Kündigung auf Grund zu vieler Krankheitstage?

5. November 2023 Thema abonnieren
 Von 
StefanKa
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Kündigung auf Grund zu vieler Krankheitstage?

Ich leide unter sowohl einer körperlichen, als auch einer psychischen Krankheit, weswegen ich bereits seit über 2 Monaten am Stück krankgeschrieben bin. Ich würde gerne wieder arbeiten, aber bin aktuell kaum in der Lage dazu. Nun mache ich mir große Sorgen, dass ich eventuell von meinem Arbeitgeber gekündigt werden könnte, wenn ich weiterhin krank bin. Wie genau sieht da die Rechtslage aus? Ich habe einen unbefristeten Arbeitsvertrag.

Arbeitsrechtlicher Notfall?

Arbeitsrechtlicher Notfall?

Ein erfahrener Anwalt im Arbeitsrecht gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Ein erfahrener Anwalt im Arbeitsrecht gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Kostenlose Einschätzung starten Kostenlose Einschätzung starten



6 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118566 Beiträge, 39596x hilfreich)

Zitat (von StefanKa):
Wie genau sieht da die Rechtslage aus?

Entgegen eines nicht ausrottbares Gerüchtes ist auch Krankheit ein Kündigungsgrund.

Aktuell kostet man den Arbeitgeber vermutlich nichts, da man aus der Lohnfortzahlung raus ist.
Aber kann natürlich sein, das der AG irgendwann auch mal klare Linien schaffen und sich nicht immer von Provisorium zu Provisorium hangeln will.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
blaubär+
Status:
Weiser
(17233 Beiträge, 6430x hilfreich)

Nun - zu einer Kündigung wegen Krankheit / AUB kann es kommen, wenn 3 Dinge zusammenkommen
- zahlreicher Fehltage im Kalenderjahr und über einige Jahre hin
- enorme Belastung für den AG
- schlechte Prognose, also die Erwartung häufiger Fehltage für die Zukunft.

Wenn du googelst, wirst du ausführliche Antworten finden.

1x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
ip552003-23
Status:
Beginner
(73 Beiträge, 11x hilfreich)

Entgegen eines unausrottbaren Gerüchts kostet ein AN auch während der Krankheit. Neben direkter Lohnkosten wie dem Erwerb von Urlaubsansprüchen (und vielleicht Sonderzahlungen) erfolgen weitere allgemeine Kosten für das Bereitstellen des nicht nutzbaren Arbeitsplatzes (Lizenzkosten für Software, Abschreibungen auf die bereitgestellten Anlagegüter, Allgemein- und Verwaltungskosten).

Signatur:

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
vacantum
Status:
Praktikant
(836 Beiträge, 128x hilfreich)

zz

Zitat (von ip552003-23):
Entgegen eines unausrottbaren Gerüchts kostet ein AN auch während der Krankheit.
Volle Zustimmung.

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
blaubär+
Status:
Weiser
(17233 Beiträge, 6430x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
nicht ausrottbares Gerücht

... gleichwohl mit 'Sitz im Leben': die DDR kannte eine Verbot der Kündigung während Krankheit, wenn das auch nicht universell galt; seit 1990 überholt, aber langlebig.

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
eh1960
Status:
Senior-Partner
(6214 Beiträge, 1489x hilfreich)

Zitat (von StefanKa):
Nun mache ich mir große Sorgen, dass ich eventuell von meinem Arbeitgeber gekündigt werden könnte, wenn ich weiterhin krank bin. Wie genau sieht da die Rechtslage aus? Ich habe einen unbefristeten Arbeitsvertrag.

Wenn der Arbeitnehmer zu häufig oder zu lange wegen krankheitsbedingter Arbeitsunfähigkeit ausfällt, ist das ein tragfähiger Grund für eine "personenbedingte Kündigung". Also: ja, das kann passieren.

Signatur:

Eine "UG" gibt es nicht. Es gibt nur die "UG haftungsbeschränkt".

0x Hilfreiche Antwort

Und jetzt?

Für jeden die richtige Beratung, immer gleich gut.
Schon 264.854 Beratungen
Anwalt online fragen
Ab 30
Rechtssichere Antwort in durchschnittlich 2 Stunden
107.140 Bewertungen
  • Keine Terminabsprache
  • Antwort vom Anwalt
  • Rückfragen möglich
  • Serviceorientierter Support
Anwalt vor Ort
Persönlichen Anwalt kontaktieren. In der Nähe oder bundesweit.
  • Kompetenz und serviceoriente Anwaltsuche
  • mit Empfehlung
  • Direkt beauftragen oder unverbindlich anfragen
Alle Preise inkl. MwSt. zzgl. 5€ Einstellgebühr pro Frage.

Jetzt Anwalt dazuholen.

Für 60€ beurteilt einer unserer Partneranwälte diese Sache.

  • Antwort vom Anwalt
  • Innerhalb 24 Stunden
  • Nicht zufrieden? Geld zurück!
  • Top Bewertungen
Ja, jetzt Anwalt dazuholen