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Hausverbot aufheben?

27.2.2008 Thema abonnieren Zum Thema: Chef Kunde
 Von 
Nachtpilater
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 1x hilfreich)
Hausverbot aufheben?

Kann ein Chef, ein von der Angestellten ausgesprochenes Hausverbot aufheben? Strafantrag wurde gestellt.
Antworten wären suppi

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Nicht genau ihre Frage? Wir haben weitere Antworten zum Thema
Chef Kunde


8 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
guest-12319.11.2008 09:24:21
Status:
Lehrling
(1536 Beiträge, 182x hilfreich)
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#2
 Von 
guest123-1660
Status:
Bachelor
(3594 Beiträge, 1105x hilfreich)

--- editiert vom Admin

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#3
 Von 
Nachtpilater
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 1x hilfreich)

Zum einen hat AN das Hausverbot erteilt und nicht der Chef.
Alle AN`s sind in ihrer Schicht alleine der Chef ist weit.
Ist der Chef nicht anwesend hat AN automatisch Haus und Platzrecht(aussage der Polizei)
AN hat vor diesem speziellem Kunden berechtigte Angst,und sucht nach einer Möglichkeit sich zu wehren ohne das sie selbst kündigt.
Das könnte folgendermaßen aussehen: Der Kunde kann kommen aber nicht in der Schicht der AN.

Es kann doch nicht sein das AN einen Strafantrag stellt mit Ihrem Namen unterschreibt und dann im Regen steht.Kurz zu Ihrem Verständnis: Chef möchte AN gerne behalten,Kunden aber auch.Das wiederum kann An nicht dulden es wird ja damit ihre Autorität, Glaubwürdigkeit und Respekt einer Frau gegenüber in Frage gestellt.Bleit Ihr rein rechtlich gesehen nur die Wahl zu kündigen? Kann AN auf ihr Hausverbot bestehen?

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#4
 Von 
HeHe
Status:
Schlichter
(7815 Beiträge, 3482x hilfreich)

Ein AN -mit der entsprechenden Befugnis durch den AG ausgestattet- trifft eine Entscheidung/Regelung. Der AG wirft ihm nicht vor, unbefugt gehandelt zu haben, korrigiert die Anweisung aber wieder nach den betrieblichen Belangen. Wenn der AN mit der Entscheidung seines AG nicht einverstanden ist, muss er sie doch akzeptieren.

Das ist keine rechtliche Frage, weil hier niemand eine unrechtmäßige Handlung getätigt hat.

Muss der AN denn körperliche Angriffe des Kunden befürchten, weil sich die Situation sich für ihn so dramatisch darstellt, dass er sogar eine Kündigung in Betracht zieht??

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#5
 Von 
venotis
Status:
Unparteiischer
(9555 Beiträge, 2277x hilfreich)

@HeHe Vielleicht kann das http://www.123recht.net/forum_topic.asp?topic_id=107718
zur Beantwortung deiner einen Frage beitragen.

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#6
 Von 
sika0304
Status:
Schlichter
(7945 Beiträge, 2789x hilfreich)

Die Frage ist doch, warum der AN den Kunden angezeigt hat. Wenn es sich um z.B. Körperverletzung handelt, dann könnte die Sorgfaltspflicht des AG eine Rolle spielen. Grundsätzlich kann aber der AN sich nicht "über" den Chef hinwegsetzen.
Ist es ein "großer" Kunde?
Wie stellt sich denn der Chef das vor, wenn der Kunde zukünftig während der Arbeitszeit von der AN kommt?

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#7
 Von 
Nachtpilater
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 1x hilfreich)

AN hat wie oben beschrieben Angst.Sie wurde von Kunden bedroht und die Hand gegen sie erhoben.
Mit der Aufhebung des Hausverbotes hat der Chef
dem Kunden die Erlaubnis erteilt so mit seinem Personal umzugehen.(So seh ich das jedenfalls)Fürsorgepflicht?
Es kann sich also AN an den 5 Fingern abzählen das die nächste Respektlosigkeit kommt.(Preis ist ca 300€ im Monat,eigentlich ein kleiner Fisch)Zumal dieser Kunde der Meinung ist das Frauen nur für zwei Dinge gut sind.Wie Chef sich das vorstell?, AN hat ihn lieber nicht gefragt sonst wäre An vielleicht geplatzt und das wollte sie ums verrecken nicht.AN hat von Chef verlangt das sich Kunde bei ihr entschuldigt oder aber für ihre Schicht(6 Stunden täglich)draussen bleibt.Beides wollte Chef nicht veranlassen(wäre kein Problem für ihn gewesen)AN solle doch bleiben und es wäre so schade.Das wiederum wurde An dann doch zu blöd.Sie wies ihn auf seine Fürsorgepflicht hin,stellte ihn und Kunden auf eine Stufe und kündigte,mit dem Kommentar das er sich dann halt selbst hinter die Theke setzen müsste.
AN ist Gott sei Dank nicht auf den Verdienst angewiesen,zwei von weiteren 3 Kolleginnen aber schon.War auch nicht der erste Vorfall dieser Art.(andere Kollegin,anderer Kunde, Hausverbot wurde nach 4 Wochen aufgehoben)
Ich könnt kotzen vor Wut (sorry)kann man da nicht irgendwie dagegen angehen?,wenn nicht jetzt vieleicht dann beim nächsten mal? Es spricht sich unter den Spielern rum das man hier alles machen darf,das Niveau sinkt auf Null,der nächste Eklat vorprogramiert.Hat irgendjemand eine Idee? AN ist feste am Hausaufgaben machen, möchte sowas nie wieder erleben ohne dann auch beissen zu können.Kolleginnen sind ebenfalls entsetzt.

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#8
 Von 
HeHe
Status:
Schlichter
(7815 Beiträge, 3482x hilfreich)

Habe mir den ersten Beitrag auch mal durchgelesen. Da geht es um handfeste Drohungen, aber bisher ohne körperlichen Angriff - wenn ich jetzt hoffentlich alles berücksichtig habe, was geschrieben wurde.

Ich weiß leider auch keine handfesten Rat für euch, wenn der Chef keinen Handlungsbedarf sieht. Es gibt diese Fürsorgepflicht, aber ob die sich auf solche Vorfälle bezieht? Vor allem gegen die verbalen Angriffe kann man sich schlecht wehren und wenig tun. Es ist ja bisher ´´nichts passiert´´ - so sieht es zumindest wohl der Chef. Handelt es sich um einen Spielbetrieb, kann man vielleicht mit dem Chef sprechen, dass er eine Kamera an der Theke installieren, die den assozialen Kunden wenigstens etwas abschreckt?

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