Kündigung befristeter Vertrag nach Abteilungsschließung

18. August 2023 Thema abonnieren
 Von 
mueller19851
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)
Kündigung befristeter Vertrag nach Abteilungsschließung

Liebe Nutzer,

ich bin seit dem 01.07.2022 bei einem Unternehmen beschätgit in einem befristeten Arbeitsverhältnis bis zum 30.06.2024. Meine Abteilung wird nun zum 31.12.2023 geschlossen. Kann mein Arbeitgeber mich trotz der Befristung kündigen? Würde mir in dem Fall eine Abfindung zustehen?
Vielen Dank.

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13 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(31514 Beiträge, 5569x hilfreich)

Zitat (von mueller19851):
Kann mein Arbeitgeber mich trotz der Befristung kündigen?
Ja, er wird das vermutlich *betriebsbedingt* tun oder dir eine Beschäftigung in einer anderen Abteilung anbieten.
Zitat (von mueller19851):
Würde mir in dem Fall eine Abfindung zustehen?
Eine Abfindung steht einem nicht zu, aber vielleicht wird dir eine im Rahmen der Schließung angeboten... oder du versuchst, eine auszuhandeln...

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

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#2
 Von 
spatenklopper
Status:
Gelehrter
(10564 Beiträge, 4181x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Ja, er wird das vermutlich *betriebsbedingt* tun

Das kann er aber nur, wenn dies im Arbeits- oder Tarifvertrag gesondert vereinbart ist, ansonsten ist eine betriebsbedingte Kündigung bei einem befristeten Vertrag nicht möglich.

Zitat (von mueller19851):
Würde mir in dem Fall eine Abfindung zustehen?

Um Anamis Antwort zu präzisieren, es gibt kein gesetzliches Recht auf eine Abfindung, die ist immer Verhandlungssache zwischen den Parteien.


-- Editiert von User am 18. August 2023 14:58

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#3
 Von 
mueller19851
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Danke für eure Antworten.

Weder im Arbeitsvertrag noch im Tarifvertrag ist eine betriebsbedingte Kündigung gesondert vereinbart:

Welche Konsequenzen hat das dann, wenn mein Vertrag noch 6 Monate läuft aber es meinen Arbeitsplatz nicht mehr gibt?

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#4
 Von 
spatenklopper
Status:
Gelehrter
(10564 Beiträge, 4181x hilfreich)

Zitat (von mueller19851):
Welche Konsequenzen hat das dann, wenn mein Vertrag noch 6 Monate läuft aber es meinen Arbeitsplatz nicht mehr gibt?


Das Dir der Arbeitgeber Dein Gehalt weiterzahlen muss, bis Dein Vertrag ausläuft.

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#5
 Von 
guest-12315.09.2023 08:23:49
Status:
Junior-Partner
(5465 Beiträge, 925x hilfreich)

Zitat (von spatenklopper):
Das kann er aber nur, wenn dies im Arbeits- oder Tarifvertrag gesondert vereinbart ist, ansonsten ist eine betriebsbedingte Kündigung bei einem befristeten Vertrag nicht möglich.
Es sei denn, der Arbeitgeber würde in die Insolvenz geraten. Ein Insolvenzverwalter ist zur ordentlichen Kündigung auch bei befristeten Arbeitsverträgen berechtigt.

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#6
 Von 
dummfragerin
Status:
Praktikant
(756 Beiträge, 335x hilfreich)

"Weder im Arbeitsvertrag noch im Tarifvertrag ist eine betriebsbedingte Kündigung gesondert vereinbart"

Steht denn im Arbeitsvertrag irgendwas zum Thema Kündigung?

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#7
 Von 
mueller19851
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Vielen Dank an alle für die hilfreichen Kommentare.

Folgendes ist nur vermekrt: "Nach Ablauf der Probezeit gelten die gesetzlichen Kündigungsfristen."

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#8
 Von 
blaubär+
Status:
Weiser
(17215 Beiträge, 6426x hilfreich)

... m.a.W.: die ganze Anfrage war und ist für die Katz. Kündigung auch eines befristeten AV nach § 622 BGB möglich, damit auch aus betrieblichem Grund.

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#9
 Von 
guest-12315.09.2023 08:23:49
Status:
Junior-Partner
(5465 Beiträge, 925x hilfreich)

Zitat:
... m.a.W.: die ganze Anfrage war und ist für die Katz. Kündigung auch eines befristeten AV nach § 622 BGB möglich, damit auch aus betrieblichem Grund.
Unfug! Man lese § 15 Abs. 4 TzBfG.

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#10
 Von 
Legalitätslevel100
Status:
Beginner
(139 Beiträge, 47x hilfreich)

Hier ist es einzelvertraglich vereinbart, damit ist eine Kündigung mit gesetzlicher Frist möglich. Unsinn ist also nur Ihre Antwort.

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#11
 Von 
Legalitätslevel100
Status:
Beginner
(139 Beiträge, 47x hilfreich)

Hier ist es einzelvertraglich vereinbart, damit ist eine Kündigung mit gesetzlicher Frist möglich. Unsinn ist also nur Ihre Antwort.

0x Hilfreiche Antwort

#12
 Von 
blaubär+
Status:
Weiser
(17215 Beiträge, 6426x hilfreich)

Zitat (von bostonxl):
Unfug!

Ach diese starken Worte, auch noch fett ausgezeichnet und mit Rufzeichen :???:
Ganz am Ende - #7 - rückt @müller damit raus, dass da doch noch was steht, was er als 'nur vermerkt' missversteht oder deutet.
Man lese und verstehe ...

0x Hilfreiche Antwort

#13
 Von 
guest-12315.09.2023 08:23:49
Status:
Junior-Partner
(5465 Beiträge, 925x hilfreich)

Zitat (von blaubär+):
Ach diese starken Worte, auch noch fett ausgezeichnet und mit Rufzeichen
...
Man lese und verstehe ...
Deine Aussage bzgl. § 622 BGB bleibt hochgradig falsch, weil der 622 gar nicht zur Anwendung kommt.

Zitat (von Legalitätslevel100):
Hier ist es einzelvertraglich vereinbart, damit ist eine Kündigung mit gesetzlicher Frist möglich. Unsinn ist also nur Ihre Antwort.
Noch mehr Unfug. Wo soll hier die ordentliche Kündigung vereinbart sein? Thread gelesen und verstanden? Nochmal lesen hilft:
Zitat (von mueller19851):
Weder im Arbeitsvertrag noch im Tarifvertrag ist eine betriebsbedingte Kündigung gesondert vereinbart:


Zitat (von mueller19851):
Folgendes ist nur vermekrt: "Nach Ablauf der Probezeit gelten die gesetzlichen Kündigungsfristen."
Dies ist KEINE Klausel, die eine ordentliche Kündigung des befristeten Arbeitsverhältnis erlauben würde. Gesetzlich existiert keine Kündigungsfrist, weil keine Kündigung möglich ist.

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