicht dran halten möchte? Muß man ja auch nicht, aber dann müssen die entsprechenden Konsequenzen eben auch hingenommen werden.

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#10
 Von 
blaubär+
Status:
Unparteiischer
(9845 Beiträge, 4336x hilfreich)

Vorab: eine Mail stellt keine wirksame Kündigung dar, weil Mails nicht der Schrifterfordernis genügen. Die Mail war also bestenfalls sowas wie eine Problemmeldung.
Dann: Aus den Darstellungen geht aber auch nicht hervor, dass oder ob der AG schriftlich gekündigt hat; dass er nicht auf der K-Frist besteht, besagt nichts in dieser Richtung. Dann ist von einer fristlosen Kündigung die Rede - auf Grund wessen?

Wenn die fristlose Kündigung Fakt ist, wird es wohl mit einiger Wahrscheinlichkeit zu einer Sperre kommen - die AA unterstellt bei der Fristlosen, dass der AN die Kündigung herbeigeführt hat. Dass AN der AA seine Gründe erklärt hat, bedeutet prima vista nicht, dass die AA das auch so akzeptiert und den Verzicht auf Sanktionen zugesagt hätte.

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#11
 Von 
fb367463-2
Status:
Senior-Partner
(6646 Beiträge, 2744x hilfreich)

Ach je, das mit der Mail hab ich vollkommen überlesen. Ich habe geistig nur "geschrieben" aufgenommen. Das ist natürlich richtig, eine Mail ist keine wirksame Kündigung.

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#12
 Von 
madness666
Status:
Beginner
(102 Beiträge, 46x hilfreich)

Zitat (von fb367463-2):
Ach je, das mit der Mail hab ich vollkommen überlesen. Ich habe geistig nur "geschrieben" aufgenommen. Das ist natürlich richtig, eine Mail ist keine wirksame Kündigung.

Der AN hat am folgenden Tag zur Besprechung eine Kündigung in Papierform dem AG vorgelegt sowie den Arbeitsvertrag, sämtliche Unterlagen und Materialien abgegeben. Warum er den Arbeitsvertrag zurück geben sollte konnte er mir auch nicht erklären.

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#13
 Von 
blaubär+
Status:
Unparteiischer
(9845 Beiträge, 4336x hilfreich)

... dann also hast du schriftlich gekündigt, eigentlich mit 14-Tage-Frist in der Probezeit (regulär), aber der AG hat mindestens mündlich zugesagt, nicht auf der Frist zu bestehen.
Aber auch Eigenkündigung führt i.d.R. zu einer Sperre bei der AA.

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#14
 Von 
madness666
Status:
Beginner
(102 Beiträge, 46x hilfreich)

Zitat (von blaubär+):
... dann also hast du schriftlich gekündigt, eigentlich mit 14-Tage-Frist in der Probezeit (regulär), aber der AG hat mindestens mündlich zugesagt, nicht auf der Frist zu bestehen.
Aber auch Eigenkündigung führt i.d.R. zu einer Sperre bei der AA.

Habe dazu folgendes gefunden :

BGB: der § 626 zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund hält Folgendes fest:

Das Dienstverhältnis kann von jedem Vertragsteil aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist gekündigt werden, wenn Tatsachen vorliegen, auf Grund derer dem Kündigenden unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalles und unter Abwägung der Interessen beider Vertragsteile die Fortsetzung des Dienstverhältnisses bis zum Ablauf der Kündigungsfrist oder bis zu der vereinbarten Beendigung des Dienstverhältnisses nicht zugemutet werden kann. […]

Meiner Meinung nach hat der AN sich diesem § entsprechend verhalten.
Das sollte doch eigentlich auch von AfA akzeptiert werden, oder meint ihr nicht ?

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#15
 Von 
altona01
Status:
Weiser
(17326 Beiträge, 7631x hilfreich)

Ein Arbeitnehmer, der ärztlich diagnostiziert in Extremsituationen unter Panikattacken leidet, muss sicher keinen Job ausüben, bei dem er stundenlang in hohem Tempo Auto fahren muss. Da ist natürlich das Gefahrenpotential viel zu hoch für sich und andere, wie Sie ja selber geschrieben haben.
Das ist doch absolut irre, hier auf irgendeine spätere Lösung zu setzen oder zu behaupten, Sie hätten den Job ausüben müssen. Vielleicht wären Sie dann inzwischen tot.

Sollte es zu einer Sperre kommen, halte ich den Rechtsweg für angebracht. Dies ist wirklich eine nicht mit den üblichen Arbeitsverhältnissen vergleichbare Situation und das wird m.E. das Gericht auch so sehen. Erst Widerspruch und dann auf zur Rechtsantragsstelle des Sozialgerichts.

Signatur:Nur wer sich bewegt, hört seine Ketten rasseln.
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#16
 Von 
Anami
Status:
Schlichter
(7952 Beiträge, 1397x hilfreich)

Zitat (von madness666):
Meiner Meinung nach hat der AN sich diesem § entsprechend verhalten.
Das sollte doch eigentlich auch von AfA akzeptiert werden, oder meint ihr nicht ?
Die AfA hat das SGB III.
Dort hat sie den § 159.
Sie anerkennt dann hoffentlich den wichtigen Grund der Kündigung.

Wie nun die Einvernehmlichkeit zwischen AG und AN aussieht, liest man noch immer nicht.

Zitat (von madness666):
Der AN hat der AfA deutlich seine Gründe für die Kündigung erklärt.
Dann muss der AN einfach abwarten, was die AfA schreibt, wenn hier die einvernehmliche Vereinbarung ein Geheimnis bleiben soll..

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#17
 Von 
madness666
Status:
Beginner
(102 Beiträge, 46x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Zitat (von madness666):
Meiner Meinung nach hat der AN sich diesem § entsprechend verhalten.
Das sollte doch eigentlich auch von AfA akzeptiert werden, oder meint ihr nicht ?
Die AfA hat das SGB III.
Dort hat sie den § 159.
Sie anerkennt dann hoffentlich den wichtigen Grund der Kündigung.

Wie nun die Einvernehmlichkeit zwischen AG und AN aussieht, liest man noch immer nicht.

Zitat (von madness666):
Der AN hat der AfA deutlich seine Gründe für die Kündigung erklärt.
Dann muss der AN einfach abwarten, was die AfA schreibt, wenn hier die einvernehmliche Vereinbarung ein Geheimnis bleiben soll..

Ganz einfach, der AN hat dem AG seine Beweggründe erklärt, der AG konnte diese nachvollziehen da Sicherheit für den AG an erster Stelle steht und die begründete, außerordentliche Kündigung (siehe §626= für beide Seiten nicht zumutbare Weiterführung des Arbeitsverhältnisses) seitens des AN akzeptiert.
altona01 hat den Sachverhalt bereits gut analysiert und verstanden um was es geht.



-- Editiert von madness666 am 27.02.2019 20:54

-- Editiert von madness666 am 27.02.2019 21:00

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#18
 Von 
fb367463-2
Status:
Senior-Partner
(6646 Beiträge, 2744x hilfreich)

Klar gefällt Ihnen das besser als das, was vorher geschrieben wurde - ich bleibe jedoch dabei. Krank schreiben lassen, die Sache mit Arzt und AA absprechen, sicher kündigen. So wurde gekündigt - und man erzählt irgendwas von Panik und Uberforderung. Ich glaube nicht, nach wie vor, daß Sie ohne Sperre davon kommen.

Signatur:Wenn mein Beitrag hilfreich ist, freue ich mich über einen Klick auf "hilfreich" unten. Danke :)
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#19
 Von 
madness666
Status:
Beginner
(102 Beiträge, 46x hilfreich)

Zitat (von fb367463-2):
Klar gefällt Ihnen das besser als das, was vorher geschrieben wurde - ich bleibe jedoch dabei. Krank schreiben lassen, die Sache mit Arzt und AA absprechen, sicher kündigen. So wurde gekündigt - und man erzählt irgendwas von Panik und Uberforderung. Ich glaube nicht, nach wie vor, daß Sie ohne Sperre davon kommen.

Es gefällt mir nicht besser, es entspricht einfach den Umständen und Tatsachen warum der AN gekündigt hat.


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#20
 Von 
fb367463-2
Status:
Senior-Partner
(6646 Beiträge, 2744x hilfreich)

Das spreche ich Ihnen doch gar nicht ab, auf keinen Fall.

Aber die Frage war:

Zitat (von madness666):
Muss der Arbeitnehmer nun trotzdem eine Sperre des Arbeitslosengeldes befürchten?

Und ich glaube hier, ja.

Signatur:Wenn mein Beitrag hilfreich ist, freue ich mich über einen Klick auf "hilfreich" unten. Danke :)
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#22
 Von 
Anami
Status:
Schlichter
(7952 Beiträge, 1397x hilfreich)

Zitat (von madness666):
da Sicherheit für den AG an erster Stelle steht und die begründete, außerordentliche Kündigung (siehe §626= für beide Seiten nicht zumutbare Weiterführung des Arbeitsverhältnisses) seitens des AN akzeptiert.
Stell dir vor, ich hab es auch verstanden. ;)
Der AG hat also die fristlose K. akzeptiert. Die AfA ist auch schon informiert.
Es bleibt:
Kommt die Sperrzeit trotzdem, was leider zu erwarten ist, dann Widerspruch erheben und zum Sozialgericht.

Warum ein AN kündigt, ist meist aus Sicht des AN richtig. Hier (wahrscheinlich) sogar auch aus Sicht des AG.
Es bleibt: Das SGB III (nicht das BGB)

Die AfA holt vom AG eine Arbeitsbescheinigung ein. Es hängt also sehr von dieser Stellungnahme in der Bescheinigung ab.
http://www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbiii/312.html
Absatz 1.

Die AfA selbst hat kein Ermessen bei der Sperrzeit.

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