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Kündigung Freistellung Urlaub

 Von 
rumbatakt
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)
Kündigung Freistellung Urlaub

Liebe Gemeinde,

zum 15.08. habe ich meine Arbeit gekündigt und soll heute zum unterschreiben der Freistellung erscheinen. Nun steht mir ja der gesamte Jahresurlaub zu aber mir wäre „lieber", wenn nur der Urlaub bis 15.08. abgegolten um beim neuen Arbeitgeber ganz normal Urlaub beantragen zu können.
Geht dies überhaupt? Laut Vorgesetzten, ist nur die Freistellung mit ganzem Jahresurlaub möglich und dies soll ich auch so unterschreiben...
Über Antworten würde ich mich sehr freuen

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Freistellung Unterschreiben


11 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
blaubär+
Status:
Gelehrter
(11324 Beiträge, 4749x hilfreich)

Wenn der AG dich unwiderruflich freistellt, kann dies unter Anrechnung von Urlaub und Überstunden geschehen. Dann hast du keine Wahlmöglichkeit.

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#2
 Von 
-Laie-
Status:
Philosoph
(12284 Beiträge, 5077x hilfreich)

Geht das immer noch??? Ich dachte, seit 2015 sei das einseitig so nicht mehr zulässig.

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#3
 Von 
Start4u
Status:
Schüler
(307 Beiträge, 119x hilfreich)

Niemand wird Deinen neuen Arbeitgeber darüber informieren, wieviel Urlaub Du bei Deinem alten Arbeitgeber genommen hast oder Dir ausbezahlt wurde.
Ab Deinem ersten Arbeitstag beim neuen Arbeitgeber erwirbst Du in der neuen Firma Urlaubsansprüche.
Ich sehe also das Problem nicht.

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#4
 Von 
rumbatakt
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Ich brauche ja eine Urlaubsbescheinigung für den neuen Arbeitgeber

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#5
 Von 
-Laie-
Status:
Philosoph
(12284 Beiträge, 5077x hilfreich)

Zitat (von Start4u):
Niemand wird Deinen neuen Arbeitgeber darüber informieren, wieviel Urlaub Du bei Deinem alten Arbeitgeber genommen hast oder Dir ausbezahlt wurde.
Das ist schlichtweg falsch.

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#6
 Von 
altona01
Status:
Weiser
(17601 Beiträge, 7783x hilfreich)

Hallo -Laie-, kannst du mal kurz erklären oder verlinken was du meinst mit deinem Hinweis auf 2015?

Der Arbeitgeber darf den gesamten Jahresurlaub anrechnen auf die Freistellung.
Selbstverständlich werden beim neuen Arbeitgeber nur dann Urlaubsansprüche für das laufende Jahr erworben, wenn nicht schon der gesamte Jahresurlaub beim alten AG genommen oder abgegolten worden ist.

Bundesurlaubsgesetz
§ 6 Ausschluß von Doppelansprüchen
(1) Der Anspruch auf Urlaub besteht nicht, soweit dem Arbeitnehmer für das laufende Kalenderjahr bereits von einem früheren Arbeitgeber Urlaub gewährt worden ist.
(2) Der Arbeitgeber ist verpflichtet, bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses dem Arbeitnehmer eine Bescheinigung über den im laufenden Kalenderjahr gewährten oder abgegoltenen Urlaub auszuhändigen.

Signatur:Nur wer sich bewegt, hört seine Ketten rasseln.
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#7
 Von 
-Laie-
Status:
Philosoph
(12284 Beiträge, 5077x hilfreich)
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#8
 Von 
Start4u
Status:
Schüler
(307 Beiträge, 119x hilfreich)

Zitat (von -Laie-):
Das ist schlichtweg falsch.

Ok da habe ich mich wahrscheinlich etwas zu weit aus dem Fenster gelehnt.
Ich habe in meiner bisherigen Karriere 3x den Arbeitgeber gewechselt und nie wollte mir jemand eine Urlaubsbescheinigung ausstellen oder eine Urlaubsbescheinigung sehen. Bin ich da die große Ausnahme?

Ist das eventuell ein branchenspezifisches Thema?

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#9
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(78726 Beiträge, 33575x hilfreich)

Zitat (von Start4u):
Bin ich da die große Ausnahme?

Es gibt durchaus Bereiche in denen sich nicht der Arbeitnehmer bewirbt, sondern das Unternehmen um den Arbeitgeber werben muss.
Und da versucht man dann - insbesondere in der Probezeit - durchaus auch den Arbeitnehmer nicht zu vergraulen.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#10
 Von 
rumbatakt
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Der AG will nun, dass ich mich wegen einer Krankheit, die dann ins Krankengeld der Kasse fällt, krankschreiben lasse...dies finde ich total krass...er muss dann nichts zahlen und ich bin „kostenlos" weg. Erst stimmt er der Freistellung zu und nun dies...

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#11
 Von 
blaubär+
Status:
Gelehrter
(11324 Beiträge, 4749x hilfreich)

Der AG mag das ja wollen - du musst ja nicht mitmachen.

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