Geplante Operation wegen Arbeitgeber verschieben?

14. März 2014 Thema abonnieren
 Von 
Königsreich
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
Geplante Operation wegen Arbeitgeber verschieben?

Hallo!

Es geht um eine geplante Operation aus medizinischen Gründen.

Mir ist klar, dass es nach §5 entgfg eine "Anzeige- und Nachweispflichten" gibt:
(1) Der Arbeitnehmer ist verpflichtet, dem Arbeitgeber die Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer unverzüglich mitzuteilen

Verweigern darf der Arbeitgeber natürlich auch nicht.
Auch nicht nach der 'Krankheit' fragen, wenn sie nix mit dem Arbeitsplatz zu tun hat ... auch klar.

Aber in wie weit darf der Arbeitgeber verlangen, dass die Operation verschoben wird?

Annahme:
Gehen wir mal davon aus, dass die OP in einem Monat stattfinden soll, und zu dieser Zeit es betrieblich möglich, aber ungünstig wäre.
Der OP-Typ wäre auch um einen weiteren Monat verschiebbar - weil nicht absolut lebensgefährlich - aber muss halt gemacht werden.


Klar, ich persönlich würde dass dann machen. Aber wie schaut es mit der Rechtslage aus. Darf er? Gibt es dazu Urteile? Oder muss er den Termin akzeptieren, weil es halt der nächstmögliche freie planbare Termin im KH ist?

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-- Editiert Königsreich am 14.03.2014 14:49

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1 Antwort
Sortierung:
#1
 Von 
TheCat
Status:
Lehrling
(1031 Beiträge, 755x hilfreich)

quote:
Aber in wie weit darf der Arbeitgeber verlangen, dass die Operation verschoben wird?


Bei medizinischen Gründen gar nicht. (Anders könnte es bei einer rein kosmetischen OP aussehen.)

So wie er auch nicht verlangen kann, daß du krank zur Arbeit kommst, nur weil es "betrieblich ungünstig" wäre, wenn du ausfällst.

Da gibt es zum Glück auch keinen Ermessensspielraum, sodaß die Justiz von Arbeitsrechtsprozessen um die Frage, ob dem AN die schmerzende Hand nun doch noch einen Monat länger zuzumuten ist, verschont bleibt.

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