Gekündigt - Schweres Mobbing

3. Mai 2018 Thema abonnieren
 Von 
Derrel2016
Status:
Frischling
(7 Beiträge, 0x hilfreich)
Gekündigt - Schweres Mobbing

Hallo.
Ich habe ein Problem mit meinen Arbeitgeber und weiß einfach nicht wie ich damit umgehen soll vor allem da mir jeder was anderes rät, aus diesen Grund habe ich mich hier Registriert und hoffe Ihr könnt mir helfen.

Zum Anfang, Anfang dieses Jahres hatte ich ein Autounfall und war deswegen für 3 Wochen Krank geschrieben. Natürlich geht man davon aus das sowas keine Konsequenzen im Beruf hat, aber seit ich wieder aus den Krankenschein zurück gekommen bin, wurde ich Systematisch fertig gemacht und gemobbt, das über Wochen!

Als mir das zuviel wurde mit den Mobbing (Wäre jetzt zuviel hier alles aufzuzählen, war aber unerträglich) und ich morgens schon wach wurde mit Magenkrämpfen habe ich den Entschluss für mich selbst getroffen und mich 2 Wochen Krankschreiben lassen wegen Psychische Belastung und in dieser zeit habe ich mir eine neue Arbeit gesucht.

Mein Glück war das ich prompt was neues gefunden habe in meiner Wunsch Firma wo ich schon immer Arbeiten wollte. Ich habe wirklich Luftsprünge gemacht weil ich wusste ab jetzt wird alles besser und freue mich schon richtig auf meine neuen Beruflichen Herausforderungen!

Nach meiner Krankschreibung habe ich die Fristgerechte Kündigung mit 4 Wochen Kündigungsfrist eingereicht und dachte somit alle Probleme wären verschwunden und ich könnte meine zeit da einfach "absitzen" (natürlich arbeitend) und hätte auch keine Probleme mehr wegen den Mobbing da alle wüssten ich bin ja in 4 Wochen weg!

Jetzt kommt das Problem. Es wurde nur noch schlimmer mit den Mobbing, ich steh mit Magenschmerzen auf, geh mit Magenschmerzen zur Arbeit und verlasse die Arbeit auch mit Magenschmerzen.

Auch Gespräche mit meinen noch Arbeitgeber ergaben nichts, er möchte nicht mit mir sprechen, jeder ist für sich selbst verantwortlich (seine Worte) zum Thema Mobbing.

Ich möchte das mir einfach nicht mehr antun. Ich möchte erholt und zufrieden in mein neuen Job starten ohne vorab fertig gemacht zu werden. Daher habe ich mir überlegt mich 3 Wochen wegen Psychische Belastung Krank schreiben zu lassen bis zur Fristgerechten Kündigung (Ich hoffe sehr es kommt nicht so rüber als würde ich mich nur drücken wollen, aber es ist einfach unzumutbar für mich da weiterhin hin zu gehen).

Der Personalleiter sagte mir, ohne das ich Ihm davon erzählte das ich bald zum Arzt gehe, sollte ich auch nur 1 tag Krankgeschrieben werden in meiner Kündigungsfrist bekomme müsste ich noch am selbigen Tag zum Amtsarzt, schaffe ich es nicht ab tag 1 zum Amtsarzt zu kommen, werde ich Fristlos gekündigt und verliere somit meinen "letzen" Lohn.

Meine frage, Selbstverständlich hat mein Arbeitgeber das recht einen Amtsarzt anzufordern und ich muss die Termine dafür auch Wahr nehmen, allerdings kenne ich das nur das man nicht einfach so zum Amtsarzt hin darf wie es der Chef gerne möchte... sondern man bekommt halt ein Termin, oder?

Würde ich mit der Krankschreibung so durch kommen ohne am ende des Monats Ohne Lohn da zu stehen?

War noch nie beim Amtsarzt, muss ich angst davor haben? das er mich einfach gesund schreiben könnte und ich mein Job fristlos verliere?

Kann der Arbeitgeber mir überhaupt etwas wenn es mir so schlecht geht und ich dafür zum Arzt gehe?

tut mir wirklich leid wenn ich meine Situation nur schwer erklären kann und soweit ausholen musste, allerdings bin ich ziemlich K.O von der Arbeit heute und schreibe dies noch in Arbeitsbekleidung, ich hoffe ihr habt Verständnis dafür.

Ich wäre für ein Rat wirklich unendlich dankbar!

Edit: Ganz vergessen, eine Rechtsschutzversicherung oder genügend Geld für ein Anwalt wenn es hart auf hart kommt habe ich derzeit leider nicht.

Mit freundlichen Gruß D.W

-- Editiert von Derrel2016 am 03.05.2018 21:57

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3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
blaubär+
Status:
Weiser
(17233 Beiträge, 6430x hilfreich)

Du hast hoffentlich über die ganzen Mobbingvorfälle akribisch Buch geführt, ein Mobbingtagebuch.
Den Betriebsarzt musst du nicht fürchten. Und wenn du tatsächlich krank bist und arbeitsunfähig, solltest du dich konsequent krankschreiben lassen. Auch die Drohung mit der fristlosen Kündigung musst du nicht wirklich fürchten. Denn die fristlose Kündigung käme ja mit Sicherheit vors Arbeitsgericht und müsste dort erst einmal Bestand haben. Das halte ich für ziemlich aussichtslos.

-- Editiert von blaubär+ am 03.05.2018 22:12

1x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118554 Beiträge, 39596x hilfreich)

Zitat (von Derrel2016):
müsste ich noch am selbigen Tag zum Amtsarzt, schaffe ich es nicht ab tag 1 zum Amtsarzt zu kommen, werde ich Fristlos gekündigt und verliere somit meinen "letzen" Lohn.

Das ist so eine Ansammlung von Unfug ...

Zum einen muss man nicht am ersten Tag einer Krankschreibung zum Amtsarzt sondern zum MDK und wenn das gibt der der MDK den Termin vor.


Was ich machen würde:
Morgen früh krankmelden beim Arbeitgeber. Per Telefon, Fax und E-Mail - nicht das er behauptet die nicht bekommen zu haben.
Dann zum Arzt gehen und mich krankschreiben lassen. Die AU auch gerichtsfest dem Arbeitgeber zukommen lassen.

Der AG wird vermutlich versuchen mich per Telefon, Mail oder sonst wie zu kontaktieren. Das würde ich ignorieren.

Wenn eine Kündigung kommt unverzüglich zum Arbeitsgericht gehen und Kündigungsschutzklage erheben.

Wenn der Lohn nicht zum vereinbarten Termin da ist, unverzüglich zum Arbeitsgericht gehen und Lohnklage erheben.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
fb367463-2
Status:
Schlichter
(7422 Beiträge, 3087x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Wenn eine Kündigung kommt unverzüglich zum Arbeitsgericht gehen und Kündigungsschutzklage erheben.


Und vor allem erst reagieren, wenn eine Kündigung per Briefpost erfolgt. Kündigung per Mail, Telefon oder SMS oder WhatsApp ist nicht gültig! Darauf brauchen Sie nicht zu reagieren.

Signatur:

"Valar Morghulis"

0x Hilfreiche Antwort

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