Kündigung Minusstunden

12. November 2020 Thema abonnieren
 Von 
lori97
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)
Kündigung Minusstunden

Hallo,

ich arbeite als Krankenschwester in einer Klinik und befinde mich in der Probezeit. Ich bin tariflich als Vollzeitkraft mit 40 Std/Woche eingesetzt. Nun habe ich einen Blick auf meinen Dienstplan geworfen und festgestellt, dass ich diesen und nächsten Monat auf nur ca. 130 Std/Monat komme, also zu wenig arbeite.

Ich möchte ab Januar aufgrund der Arbeitsbedingungen kündigen und frage mich, was dann mit den Minusstunden passiert? Ich habe ein Arbeitszeitkonto, falls das relevant ist. Ist es die Verschuldung des Arbeitgebers, wenn er mich zu wenig einplant? Kann es vom Dezember Gehalt bzw. letzten Gehalt abgezogen werden?

Danke und beste Grüße :)

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7 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
-Laie-
Status:
Wissender
(15068 Beiträge, 5593x hilfreich)

Zitat (von lori97):
falls das relevant ist. Ist es die Verschuldung des Arbeitgebers, wenn er mich zu wenig einplant?
Ja, korrekt, der AG hat dafür zu sorgen, dass für dich genügend Arbeit da ist.

Zitat (von lori97):
und frage mich, was dann mit den Minusstunden passiert?
Gar nichts, diese sind dem AG zuzurechnen, der dich nicht genügend eingeplant hat.

Zitat (von lori97):
Kann es vom Dezember Gehalt bzw. letzten Gehalt abgezogen werden?
Das darf der AG zwar nicht, aber kann natürlich sein, dass er es trotzdem macht. Dann müsste man vor dem Arbeitsgericht klagen. Das kostet dich zunächst einmal nichts, da zuerst einmal kein Anwalt benötigt wird und der Rechtspfleger beim Arbeitsgericht deine Klage kostenfrei aufsetzt.

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#2
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(107568 Beiträge, 38041x hilfreich)

Zitat (von lori97):
Ist es die Verschuldung des Arbeitgebers, wenn er mich zu wenig einplant?

Wieso Verschulden? Dafür hat man ja ein Arbeitszeitkonto, das man da etwas flexibel sein kann. Das ist ja keine Einbahnstraße.

Hier sollte man mal die betreffenden Klauseln aus den vertraglichen Vereinbarungen mal hier posten, dann kann man mal diskutieren was der Arbeitgeber alles so darf und was nicht.


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Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#3
 Von 
-Laie-
Status:
Wissender
(15068 Beiträge, 5593x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Wieso Verschulden? Dafür hat man ja ein Arbeitszeitkonto, das man da etwas flexibel sein kann. Das ist ja keine Einbahnstraße.
Das ist zwar korrekt, allerdings spielt das keine Rolle wenn der AG das Konto ins Minus fahren lässt wenn der AN darauf keinen Einfluss hat. Endet die Beschäftigung sind die evtl. angefallenen Minusstunden hier dem AG zuzurechnen.

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#4
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(26578 Beiträge, 4935x hilfreich)

Zitat (von lori97):
Kann es vom Dezember Gehalt bzw. letzten Gehalt abgezogen werden?
Nein.

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

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#5
 Von 
radfahrer999
Status:
Unparteiischer
(9022 Beiträge, 4853x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Nein.
Wer sollte die davon abhalten?

Signatur:

Wenn dir die Antwort nicht gefällt, solltest du die Frage nicht stellen... ;-)

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#6
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(107568 Beiträge, 38041x hilfreich)

Zitat (von radfahrer999):
Wer sollte die davon abhalten?

Niemnad. Können kann man ja immer ...


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#7
 Von 
blaubär+
Status:
Wissender
(15210 Beiträge, 5845x hilfreich)

Das alte Spielchen, wenn 'Können' 'Dürfen' meint.
Am Ende spricht das Arbeitsgericht, was Sache ist.

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