Hallo zusammen,
also ich fange mal von vorne an.
Vor ca. 10 Jahren habe ich mit meinem Chef eine mündliche Vereinbarung getroffen, dass ich von zu hause aus arbeiten kann. Der Grund war, dass meine Frau zu100 % schwerbehindert ist, (blind, Diabetes) und wir ein Kind hatten mit damals 2 Jahren.
Wir sind dann ca. 100 KM weit weg umgezogen, und ich machte meine Arbeit von zu hause aus. Mündlich wurde auch vereinbart, dass ich mich maximal 1 mal
pro Monat bei meinem AG zu einer allgemeinen Besprechung treffe.
Des weiteren darf ich jederzeit mit meiner Frau zum Arzt. (was leider öfters der Fall ist)
Die verlorene Arbeitszeit kann ich dann abends oder Samstags nacharbeiten.
Vor ca. 3 Jahren verkaufte mein AG die Firma mit der Auflage an den neuen Besitzer, dass die Arbeitsverträge der AN 1 zu 1 übernommen werden.
(Ich bin Angestellter)
Vor ca. einem Jahr hat mein neuer AG, dann 2 weitere MA eingestellt, die das gleiche machen wie ich, aber eben in der Firma direkt.
Vor 3 Wochen musste ich zu einer Besprechung zum AG, welcher mir dann mitteilte, dass es besser wäre direkt in der Firma zu arbeiten, da sich die neuen MA beschwert hätten.
Es ist anscheinend alles zu kompliziert geworden und ich soll dann eben wieder in der Firma vor Ort arbeiten.
Ich fragte höflich wie das gehen soll, bei einer Fahrzeit hin und zurück von mindestens 5 Stunden.
Mein AG meinte dann nur, dass ihm das egal wäre, es wäre mein Problem. Ich könnte z.B. das Haus verkaufen und wieder in die Nähe ziehen. Dies habe ich dann allerdings sofort abgelehnt.
In den folgenden Tagen erhielt ich dann plötzlich nur noch neue Aufgaben, die von zu hause aus nur bedingt zu erledigen sind. Ich bekomme zum Teil falsche Informationen, wenn überhaupt, so dass ich jede Arbeit 2 bis 3 mal mache.
Ich werde mit Mails und Telefonaten bombardiert, wenn ich den endlich fertig werde usw. Es ist plötzlich nichts mehr in Ordnung was ich mache.
naja, letzte Woche hat dann mein AG beschlossen, dass ich jetzt jede Woche an 2 Tagen beim AG sein muss, oder er würde sich was anderes einfallen lassen.
Meine Fragen:
Muss ich das machen. Gelten die mündlichen Vereinbarungen des alten Besitzers der Firma.
Ich bin im Moment echt am verzweifeln wie das alles weitergehen soll, da sich der Gesundheitszustand meiner Frau ständig verschlechtert.
Mit freundlichen Grüßen
Madusen
Heimarbeitsplatz - Chef will mich rausekeln
8. November 2008
Thema abonnieren
Frage vom 8. November 2008 | 14:56
Von
Status: Frischling (4 Beiträge, 2x hilfreich)
Heimarbeitsplatz - Chef will mich rausekeln
#1
Antwort vom 8. November 2008 | 15:07
Von
Status: Lehrling (1677 Beiträge, 257x hilfreich)
Hallo,
genaueres und insb. qualifiziert kann da sicherlich nur ein Anwalt sagen.
Es ist schon wichtig jetzt alle Vorkommnisse gut in einem Tagebuch zu dokumentieren und von unabhängigen Personen regelmäßig gegenzeichnen zu lassen, damit die Dokumentation im Falle des Falles für ein Gericht glaubwürdiger ist.
Normalerweise gehen alle Rechte und Pflichten sowie Vereinbarungen bei einem Betriebssübergang mit.
Wegen einer drohenden betriebsbedingten Kündigung versucht sich die Firma jezt mit gezielten Mobbingattacken um die lange Kündigungsfrist auszuhebeln.
Wichtig ist es sich mit Kollegen zu solidarisieren.
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